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eXistenZ
 
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eXistenZ

DVD ~ Jennifer Jason Leigh
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Produktinformation

  • Darsteller: Jennifer Jason Leigh, Jude Law, Willem Dafoe
  • Regisseur(e): David Cronenberg
  • Komponist: Howard Shore
  • Format: Dolby, PAL, Surround Sound
  • Sprache: Deutsch (Dolby Digital 5.1), Englisch (Dolby Digital 5.1)
  • Untertitel: Deutsch
  • Region: Region 2
  • Bildseitenformat: 16:9 - 1.77:1
  • FSK: Freigegeben ab 16 Jahren
  • Studio: Kinowelt Home Entertainment/DVD
  • Erscheinungstermin: 25. Juli 2000
  • Produktionsjahr: 1999
  • Spieldauer: 93 Minuten
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.6 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (48 Kundenrezensionen)
  • ASIN: B00004TLK1
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 9.109 in DVD & Blu-ray (Die Bestseller DVD & Blu-ray)

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Rezensionen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Wer sind die Stars der Zukunft? Schauspieler? Politiker? Nein, es sind Spieledesigner, Personen, die es den Menschen mit ihren Spielen ermöglichen, für einen kurzen Moment aus ihrer trostlosen Realität zu entfliehen. Spieledesigner sind aber auch die Propheten einer neuen Welt, einer Pseudo-Realität, die sie erschaffen haben und die nach eigenen Regeln funktioniert. Eine solche Designerin ist Allegra Geller (Jennifer Jason Leigh). Von ihren Fans kultisch verehrt ruft sie im Namen ihres Auftraggebers, der Antenna Reserach, einige ihrer Bewunderer in einer Kirche zusammen, wo zwölf von ihnen ihr neuestes Spiel ausprobieren sollen: "eXistenZ"!

Doch Spiele-Erfinder haben nicht nur Fans. Ihre Spielekonsolen sind aus biologischen Materialien, das Spiel selbst findet nicht mehr auf Bildschirmen statt, sondern im Gehirn, zu dem über eine organische (Nabel-)Schnur und einem Bioport im Rückenmark ein Kontakt hergestellt wird. Das Spiel spielt also in einer "realen" Welt, in der Fantasie und Realität nicht mehr voneinander unterschieden werden können. Dies, so Allegras Kritiker, macht die Menschheit zu Sklaven des Spielens. Und diese Kritiker, die so genannten Realisten, wollen Allegra ermorden, um die Menschheit vor ihrem Untergang zu bewahren.

eXistenZ ist David Cronenbergs 13. Film -- und der erste Film, zu dem er seit Videodrome im Jahre 1982 ein Drehbuch geschrieben hat. In vielen Belangen wirkt eXistenZ dabei, als sei der Film die direkte Fortsetzung von Videodrome, denn schon dieser beschäftigte sich mit der totalen Mediengesellschaft, in der das Fernsehen eine Irrealität erschafft, die eine Art Zweitrealität neben der tatsächlichen darstellt. Doch im Vergleich zu eXistenZ bleibt Videodrome oberflächlich, denn die Transformation durchläuft in Cronenbergs 99-er Film nicht nur ein Mensch, sondern die gesamte Menschheit. Und im Gegensatz zum Fernsehkonsum, bei dem es immer noch die Möglichkeit gibt abzuschalten, ist diese Möglichkeit bei den neuen Spielen fast ausgeschlossen.

Diese an sich komplexe Story wird von Cronenberg überraschend geradlinig und sogar actionreich erzählt, denn denkt man sich den intellektuellen Hintergrund aus der Geschichte einfach hinaus, dann ist eXistenZ ein rasanter, geradliniger Thriller über Menschen auf der Flucht. Wenngleich die Frage bestehen bleibt, vor wem diese Menschen fliehen. Fliehen Sie vor Terroristen, die eine neue Ordnung zerstören wollen? Sind es Freiheitskämpfer, die eine neue, schlechtere Ordnung verhindern wollen? Oder sind sie alle Figuren in einem Spiel und das, was geschieht, ist gar nicht real? --Christian Lukas



Produktbeschreibungen

Allegra Geller Jennifer Jason Leigh hat ein neues Computerspiel erfunden eXistenZ ist eine virtuelle Reise in das Reich der Psyche und wird direkt an das Nervensystem der Spieler angeschlossen. Als Allegras Erfindung sabotiert wird, muss sie mit ihrem unerfahrenen Kollegen Ted Jude Law flüchten.

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18 von 19 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Computerspiele, die "in die Haut" gehen..., 25. November 2006
Von Christian Wischofsky (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
... oder so ähnlich, war mein erster Gedanke, nachdem ich "eXistenZ" zum ersten Mal gesehen habe. Die Technologie schreitet voran, ebenso wie die Gefahr, die davon ausgeht.
Wenn der Film mal ganz genau hinterfragt wird, ist man tagelang damit beschäftigt, über den surrealen Inhalt nachzudenken - vor allem, wenn man bedenkt, was passiert, wenn es zur Realität wird.

David Cronenberg spielt wie so oft mit der Realität; lässt den Zuschauer oft genug fragen, wo sich die Charaktere nun befinden: Realität? Spiel? Bis zur letzten Sekunde wird mit dieser Frage gehandhabt. Und der Zuschauer wird dabei im Regen stehengelassen.

Der Film selbst ist recht gut gemacht. Solide Action, langsam aufsteigende Spannung, gut aufgelegte Darsteller. Ab und zu steigt ein wenig der Ekelfaktor, was bei einem Regisseur wie Cronenberg eigentlich das Normale der Welt ist.
Ein Film zwischen Genie und Wahnsinn - und irgendwie nicht einzustufen. Treffen Sie selbst ein Urteil: Spiel oder Realität?
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Cronenbergs Comedy ?, 28. Juni 2009
Von Ray "rayw260" (Rheinfelden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REVIEWER)   
Die wie ein Weltstar verehrte Computerspiel-Designerin Allegra Geller (Jennifer Jason Leigh) hat ein neues Spiel erschaffen - sozusagen eine neue Generation von Spiel, bei dem die Grenzen zwischen Fitkion und Realität verwischen werden. Das neue Videospiel mit dem Namen eXistenZ (e, gross X, i,s,t,e,n, gross Z) wird mittels einer Nabelschnur unmittelbar in das Rückenmark des Spielers eingestöpselt, er braucht dazu an dieser Körperstelle eine Öffnung, eine Art Steckdose - den Bioport. Statt die Spielzüge auf einem Bildschirm zu verfolgen, spielt sie alles was folgt - und von der Realität nicht mehr trennbar - direkt im Gehirn des jeweiligen Spielers ab.
In einer verlassenen Kirche, irgendwo in einer Einöde, treffen sich die Spielfreaks, um Allegra zu feiern und um vor allem, exklusiv die ersten zu sein, die das Spiel noch vor der weltweiten Veröffentlichung spielen zu dürfen. Doch Allegra hat nicht nur Fans, sondern Todfeinde. Ein zu spät zum Event kommender Teilnehmer (Kris Lemche) verübt mit einer seltsamen Waffe aus Tierknochen und Zähnen einen Anschlag auf die Göttin der Spiele. Ihr PR-Manager (Richard Eccleston) wird dabei getötet, ihr gelingt mit dem Praktikanten Ted Pickul (Jude Law), der am besagten Abend die Security übernommen hat, aber vorerst die Flucht. Allegra muss nun herausfinden, ob der Original Game Pod, den sie retten konnte, noch intakt ist und ob sich das Spiel noch spielen lässt. Dabei braucht sie einen Mitspieler und diese (un)dankbare Rolle fällt natürlich notgedrungen dem jungen Ted zu, der sich als echter Spielemuffel entpuppt. Er hat sich noch nicht mal einen Bioport legen lassen. Das muss schnellstens nachgeholt werden, damit diese hässliche, klitschige Spielkonsole, die wie ein Anus aussieht, bei ihm, einer Jungfrau auf diesem Gebiet, aktiv werden kann.
Eine heruntergekommene Tankstelle mit einem zwielichten Tankwart (Willem Dafoe) ist Anlaufstelle Nr.1. Doch die Feinde lauern überall, weitere Gestalten tauchen auf: Kiri Vinokur (Ian Holm) ein Freund von Allegra...bevor das Spiel gestartet werden kann oder läuft es etwa schon ? Die Locations werden zunehmend surrealer, unappetitlicher, glitischiger (Cronenberg voll in seinem Element) und sowohl für Ted als auch für den Zuschauer bedrückender. So befindet sich Ted plötzlich an einem Fließband in einer Aufzuchtstation für mutierte Amphibien wieder, in denen er Riesenfrösche aufschneidet und ausnimmt, ohne es zu wollen - das Spiel kontrolliert seine Handlungen, um den Spielfluss voranzutreiben...
Noch nie hat David Cronenberg, der für seine biologischen Horrorfilme hoch verehrt wird, einen so komischen Film gedreht. Seine Satire wirkt stellenweise wie eine Parodie seiner früheren Arbeiten. Der Film ist witzig und überzeichnet: Die virtuelle Welt im Spiel eXistenZ sieht ungeheuer schäbig, ja total uneinladend aus, es gibt keinen einzigen vernünftigen Grund, ins Land "eXistenZ" zu gehen, aber alle wollen es. Die Menschen hängen an diesen Nabelschnüren wie Vieh und gelegentlich dürfen sie simulierten Sex haben oder gar einen Mord begehen, aber damit dieser Kick entsteht, giltes mit extremem Widerwillen in einem Chinarestaurant unidentifizierbare Fleischstücke(grün, braun, eklig) zu mampfen...
Vielleicht wurde der Film deshalb eher zwiespältig aufgenommen, weil Cronenberg ähnliche Themen (Mensch/Technik/Verformung/Parallelwelt) schon viel ernsthafter abgehandelt hat. "eXistenZ" wirkt ziemlich leicht und locker, obwohl er genug doppelten Boden zum Nachdenken bietet. Die augenzwinkernde Note irritert aber, die Aussage, dass Menschen von Heute zunehmend in eine kollektive Spielleidenschaft oder einem "Second Life" verfallen und sich inzwischen schon eine sehr beträchtliche Zeit des Lebens in virtuelle Welten ausgeklügelter Computerspiele flüchten,hätte man von Cronenberg gerne viel düsterer und bedrückender gesehen. Aber vielleicht schiebt er ja bald eine weitere Variante zu diesem sehr zeitgemüssen wie zukunftsbeängstigem Thema nach...
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein Albtraum virtueller Realitäten, 25. Juli 2000
Von Ein Kunde
Diese Rezension stammt von: Existenz (Widescreen) [UK Import] (DVD)
Der Regisseur David Cronenberg hat sich einen Namen durch Filme wie Crash, die Unzertrennlichen, Naked Lunch, Videodrome oder die Fliege gemacht. In diesem Film greift er wieder auf seine altbekannten, ekelerregenden Schockelemente zurück. Er beschreibt Spieler in einer virtuellen Realität, die sich immer tiefer im Spiel verfangen, bis sie nicht mehr in der Lage sind, zwischen Realität und Fiktion zu unterscheiden. Der Film erzählt dabei einen Verschwörungsplot, in dessen Verlauf die Fronten verschwimmen, bis die Hauptfiguren (und auch der Zuschauer) sie nicht mehr unterscheiden können. Die Effekte und der Ton sind ziemlich gut, nur bei den DVD-Extras hätte es etwas mehr sein dürfen. Hier finden sich auf der deutschen Ausgabe lediglich Trailer und ein kurzes Making-Of in schlechter Qualität. Alles in allem ein sehr gelungener Film, wenn auch nur für Zuschauer, welche die merkwürdige, surreale Art von Cronenbergs Filmen mögen.
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Bei der Präsentation des neuen Spielekonsolen-Abenteuers "eXistenZ" von "Antenna Research" in einer Kirche vor einer Gruppe von ausgewählten Fach-Journalisten wird von einem... Lesen Sie weiter...
Vor 3 Tagen von lanthanium veröffentlicht

2.0 von 5 Sternen Gute Idee - aber schlechte Story - und schlechte Schauspieler.
Habe den Film gerade zum ersten mal unvoreingenommen angeschaut - eigentlich war ich sogar eher positiv eingestellt. Lesen Sie weiter...
Vor 7 Monaten von Christian Hoffmann veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Einer meiner Lieblingsfilme
Über den Inhalt des Films ist ja von VorrezensentInnen schon genug geschrieben worden. Meine Eindrücke: Die Idee der Story (SpielerInnen testen ein Computerspiel am eigenen Leib,... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von B. G. Joseph veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Trotzdem ... der Film hat was ...
Ich habe den Film vor längerer Zeit zufällig spät abends im Fernsehen gesehen und ihn spannend in Erinnerung. Lesen Sie weiter...
Vor 19 Monaten von Joker veröffentlicht

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Vor 20 Monaten von Gerald Matzat veröffentlicht

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Also ich hab mir jetzt mal alle Rezensionen durch gelesen. Insbesondere deshalb weil dieser Film fast nur extrem positiv oder negativ bewertet wurde. Lesen Sie weiter...
Vor 21 Monaten von Peppi veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Anspruchsvolles,komplexes Science Fiction Kino von David Cronenberg
Ich erinnere mich noch ganz gut daran als der erste Teil von "Matrix" ins Kino kam.Ein intelligenter und mega erfolgreicher Film. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 2. Juli 2007 von !=21*

4.0 von 5 Sternen Wer glaubt was er sieht - stirbt!
eXistenZ ist ein schräger Cyber-Thriller der unter die Haut geht.
Allegra hat ein neues Computerspiel entwickelt, dass man durch
Anschluss in den Rücken im spiel... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 3. Mai 2007 von Simon Kraus

4.0 von 5 Sternen eXistenZ - Du bist das Spiel: Jude Law und Jennifer Jason Leigh
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Veröffentlicht am 3. Mai 2007 von Morgenrot

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Maya (Illusion) nannte Shankara die Welt. Und ebenso Buddha. Heute zweifelt niemand mehr daran, daß das, was wir Realität nennen, virtueller Natur und damit eine... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 4. März 2006 von Werner

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