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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Rainbow Six 3 - Black Arrow (Tom Clancy), 23. März 2005
Rainbow Six 3 - Black Arrow. Was sich ändern wird und was neu dazukommt? Obwohl die Spielweise natürlich die Gleiche geblieben ist, sieht Rainbow Six 3 - Black Arrow anders aus und fühlt sich nach Angaben eines IGN Xbox-Redakteurs komplett anders an. Das mag auf der einen Seite daran liegen, dass die AI der Gegner nochmals überarbeitet wurde und die Gegner sich jetzt gegenseitig richtig decken, hinter Deckungen warten, Hinterhalte bauen und besser treffen. Die Maps sind linearer aufgebaut und können trotz der verbesserten Intelligenz leichter überschaut werden. Insgesamt gibt es zehn neue Maps, die jetzt noch eine Fülle neuer Aufgaben bereit halten und deshalb trotz linearer Führung schwer sind. Der Aufbau der Maps ist so gestaltet, dass man kaum falsch laufen kann, da manche Türen oder Durchgänge einfach nicht zu öffnen bzw. zu passieren sind. Sich auf bestimmte Verhältnisse einzustellen, ist ebenfalls nicht mehr möglich, da Rainbow Six 3 - Black Arrow eine so genannte "Random AI" hat und die Missionen jedes Mal anders sind. Die Gegner sind nicht immer an der gleichen Stelle und auch nicht immer in der gleichen Mannstärke vorhanden. Da kommt das neue Savegame-System dem Spielfluss zu Gute: man kann jetzt jederzeit speichern, nicht wie im letzten Teil nur 2 bis 3 Mal pro Mission. Die Gegner haben noch etwas gelernt und das ist das Nutzen der gleichen Taktiken wie die Rainbows. Sie nutzen Tränengas oder Flashbangs und schießen nicht nur auf euch. Was sich grundsätzlich überhaupt nicht geändert hat, ist die Art, wie ihr euer Team - welches aus den gleichen Personen wie im letzten Teil besteht - kommandieren könnt. Point-And-Click und Spracheingabe per Headset wie schon bekannt. Einige neue Waffen sollen dazugekommen sein, leider kann man darüber im Moment nichts erfahren. Der früher bekannte "Leaning-Bug" mit dem man an bestimmten Stellen zwar den Gegner bekämpfen konnte, er einen aber nicht treffen konnte, ist natürlich gefixt. Gehüpfe wie in Spielen a la Counterstrike wird man wieder nicht finden, da das Schadensmodell nochmals verschärft wurde. Solltet ihr in einen Gegner reinlaufen und er schießt auf euch, war es das. Gute Taktik ist also angesagt. Apropos Taktik: ein neuer Modus wurde - neben dem bekannten Terrorist Hunt und Coop - eingeführt. Im "Lone Rush" habt ihr eine bestimmte Zeit um von Punkt A zu Punkt B zu gelangen. Für jede Aufgabe, die ihr löst, gibt es eine Gutschrift auf dem Zeitkonto, ebenfalls für jeden Kill. Dieser Modus sieht sehr vielversprechend aus und wird wahrscheinlich das perfekte Training für den Xbox Live-Modus sein. Im Singleplayer unter Hektik lernen, um das dann in Matches online umzusetzen. Besonders, da dieser Modus nur allein gespielt werden kann und ihr durch den Zeitdruck nicht so lange aufpassen und auskundschaften könnt, wird das bestimmt spaßig. Im Bereich Xbox Live gibt es nichts Neues, diejenigen, die Rainbox Six 3 kennen, kennen damit Rainbow Six 3 - Black Arrow. Ob noch etwas Neues kommt, ist nicht zu erfahren gewesen. Was allerdings zu erfahren war und das Spiel für Clans besonders interessant macht, ist die Unterstützung des neuen Xbox Live-Systems. So ist Clan-Management, War-Management, Voice Messaging und Messenger Integration mit dabei. Damit ist Rainbow Six 3 eines der ersten Spiele, die das unterstützen. Bei Auslieferung wird der Titel 14 Multiplayer-Maps enthalten, weitere werden - wie bei Rainbow Six 3 - nach und nach dazukommen per Xbox Live-Download.
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