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Unser täglich Brot
 
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Unser täglich Brot

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Produktinformation

  • Format: Dolby, HiFi Sound, PAL
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 2.0)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • Anzahl Disks: 1
  • FSK: Freigegeben ab 12 Jahren
  • Studio: Alive - Vertrieb und Marketing/DVD
  • Erscheinungstermin: 27. April 2007
  • Produktionsjahr: 2005
  • Spieldauer: 92 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (17 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000OCZ7CK
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 7.124 in DVD & Blu-ray (Die Bestseller DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Blickpunkt: Film Kurzinfo

Erbarmungslos direkte Dokumentation über die Art und Weise, wie heutzutage Lebensmittel hergestellt werden.


Produktbeschreibungen

Unser täglich Brot DV

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113 von 125 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Wo der Mensch noch seinen Beitrag leistet, 26. April 2007
Unser Brot natürlich handgeknetet, unsere Milch handgemolken, frisch von der Weide aus artgerechter Tierhaltung und den Joghurt handgerührt mit soeben gepflückten Erdbeeren...

Ein erfreuliches Bild, welches uns die Werbung täglich zig Male zu vermitteln versucht.
Der Mensch integriert in einen Kreislauf, an dem jeder von uns in irgendeiner Weise Teil hat (/haben muss).

Was wirklich dahinter steckt, versucht dieser Film aufzudecken. Nicht, indem er anklagt, den Zuschauer mit Zahlen und Fakten bombardiert, sondern allein die Bilder für sich sprechen lässt.

Kommentarlos werden entfremdende, bizarre Bilder von Maschinen und Fließbändern aneinander gereiht, irgendwo dazwischen Tiere, Pflanzen und der Mensch. Letzteres wirkt völlig deplaziert in der automatisierten Nahrungsmittelproduktion.

Für den Ton sorgen die Maschinengeräusche, monoton und ohrenbetäubend, wenige Minuten später das noch lautere Schweinegequieke und Hühnergeschrei. Allerdings wirken diese in der industriellen Welt noch individuell und lebendig, bis auch hier ein geschlachtetes Tier dem anderen gleicht.

Schnell, sauber und vor allem ertragreich.

Vom Salat über Eier bis zum tiefgefrorenem Huhn, vom Keimling, bis zum rot-glänzenden Apfel, vom soeben geschlüpften Küken zum Chicken-Nugget - welchen Weg unsere Nahrung zum verzehrfertigen Produkt bereits hinter sich hat, und welche Rolle der Mensch dabei überhaupt noch spielt, wird in fast schon ästhetisch anmutenden Bildern verdeutlicht.

Bilder, die nicht denen der Werbung entsprechen, sondern kühl, steril und vielleicht ein Denkanstoß.

Viele Fragen bleiben für den Konsumenten unbeantwortet. War das nun Wasser? Dünger? Oder vielleicht sogar ein Pestizid?
Wie halten die Mitarbeiter tagtäglich die "Fließbandarbeit" in Schlachthöfen aus und was geht ihnen während der gefilmten Mittagspause durch den Kopf?

Darüber verrät der Film nichts. Der eine oder andere Zuschauer wird sich anschließend vielleicht häufiger Gedanken darüber machen, seinen Stand in unserer Welt überdenken, denn anstatt entsetzten und Diskussionsbedarf beschleicht einem nach dem Abspann eher bedrückende und sprachlose Traurigkeit.

5 Sterne!
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34 von 37 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Bilder sagen mehr als tausend Worte, 25. März 2008
Von Schwalbenkönig - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)   
Und zwar definieren die Bilder dieser Dokumentation schonungslos den Begriff "Konsum" nicht neu, aber augenöffnend.
Das Gleiche gilt für die "harmonische" Beziehung Mensch-Tier-Pflanze.
Tja, falls es beim Zuschauer noch irgendwelche Illusionen vom romantischen Bauerhof mit bedarfsgerechter Nutzung gab, wird nach "Unser täglich Brot" eines Besseren belehrt.Sicherlich gibt es diese Höfe, der Hauptteil der Lebensmittelproduktion läuft aber, wie hier aufgezeigt, ab.
Der Mensch ist was er ist:Das Raubtier an der Spitze der Nahrungskette.
Wie das dargestellt ist schon erschreckend und brutal.
Schwache Nerven oder ein nervöser Magen sind hier fehl am Platz.
Jegliche Musik, Kommentare oder Interviews sucht man vergebens, und so rutscht man unweigerlich in die Rolle des mitschuldigen Voyeurs.
Die Monotonie, mit der viele Arbeiten verrichtet werden, hinterlässt zusätzlich ein Grauen, das sich für sehr lange Zeit in das Gedächtnis des Betrachters brennt.
Was für Schlüsse man nach dem Abspann zieht, beleibt jedem selbst überlassen.Ich werde in Zukunft sicherlich nicht mehr gedankenlos im Supermarkt schlendern.
Mein Fazit:Diese Dokumentation ist ein Pflichtkauf.


Bonusmaterial:
Trailer
Teaser
Booklet mit Hintergrundinformationen
Interviews mit Regisseur und Cutter
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54 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Vegetarier in 92 Minuten, 31. Oktober 2007
Gestern bin ich zufällig beim trägen Herumzappen auf der Couch über
(und in) diesen Film gestolpert. Eine sehr heftige Erfahrung die ich -
als jemand, der bis vor kurzem noch meinte in Sachen "Filmkunst" schon
alles gesehen zu haben - in dieser entwaffnenden Eindringlichkeit hier
machte.

Den kommentar- und interviewlosen Reihungen von O-Ton-Szenen einer
grotesken und hinsichtlich maximaler Effizienz bis ins kleinste Detail
ausgeklügelten Industrielandschaft kann sich wohl kein Mensch
entziehen, der nicht vollkommen abgestumpft ist und noch einen Funken
Skepsis unserem modernen Lebenswandel gegenüber im Leib hat.

Es sind die Konfrontationen, die diesen Film weitab jeglicher
"political correctness" und ohne die Chance auf ein Happy-End so
besonders werden lassen. Als Zuschauer habe ich überdeutlich
realisiert, daß es tierischem Leben im Fleischbusiness nicht im
geringsten besser geht als den Pflanzen, die in einer entfremdeten
Umgebung der Massenverwertung zugeführt werden.

Eine mutige Entscheidung, diese Dokumentation nicht nur im Kino
sondern auch im oeffentlich-rechtlichen Fernsehen zu prominenter
Sendezeit (28.10.2007, ORF2, 23:00 und 4.11.2007, 3SAT, 21:15) und so
ungeschnitten einer breiten und womöglich unvorbereiteten Oeffentlichkeit
zugänglich zu machen. Nicht wenige Menschen werden hier binnen 92 Minuten
ihre Position am Ende der Nahrungskette überdenken.

Ich müßte "Unser täglich Brot" an sich uneingeschränkt meinen
Bekannten, Arbeitskollegen und sogar Schülern im Unterricht
"Natur&Technik" empfehlen, befürchte aber vor allem bei letzteren
durchaus einige traumatische Erlebnisse, insbesondere angesichts einer
FSK-Empfehlung von 12 Jahren. Es handelt sich hier eben nicht um
pistolenknallende Actionhelden sondern die ungeschminkte Realität.

Die gebrachten Inhalte sind sehr starker Stoff. Höchste Zeit für
diese nachdenkenswerte Bereicherung der Fernsehlandschaft und allein
schon 10 Jahre GEZ wert. Meinen aufrichtigen Respekt!
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Ich halte den Film für sehr gut gelungen und finde Nikolaus Geyrhalter hat hier einen wichtigen Film gemacht, der das Grundthema "Lebensmittel" in unserer heutigen Zeit ohne... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Tagen von Steve veröffentlicht

2.0 von 5 Sternen Unser täglich Brot - Unverdiente Langeweile
Dieser Film ist mehrfach international ausgezeichnet worden.
Ein wahres Meisterwerk was die Kameraführung angeht.
Gewaltige Bilder! Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Juergen Offenberger veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Der Film funktioniert nicht
Der Film bleibt eine Folge von Szenen , die nicht unbedingt für sich sprechen.. auch nicht im Kontext der Szenen entsteht hier ein Film , er langweilt bereits nach kurzer Zeit, da... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Kastaun Dirk veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen real food
This film is excellent. A good look into modern farming. Very much impressed. The kill was quick, stock treated well, very clean, workers very serious about their work and... Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von D. Wright veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen BITTE AUCH UNBEDINGT DEN HIER ANSCHAUEN!!!
Kundenvideo-Rezension

Länge:: 9:51 Minuten

Vor 10 Monaten von TobiVail veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Brave new world
Was an diesem Film so entsetzlich ist, sind nicht nur die Vorgänge, welche gezeigt werden, sondern vor allem die dahinterstehende Geisteshaltung: auf äußerste Effizienz... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von Widukind von Corvey veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Sollte jeder sehen der isst, trinkt, denkt und fühlt
Der Film wirkte auf mich faszinierend und abstoßend zugleich.
Faszinierend ist der kommentarlose und damit nahezu wertfreie Gleichmut, mit dem die Bilder gezeigt werden. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von R. Rudek veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Schöner Tiere schlachten und Getreide mahlen
Nein wie schrecklich ist diese Welt. Die Tiere werden geboren, gemästet und geschlachtet. Lebensmittel werden in Fabriken verarbeitet, gemischt oder ver-packt. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von red duke veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Ohne Konservierungsstoffe
Es heisst - man ist, was man ist - oder man wird zu dem, was man ist. Unser täglich Brot, ist so schwer zu verdauen, wie die Industrie erzeugte Nahrung, die in diesem Film gezeigt... Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von R. Braukmann veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Die andere Seite der Kritik....
Alle, die vor mir geschrieben haben, haben absolut recht mit ihren Ausführungen, jetzt kommt aber das "ABER".....

..... Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Andre Mand veröffentlicht

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