Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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31 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Gelungener Abschluss einer Legende unter den TV-Serien, 13. Juni 2007
Sieht man sich die vierte Staffel von O.C., California an, so fällt auf, dass sich in der vierten und letzten Staffel die Atmosphäre vollständig geändert hat. Wo in den ersten drei Staffeln jugendlicher High-School-Charme angesagt war, verlangt Marissas Tod am Ende der dritten Staffel von den Protagonisten plötzlich, damit umgehen zu können. Während sich Summer in ihrer Verzweiflung vollständig neu erfindet, Julie ihren Schmerz zu stillen versucht und Ryan seinen ganz eigenen Weg sucht, ist Seth der Einzige, der die ganze Staffel über wie festgefahren wirkt, bis auf die Tatsache vielleicht, dass er mit Dr. Roberts sympathisiert...
Es wirkt fast so, als wollten die Macher der Serie in dieser Staffel alles anders machen, den drohenden Cut abwenden oder einfach endlich mal wieder etwas innovativ sein und den Schwerpunkt verändern (das war ihnen seit der ersten Staffel nicht mehr gelungen). Einfach nur toll, welches Leben Che plötzlich in die Serie bringt, oder die tolle Weihnukkah-Folge, de sich von allem unterscheidet, was man bisher von O.C. erwartete... Auch die Folge, als Ryan realisiert, dass er sich doch tatsächlich nach Marissa noch einmal verlieben konnte, ist ein Meilenstein.
Dass man mit Frank Atwood eine Person aus Ryans Vergangenheit wieder in sein Leben treten lässt, ist eher wieder eine Idee, die man getrost in der Rubrik "Alles schon mindestens zwei mal dagewesen" einordnen kann.
Ein weiterer Wermutstropfen ist in dieser Staffel leider die Musikauswahl. Wenig Indie, wenig Innovatives, wenig Neues... New Wave ist eben doch tot und mit ihm ist wohl auch die Serie untergegangen. Es dominieren vor allem wenig inspirierte Coverversionen, die meistens nur mittelmäßig umgesetzt wurden. Erst gegen Ende wird die Musik wieder besser, als man offensichtlich das aktuelle Bloc Party-Album voll ausnutzte... Auch der letzte Song der letzten Folge "Life is a Song" von Patrick Park ist einfach nur wunderbar und unglaublich passend.
Überhaupt bildet die letzte Folge (gemeinsam mit der ganzen vierten Staffel) einen gelungenen Abschluss dieser ehemaligen Kultserie. Die letzten zehn Minuten sind einfach herzzereißend traurig... Und dass der Abschluss der von Josh Schwartz höchstpersönlich verfassten Folge endlich mal wieder einen Bezug zum eigentlichen Thema der Serie (Außenseiterkind in einer intoleranten Gesellschaft von oberflächlichen Superreichen) herstellt, verleiht der Serie einen fast poetischen Abschluss und gibt ihr eine Botschaft, die fast schon unerhört zeitkritisch wirkt.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Verabschiedung mit einem "Peng!", 4. Februar 2008
Gestern war es soweit, ich habe die definitiv letzte Folge der letzten Staffel von "The OC" gesehen, mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Blicken wir mal zurück, die erste Staffel hat sicherlich Fernsehgeschichte geschrieben, die Schauspieler sahen gut aus, die kalifornische Umgebung war wunderschön, die Dialoge gut durchdacht man denke nur an Seth Cohen, die Musikwahl innovativ und die Geschichte um die Reichen und Schönen in Newport und dem aus ärmlichen Verhältnissen stammenden Ryan spannend, dramatisch und süchtig machend. Leider konnte dieses hohe Niveau bei der zweiten und dritten Staffel nicht gehalten werden. Das lag vorallem an den immer schlimmeren und unrealistischeren Eskapaden der Marissa Cooper und dem plötzlichen Auftreten von mehr oder weniger sympathischen Charakteren die ein paar Folgen im Mittelpunkt stehen dann aber wieder verschwinden als wäre nichts gewesen. Weil ich die Serie und einige der Charktere in der ersten Staffel so liebgewonnen hatte und auch Staffel zwei und drei besser sind als vieles was im Fernsehen kommt habe ich mir die Fplgen dennoch angeschaut und selbstverständlich musste jetzt auch mal die finale vierte Staffel her.
Zum Inhalt:
Ein paar Monate nach Marissas Tod ist nichts mehr so wie es war: Ryan versucht seinen Schmerz im Kampfring zu vergessen und will Volchok umbringen. Ebenso wie Julie die sich von allem abkanzelt und erst langsam zu ihrem alten selbst findet. Marissas beste Freundin Summer hingegen ist der Charakter der Serie der sich am meisten verändert hat. Sie studiert jetzt an der Brown und ist zur Naturschutzaktivistin mutiert. Bald wird klar, dass sie sich hinter der neuen Aufgabe versteckt und sie versucht sich ihrer Vergangenheitzu stellen. Marissas Tod wird nur in den ersten Folgen strak thematisiert, das Leben geht schließlich weiter! Wirklich frischen Wind in die Serie bringt die neurotische Taylor. Mit ihren ganzen Spleens und ihrer späteren Beziehung zu Ryan hat sie die Lacher und die Herzen auf ihrer Seite. Julie und Tochter Kaitlin haben Probleme mit den Männern, wobei zwei eine besonders wichtige Rolle spielen. Ryans Vater Frank der plötzlich auftaucht und in den sich Julie richtig verliebt und der exzentrische Öl-Milliardär Bullit (Peng) welche beide Julie ehelichen wollen. Doch wer ist der Richtige? Sandy und Kirsten, das absolute Traumpaar, erwartet am Ende der Serie noch eine besonders schöne Überaschung und die Beziehung zwischen Summer und Seth hat zwar noch einige kleine Ups and Downs aber man merkt immer mehr, dass sie füreinander bestimmt sind. Werden sie die nächsten Sandy und Kirsten?
In dieser halben Staffel passiert wieder allerlei dramatisches, lustiges und rührendes, diesmal im richtigen Mix. Der Schluss der einen Ausblick auf das Leben der Cohens und ihrer Freunde und Verwandten gibt ist sehr versöhnlich und hätte schöner nicht sein können. Vorallem auch über Julies Verwandlung am Schluss (ich will nicht zu viel verraten) bin ich froh, sie ist ja schon fast liebenswert geworden.
Diese Staffel war wie eine Abschiedstournee bei der nochmal die besten Songs gespielt werden. Marissa habe ich dabei kein bisschen vermisst, so traurig ihr Tod auch war hat sie einen großen Anteil daran gehabt, dass die Serie immer weniger gefesselt hatte. Schade nur, dass keine ganze Staffel mehr gedreht worden ist denn die Qualität dieser Staffel reicht zwar nicht an die unerreichbare erste heran kommt dieser aber doch wieder am nähsten. Ich bin also zwar froh, dass die Staffel gut war dennoch traurig dass es die definitiv letzte war.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Gelungener Abschluss einer wundervollen Serie!, 29. Juli 2007
Ich bin schon seit die erste Staffel von the OC ausgestrahlt wurde ein riesen Fan der Serie und hab keine Folge ausgelassen und auch keine DVD Box. Es war klar, dass die Serie an Glanz verlieren würde nachdem Marissa die Serie verlassen hat. Sie gehörte nun mal neben Seth, Ryan und Summer zu den Protagonisten der Serie um die sich alles drehte und mit denen auch alles begonnen hat. Ich finde, dass das Team trotzdem das Beste aus der Situation gemacht hat und einen wundervollen Abschluss vollbracht hat,der angesichts der Situation (Marissas Tod) sehr glaubwürdig und in sich stimmig ist. Die Figuren haben sich nochmal weiterentwickelt, sind innovativ und das Ende der Serie ist ein Ende wie man es sich gewünscht hat!! Einfach anschauen, es lohnt sich!!
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