Die hilfreichsten Kundenrezensionen
|
|
41 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein prächtiges Asia-Drama von Shakespearischen Ausmaß, 2. Juni 2007
Der chinesische Regisseur Zhang Yimou inszenierte nach seinen gefeierten Martial-Arts-Epen HERO und HOUSE OF FLYING DAGGERS jetzt ein nicht weniger farbenprächtiges Drama, basierend auf den Motiven des berühmten chinesischen Theaterstücks Das Gewitter". Auch diesmal fehlt es Zhangs Werk nicht an prächtigen Landschaftsaufnahmen und ästhetischen Kampf-Choreographien, doch Hauptaugenmerk liegt eindeutig auf den Intrigen im chinesischen Königspalast. Der gesamte Film wird durch eine nahezu verschwenderische, barocke Prächtigkeit bestimmt, und für die aufwendige Kostümen gab es dieses Jahr sogar eine Oscar-Nominierung. FLUCH DER GOLDENEN BLUME ist eine Mischung aus Peking-Oper und Shakespeare-Drama, gewürzt mit Gift, Inzest und Brudermord. Wie bei den Dramen des englischen Dichterfürsten sind die Figuren allesamt tragisch angelegt. In den Hauptrollen glänzen die asiatischen Stars Chow Yun Fat (Fluch der Karibik 3) und Gong Li (Miami Vice), die eine mitreißende Vorstellung als selbstgefälliges und von der Macht zerfressenes Regentenpaar bieten. Dass einige der anderen Akteure zuweilen ins Overacting" verfallen, erinnert an die Spielweise der Peking-Oper und scheint für sie die einzige Möglichkeit zu sein, nicht vom Prunk der Kulissen erdrückt zu werden. Denn an erster Stelle ist DER FLUCH DER GOLDENEN BLUME ein nicht enden wollender Bilderrausch. Aber es sind nicht nur die pompösen Kulissen und prächtigen Kostüme, sondern auch die Geräusche der Gewänder, die feinen, präzisen Gesten und die atemberaubenden Kampfeinlagen, die den Film zu einem Fest der Sinne machen. Fast glaubt man sogar, die exotischen Düfte im Königspalast riechen zu können. Regisseur Zhang Yimou inszeniert die Handlung fast wie ein Theaterstück, in dem jeder Akt durch eine chinesische Weisheit der königlichen Kammerdiener eingeläutet wird. Dies schlägt sich auch in der Erzählweise nieder, die besonders in der ersten Hälfte des Films sehr theatralisch und zuweilen schwerfällig daherkommt, dann aber an Tempo gewinnt und schließlich in ein grandiosen Finale brandet. Ein prächtiges Asia-Drama von Shakespearischen Ausmaß, das Schwächen in der Dramaturgie durch Bildgewalt ausgleicht.
|
|
|
8 von 8 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ich bin begeistert!, 24. Januar 2008
Ich habe mir diesen Film auf gut Glück gekauft und habe es nicht im geringsten bereut. Für mich ist der Film einer der Besten die ich in letzter Zeit gesehen habe, und ich bin froh das die Kampfszenen eher sperlich sind.
Die Bilder und Aufnahmen sind fantastisch schon allein durch die wundervollen Farben und verspielten Details.
Die Story ist sehr spannend... längen gab es meiner Meinung nach gar nicht, weil ständig etwas passiert.
Ich hoffe jetzt nur noch das auch ältere Werke von Zhang Yimou und Gong Li als Schauspielerin heraus gebracht werden. (z.B. Die rote Laterne oder Die Geschichte der Qiu-Ju)
|
|
|
23 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Farbgewaltiges Spektakel, 28. Mai 2007
Wir befinden uns im China vor mehr als 1000 Jahren, zur Zeit der Tang-Dynastie. Als Prinz Jai (Jay Chou) nach langjährigen Kriegszügen unerwartet an den Hof zurückkehrt, merkt er sofort, dass im Palast so einiges faul ist. Während der Kaiser (Chow Yun Fat) Vorkehrungen trifft, die eigene Gattin (Gong Li) zu vergiften, treibt die Kaiserin hinter seinem Rücken ein ebenso intrigantes Komplott voran. Und auch Kronprinz Wan (Liu Ye) und Prinz Yu (Qin Junjie) sind in das komplizierte Geflecht aus Liebe, Eifersucht, Machtgier und Hass verstrickt. Doch wer hält hier die Fäden in der Hand, und wer stolpert als nächstes über die geschickt ausgelegten Fallstricke? Am Tag des traditionellen Chrysanthemen-Festes wird sich alles entscheiden. Während die Kaiserfamilie ihrer größten Tragödie entgegensteuert, färbt sich das goldgelbe Blumenmeer im festlich geschmückten Palasthof purpurrot vom vergossenen Blut der Soldaten, die über die Machtverhältnisse im Reich auf dem Schlachtfeld neu entscheiden sollen ...
Wem die Martial-Arts-Dramen "Hero" und "House of the Flying Daggers" gefallen haben, der dürft auch von diesem bildgewaltigen Meisterwerk des Regisseurs Zhang Yimou fasziniert sein. Das furios inszenierte Spektakel um Liebe, Eifersucht, Machtgier und abgrundtiefen Hass betört das Auge mit aufwendigen Dekorationen, atemberaubend schönen Kostümen, atemberaubenden Massenszenen und kunstvollen Kampfszenen.
|
|
|
Die neuesten Kundenrezensionen
|