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14 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Brisantes Thema vor Augen geführt, 3. November 2007
Mal ehrlich wer hat kannte sich vor diesem Film mit diesem brisanten Problem aus? Mir war es völlig neu und umso geschockter war ich. Jennifer Lopez wird immer gern wegen ihres anscheinend eher schlechten schauspielerischen Könnens belächelt, doch mir hat sie in diesem Film sehr gut gefallen. Sie kommt durch diesem Film auch endlich von ihrem Image der leichten Liebesschnulzenschauspielerin weg. Nebenbei erwähnt: Für ihr nachhaltiges Engagement durch diesen Film hat sich auch einen Preis erhalten.
Zur Story: In der Grenzstadt zu Nordamerika, Juarez, verschwinden auf mysteriöse Weise immer wieder junge Mädchen. Sie werden teilweise gefunden, dann jedoch tot, teilweise bleiben sie aber auf immer verschollen. Ein junges Mädchen hat den versuchten Mord überlebt und erfährt aber keinen gesonderten Schutz der Regierung. Sie muss mit der Angst leben, dass der Mörder zurückkommt und sein Werk vollendet. Jennifer Lopez spielt eine engagierte Journalistin auf der Suche nach einer großen Story, die nach Juarez geschickt wird, um über die Ereignisse zu berichten. Dort trifft sie auf ihren ehemaligen Freund, gespielt von Antonio Banderas, der ebenfalls als Journalist arbeitet. Allerdings unter anderen Bedingungen als sie. Er muss mit regelmäßigen Kontrollen von Seiten der Polizei rechnen und Angriffe gab es auch schon zur Genüge auf sein kleines Redationsgebäude. Zusammen versuchen sie den oder die Mörder zu finden und begeben sich damit auf ein gefährliches Terrain...
Der Film behandelt ein brenzliges Thema, da der oder die Mörder im wahren Leben nicht gefunden wurden. Die Polizei hat nicht einmal einen Anhaltspunkt nach wem sie suchen muss. Deshalb sind mittlerweilse schon tausende junge Mädchen verschwunden und teilweise tot aufgefunden worden. Mädchen, die auf der Suche nach einem lukrativen Job in die Grenzstadt Juarez kamen und die man nie wieder gesehen hat.
Absolut sehenswert, da man nicht die Augen vor solchen Greultaten verschließen sollte. Der Film hätte zwar an einigen Stellen spannender gemacht werden können, doch mir hat er dennoch sehr gut gefallen. Daher erhält er von mir vier Sterne und eine Weiterempfehlung für alle Interessierte!!!
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Der Film krankt am Drehbuch und an der Regie, 6. November 2008
Das Thema der Grundhandlung ist hochbrisant. Hunderte ermordete Frauen in einer Grenzstadt zum mächtigsten Land der Erde. Wirtschaftliche Interessen stellen sich aber einer Aufklärung dieser Morde in den Weg. Schrecklich und nur schwer nachvollziehbar, wohl aber die Realität. Der Film nimmt sich nun dieses politisch relevanten Themas an, macht aber einen ziemlich unglaubwürdigen und überdrehten Thriller daraus. So kommt beim Zuschauer kein Mitleid den Opfern sondern dem Film selbst gegenüber auf. Jennifer Lopez spielt dabei für ihre Verhältnisse gar nicht so übel. Doch die Regie müsste nochmals ein paar Nachhilfestunden nehmen. Insgesamt wirkt der Film wie unter Zeitdruck eingespielt und mit unzähligen Klischees behaftet (einfältiges mexikanisches Mädchen, karrierebesessene Reporterin, böse Wirtschaftsbosse). Ganz ins Kitschige und Unglaubwürdige driftet der Film ab, als sich die Reporterin ihrer eigenen mexikanischen Vergangenheit bewusst wird, von der zuvor in ihrem Umfeld wohl niemand etwas ahnte und sie am wenigsten. Hallo! Die Lopez sieht nun nicht gerade typisch us-amerikanisch aus, auch wenn sie sich die Haare blond färbt, wie zu Beginn des Streifens. Zum Ende des Filmes schweige ich mich dann auch lieber aus.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Rechtloser Raum., 14. März 2008
Im nördlichen Grenzland Mexikos wurden zahlreiche Fabriken errichtet. Sie beliefern die USA mit preiswerten einfachen Produkten. In den Fabriken arbeiten zumeist junge mexikanische Frauen für einen Hungerlohn. Zudem sind die Frauen männlichen Übergriffen schutzlos ausgeliefert. Die Überfälle enden dann meist tödlich.
Die Journalistin Lauren Adrien soll für ihre Zeitung über diese Missstände berichten. Vor Ort trifft Lauren ihren Ex-Freund Diaz, der für eine kleine lokale Zeitung arbeitet. Er vermittelt Lauren den Kontakt zu Eva, die einen dieser Überfälle mit viel Glück überlebt hat. Ein Busfahrer scheint zu den Tätern zu gehören. Um an weitere Beweise zu gelangen und die Täter zu überführen, verfolgt Lauren einen wagemutigen Plan. Sie lässt sich in einer der Fabriken als Arbeiterin einstellen und fährt Abends die gleiche Route wie Eva. Diaz hat die Polizei informiert, aber die Falle schnappt nicht zu. Lauren kommt in Lebensgefahr. Der Busfahrer gibt seine Hintermänner nicht preis. Lauren gibt nicht auf und recherchiert weiter. Ihre Ermittlungen gehen bis in die Führungsetagen der Konzernchefs.
Inzwischen sind Auftragskiller hinter Lauren, Diaz und Eva her. Auch das Interesse des Verlages an Laurens Artikel schwindet. Hier scheinen die gleichen Mächte am Werk zu sein, nur mit anderen Mitteln.
Die Geschichte wirkt zeitweise authentisch. Aber die durchaus gefährlichen Situationen kommen leider ohne Nervenkitzel beim Zuschauer an. Auch die sich langsam einstellenden Erkenntnisse bauen keine Spannung auf. Die Szenarien sind gut gewählt und die Dialoge bewegen sich auf hohem Niveau.
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