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Produktinformation

  • Darsteller: Gerard Butler, Ingvar E. Sigurdsson, Sarah Polley
  • Regisseur(e): Sturla Gunnarsson
  • Komponist: Hilmar Örn Hilmarsson
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Englisch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Universum Film GmbH
  • Erscheinungstermin: 11. Dezember 2006
  • Produktionsjahr: 2005
  • Spieldauer: 100 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.2 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (44 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B000JBXPB6
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 17.807 in DVD & Blu-ray (Die Bestseller DVD & Blu-ray)

Rezensionen

Movieman.de

Die Geschichte von Beowulf, der das Ungeheuer Grendel jagt, ist eines der großen Heldenepen der Menschheitsgeschichte. Natürlich wurde der Stoff auch des öfteren verfilmt und die hier vorliegende Adaption gibt sich besonders realistisch, da man mit der beeindruckenden Landschaft Islands nahe an das herankommt, was man sich diese Epoche betreffend vorstellt. Die Geschichte wurde modernisiert und soll im Endeffekt zeigen, wie die Ereignisse stattfanden, die zur Legende führten. Das alles hätte durchaus Potenzial gehabt, doch "Beowulf & Grendel" bleibt ein flachbrüstiger Film, dessen Drehbuch dringend einer Politur bedurft hätte, denn die hier gebotenen Dialoge grenzen mitunter an Albernheit. Die Darsteller mühen sich, bleiben aber seltsam unbeteiligt und selbst Gerard Butler, der in seiner Karriere schon ein paar sehr effektive Darstellungen abgeliefert hat, kann als Beowulf nicht überzeugen. Dies ist ein Film, der soviel mehr hätte sein können, aber nur ein Schatten seiner Selbst bleibt, ein Fabelwesen, wie der Grendel, aber bei weitem nicht so beeindruckend. Fazit: Enttäuschende Verfilmung des Heldenepos

Moviemans Kommentar zur DVD: Das Bild weist einige Schwächen auf, der Ton ist ebenfalls wechselhaft. Das Bonusmaterial sieht nach mehr aus als es wirklich ist.

Bild: Das Bild bewegt sich auf gutem Niveau. Es besticht durch grimme Farben, die erdig und dunkel daherkommen und schon alleine dadurch eine liebelose Zeit und Welt illustrieren. Rauschen ist in durchaus merkbarem Maße vorhanden, wobei die vielen homogenen Flächen wie Himmel oder Wiese das noch unterstreichen (00:11:41). Die Kompression hat einige Probleme (00:44:28), während der Kontrast recht gut tariert ist. Selbst bei dunklen Nachtszenen kann das Bild einen großen Teil des Informationswertes zum Zuschauer hinüberretten. Freilich gibt es auch immer wieder Momente, die noch ein wenig besser ausgehellt sein könnten, aber dennoch muss man hier konstatieren, dass in dieser Disziplin gut gearbeitet wird. Die Schärfe ist ein wenig wechselhaft, hat aber das Potenzial, lupenrein zu sein. Das sieht man sehr schön bei 00:07:31), wenn man sich die Details und die einzelnen Glieder des Kettenhemdes betrachtet. Die Kanten sind sauber gestaltet, nur ganz selten gibt es ein paar Doppelkonturen zu erkennen (01:01:48). Bedauerlich ist, dass der Film in 1,78:1 vorliegt. Der Trailer macht deutlich, wie das 2,35:1-Bild eigentlich aussehen sollte.

Ton: Der Ton ist im Großen udn Ganzen gut, allerdings fällt schon auf, dass die Originalspur mehr Bandbreite enthält. Das zeigt sich vor allem an der räumlichen Atmosphäre, die durch Winde und viele andere Details stark angereichert wird und somit ein filigranes Gesamtkonstrukt wird. Das Deutsche ist da deutlich einheitlicher und versinkt mehr im Brei. Dafür muss man für die englische Tonspur aber schon sehr gute Sprachkenntnisse mitbringen, denn die hier gebotenen Dialoge sind teils außergewöhnlich schwer zu entziffern.

Extras: Das Bonusmaterial ist nicht gerade umwerfend. Neben dem Trailer (nur in deutsch) gibt es zwei Featurettes, die jeweils nur gut drei Minuten Lauflänge aufweisen und so oberflächlich sind, dass man sich das Ansehen auch gleich sparen kann. Die B-Roll bleibt unkommentiert und fad. Einziges Highlight sind die Interviews, die immerhin an die 30 Minuten lang sind und einige der Beteiligten, darunter auch Gerard Butler zu Wort kommen lassen. Butler hat sich von diesem Film offenbar mehr versprochen. Ob das Ergebnis seinen Vorstellungen entspricht, ist natürlich nicht bekannt. --movieman.de



Produktbeschreibungen

Universum Film Beowulf & Grendel, USK/FSK: 16+ VÃ-Datum: 11.12.06

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22 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Was erwartet man?, 12. Juli 2007
Von ruessler "ruessler" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REVIEWER)   
Wer hier ein gewaltiges Schlachtenepos mit viel Schnickschnack und modernster Technik erwartet, für den ist der Film nichts.
Statt Massen an computergenerierten Monstern á la "Herr der Ringe" gibt es hier noch richtige Schauspieler.
Sicher hat der Film seine Schwächen, teilweise zieht er sich etwas in die Länge.
Und brutal ist er, vor allem die Szene, wo Grendel seinen Arm verliert, ist nichts für schwache Gemüter.

Dennoch finde ich diesen Film durchaus sehenswert.
Es ist tatsächlich so, daß damals vieles anders war, als große Leinwandepen uns vormachen wollen.
Die Helden sind trinkfeste und streitbare Recken, und der König keine Lichtgestalt, sondern ein torkelnder alter Alkoholiker.
Statt edlen und teuren Rössern, die sich damals kaum einer leisten konnte, reitet man auf Ponys, und die Dörfer sind tatsächlich nur aus Holzhütten erbaut worden.

Dem Einwand, daß Dänemark eher ein flaches Land ist und die Berge unpassend sind, kann ich entgegenhalten, daß man damals bewußt Burgen auf erhöhten Stellen baute, um besser auf herannahende Feinde hinunterschießen zu können.

Zur Handlung:
Beowulf und seine Männer wollen dem dänischen König dabei helfen, den berüchtigten Troll, der mit bloßen Händen die Soldaten des Königs tötet, zu erlegen.
Doch Beowulf erkennt bald, daß der Troll nicht ohne Grund tötet - er will Rache für den Tod seines Vaters, an dem der König schuld ist.
Erst als Beowulf und seine Männer in der Höhle des Trolls den Totenschädel seines Vaters zertrümmern, wendet sich der Troll - Grendel - gegen sie.

Die Handlung hat durchaus etwas Moralisches - Beowulf versucht wenigstens, Grendel zu verstehen und sieht ihn nicht nur als Monster. Dennoch kommt es zum blutigen Finale.
Der Film verzichtet weitestgehend auf technische Tricks, lediglich Grendels Mutter sieht man an, daß sie wohl aus dem Computer stammt(wie soll man ein "Meerweib" sonst gestalten).

Insgesamt ist der Film sicherlich weit entfernt davon, ein Meisterwerk zu sein, dennoch kann man ihn sich ansehen. Und daß Beowulfs Kampf gegen den Drachen nicht enthalten ist - das wäre dann doch zu viel gewesen...
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32 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Lebendige Sage, entmystifiziert, 21. Februar 2007
Eins vorweg: Dies ist kein Actionfilm, Kritik in diese Richtung geht also in's Leere.

Und dies ist auch nicht die möglichst originalgetreue Wiedergabe der Beowulf-Sage, das war noch nie Aufgabe des Filmschaffens.

Wer die Seele des Nordens kennenlernen will, die Weite, die Gemeinschaft und die Einsamkeit, entmystifiziertes Heldentum und ebensolche Dämonen, der kommt mit diesem Film auf die Rechnung. Der Film betrachtet, beobachtet - und interpretiert eine alte Sage ins menschliche zurück. Die Aufmachung des Filmes, was Kostüme angeht, ist stimmig. Die Darstellung des Lebens ebenso. Die Dialoge sind witzig und doppelbödig. Dass die Landschaft nicht stimmt - wen kratzt das? In Dänemark wär's schwierig, heutzutage einen solchen Film zu drehen!

Der Schluss des Filmes ist offen, die Beowulf-Sage wird nicht bis zum Ende hin erzählt. Genau das behält die Weite, die dieser Film bringt, bei. Es stimmt so. Und es wird auch kein Happyend aufgepfropft. Für mich ein gelungenes Werk, das aber in seiner unspektakulären Weise sehr leicht kritisiert und zerpflückt werden kann, wenn bestimmte vorgefasste Erwartungen nicht erfüllt werden.
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9 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Schlicht aber gut, 21. Mai 2007
Von Rami "GAMBIT" (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 500 REVIEWER)   
Sehr authentische Verfilmung der Saga. Man verzichtet auf übertriebene Blockbuster Darstellung und lässt den Film sehr natürlich wirken, das ist seine Stärke und für manche mag es eine Schwäche sein. Man ist Zeuge wunderbarer Landschaftsaufnahmen untermalt mit einen stimmungsvollen Score. Die Interpretation der Saga ist auch sehr interessant. Auch die Darstellung Christentum contra Edda (Odin, Thor usw.) ist dezent aber klar und gut rüber gebracht. Ein kleiner aber feiner Film ohne mords Tara  in der Schlichtheit liegt hier die Kraft. Ein 13 Krieger sollte man aber nicht erwarten.

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5.0 von 5 Sternen Ungewöhnlich gut
Erzählt wird die Geschichte des Helden Beowulf, der nach Dänemark kommt, weil ein Troll die Männer König Hrothgars gleich in Scharen tötet. Lesen Sie weiter...
Vor 14 Monaten von S. Fischer veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Mittelmäßige TV-Produktion...
Mein erster Eindruck, eine Low Budget Produktion.
Als dann später im Film Grendel auftaucht oder besser gesagt ins Bild gesetzt wird, denn diesen Eindruck hat man... Lesen Sie weiter...
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Vor 20 Monaten von Kilian Braun veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen So und nicht anders
War ein wenig gespannt auf diesen Film. Hatte die anderen Verfilmungen gesehen und für recht kitschig gehalten......Z.B Lamberts Version von Beowulf. Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von Jan Peter Eiken veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Nicht schlecht
Von allen Beowulf-Filmen ist dieser noch der beste. Es ist keine Schwarzweiß-Malerei, sondern zeigt, daß das vermeintlich Böse gar nicht so böse ist. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Bücherwurm veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Beowulf mal Nordisch
Ich kenne Beowulf eigentlich aus der keltischen Mythenwelt und war überrascht, als ich selbige Geschicht in der Edda wiederfand. Lesen Sie weiter...
Vor 24 Monaten von Garm veröffentlicht

2.0 von 5 Sternen Leider ....
...kann ich mich den Meinungen meiner Vorgängern nicht anschliesen. Der Film beginnt mit sehr schönen Landschaftsaufnahmen und behält diese auch die ganze Zeit bei. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Oktober 2007 von Herrmann Daniel

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