Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Viel fürs Auge, wenig fürs Hirn, 28. Dezember 2007
Spaßfaktor:3.0 von 5 Sternen
Einmal mehr wurde das kultige Gewusel um Güter und Gebiete neu aufgelegt. Stets hatten die Versionen einige Schwächen, über die man aber gutmütig hinwegsehen konnte. Der Aufbau der komplexen Produktionsketten hat für stundenlangen Spielspaß gesorgt, der Kampf eher Nebensache.
Zunächst verwöhnt die mit viel Liebe zum Detail gestaltete Grafik, man sieht die einzelnen Handgriffe der Handwerker und sogar der Hirtenhund streunt umher und hebt ab und zu sein Bein. Dazu läuft die Animation sehr flüssig, auch auf meinem nicht mehr ganz so neuen Rechner. Leider wünscht man sich häufig, etwas weiter herauszoomen zu können.
Gegenüber den Vorgängerversionen ergeben sich im Spielkonzept ein paar Änderungen, leider nicht immer zum Besseren
1) Zu Beginn jeder Mission kann man einen Anführer - mit unterschiedlichen Talenten versehen (z. B. geringerer Ressourcenverbrauch, stärkere Wirtschaft oder günstigere Kriegsführung) wählen. Dieser ist im Spiel für viele wichtige Vorgänge notwendig (z. B. Verhandlungen, Rohstoffkauf und Landgewinnung). Das nervt leider, weil die Entsendung der guten Frau oder den Mann viel Zeit kostet und . Eigens dafür müsste eine eigene Futterstelle für das arg gebeutelte Pferd bereitstehen.
2) Neben dem bereits bekannten Lager gibt es zusätzlich Burg und Kirche, deren Standort stets vorgegeben ist. Auch hier gibt es Verbesserungspotential, denn das Lager lässt sich zwar erweitern, ist aber mit zunehmender Spieldauer stets voll. Es bleibt nichts anderes übrig, als die Produktion einstellen oder den Kram zu verscherbeln, sofern ein Handelspartner zur Verfügung steht. In den früheren Versionen liessen sich so die Transportwege optimieren, hier muss jeder Arbeiter auf Gedeih und Verderb in dieses eine Lagerhaus gehen.
3) Es gibt nur wenige Abhängigkeiten zwischen den einzelnen Produzenten, in der Regel braucht jeder nur einen Rohstoff, welcher maximal eine weitere Station durchläuft oder gar direkt in ein Endprodukt mündet. Scheinbar war ein Schwabe im Entwicklungs-Team, denn auch die Kehrwoche ist nun ein fester Bestandteil des täglichen Dorflebens, was sich in neuen Industrien wie Besen- und Seifenmacher äußert.
4) Jahreszeiten erschweren die Logistik. Einige Nahrungsquellen stehen im Winter nicht zur Verfügung. Daher sollte man vor dem Winter seinen Lagerbestand prüfen, sonst spürt man schnell den Unmut der hungernden Bevölkerung. Gefrorene Flüsse eröffnen wiederum kürzere Wege oder die Möglichkeit, seinem Feind an strategisch günstiger Position anzugreifen. Die Soldaten müssen rechtzeitig vor der Schmelze wieder vom Eis, denn es sind ausnahmslos Nichtschwimmer.
Insgesamt hat mich LE eher enttäuscht als fasziniert. Die neuen Ideen finde ich nicht wirklich überzeugend, insgesamt ist die Bedienung mühsamer als in den Vorgängerversionen.
Auch die Missionen sind relativ einfach zu meistern. Die Wölfe sind häufig gefährlicher als die "menschlichen" Gegner und es gibt immer wieder befreundete Stämme, die für ein wenig Bares oder belanglose Sachpreise Unterstützung leisten. Im Prinzip braucht man nur genug Zeit.
Kurz gesagt: Ich kann keine Weiterentwicklung jenseits der Grafik entdecken, im Gegenteil. Daher möchte ich nur 2 Sterne vergeben.
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30 von 32 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
... für die ruhigen Stunden., 2. Oktober 2007
Spaßfaktor:4.0 von 5 Sternen
Ich habe die Demo gespielt, gut gefunden und mir dann bei Release die Limited Edition bestellt. Das Spiel ist in meinen Augen mit keinem anderen Teil der Siedler Reihe wirklich zu vergleichen. Der Fokus liegt eindeutig darauf, optisch autentische Städte mit einem funktionierenden Warenkreislauf zu bauen ... die Betonung liegt hier bei optisch autentisch.
Das Zentrum der Stadt (Marktplatz, Lagerhaus und Kirche) wird vorgegeben und drumherum entsteht auf Basis der wachsenden Bedürfnisse der Siedler ein mehr oder weniger funktionierendes Städtchen. Die Tatsache, dass es keine Möglichkeit gibt, ein zweites Lagerhaus zu bauen und dass die Siedler sämtliche Rohstoffe zunächst in das Lagerhaus bringen, zwingt einen dazu, die produzierenden Gebäude möglichst nah am Stadtkern zu bauen. Die Warenkreisläufe an sich sind eher eindimensional, d.h. in der Regel reicht ein Rohstoff (z.B. Eisen) zur Herstellung eines Endproduktes (z.B. Schwerter). Dies könnte man als Rückschritt zu z.B. Siedler II sehen, da diese hier schon komplexer waren ... überhaupt ist das Spiel sehr einfach zu verstehen und auch der Schwierigkeitsgrad ist nicht erwähnenswert. Wer nach einer Herausforderung sucht, der ist hier eindeutig falsch. Die Siedler 6 spricht eher die Leute an, die mal am PC entspannen möchten. Für mich eine willkommene Abwechslung zu quasi sämtlichen anderen Spielen ... wenn ich Action will, spiele ich S.T.A.L.K.E.R. oder ähnliches ... Die Siedler lädt einen ein, stundenlang am Rechner zu sitzen, eine möglichst schöne Stadt zu bauen und dabei immer mal wieder dem Treiben auf den Straßen und den Handwerkern zuzusehen. Kampf spielt hier eine untergeordnete Rolle (aber es gibt auch kämpfe).
Abzug gibt es ganz klar für den Umstand, dass Ubi-Soft am Releasetag einen Patch veröffentlicht, der Benutzer von CloneCD, Alcohol, DemonTools o.ä. Programmen quasi zwingt, sich online zu registrieren (oder das "böse" Tool zu deinstallieren) ... zwar bringt das den Vorteil mit sich, dass man das Spiel ohne die DVD spielen kann, allerdings finde ich einen solchen nachträglichen Eingriff nicht in Ordnung. Benutzer solcher Programme sollten dies wissen ... und es steht eben nicht auf der Packung.
Zur Limited Edition ... die ist - wie eigentlich immer - nur was für Fans. Die Verpackung ist klasse gemacht (fällt z.B. in einem Bücherregal erstmal ncht auf), der Soundtrack ist super und es gibt (für "Schönbauer") noch ein paar zusätzliche Gebäude in-game ... ein kleiner Pavillon, eine Statue etc. ... diese Gebäude waren für mich der eigentliche Grund, auch wenn sie keinerlei Spielvorteil bieten (im Gegenteil, da sie Platz wegnehmen) ...
Das Artbook ist schön gemacht und alles in allem habe ich schon wesentlich spärlichere LEs gesehen ... aber auch oppulentere.
Viel Spaß beim Siedeln,
Dirk
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15 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Tolles Spiel mittelmäßige LE, 1. Oktober 2007
Spaßfaktor:5.0 von 5 Sternen
Das Spiel an sich ist super gelungen, da es wirklich eine Tolle Mischung der Vorgängerteile geworden ist. Die In-Game Add-Ons der LE sind 6 verschiedene Statuen bzw. Gebäude die die Stadt etwas verschönern, das ist keine schlechte Sache aber einen wirklichen Vorteil dadurch konnte ich nicht erkennen. Die Grafik ist auch super gelungen: Toll animierte Gebäude und Siedler, die Arbeitsabläufe sind super gelungen und die Landschaft ist richtig chic geworden durch die Jahreszeiten die auch in den Übergängen einfach nur super aussehen.
Die Box selbst sieht schon gut aus aber der Inhalt ist nicht so super gelungen, Die Bonus DVD ist fast vollkommen sinnlos da nur ein 4 min Making-Of und 1 deutscher sowie 2 Englische Trailer drauf sind (es gibt 7 deutsche Trailer, 3 Tutorial Videos und noch viel mehr bei Ubi Soft auf der Website zu sehen). Da der Soundtrack mit enthalten ist habe ich mich für die LE entschieden was sich auch wirklich ausgezahlt hat, die zusätzlich enthaltene Demo vom Game halte ich für sinnlos, denn was will ich mit der Demo wenn ich die Vollversion gekauft habe.
Das Spiel ist auf jeden Fall empfehlenswert aber die LE würde ich nicht unbedingt empfehlen.
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