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17 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Diese CD ist der Knaller!, 24. Juni 2002
Dieses Best Of Album wird seinem Namen auf jeden Fall gerecht. Zwar bin ich nicht mit dieser Band "aufgewachsen", doch die Musik der Gruppe ist einfach nur hörenswert. Angefangen von Bob Dylan`s "Tambourine Man" bis hin zu Country-Songs ala "It`s all over now, Baby Blue" ist alles dabei. Allerdings muss man sich meiner Meinung nach etwas reinhören, was damit zusammenhängen mag, dass ich halt nicht aus dieser damaligen Generation stamme. Aber nach ein paar mal hören bekommt man einfach nicht mehr genug von dieser genialen Musik. Interessant ist vor allem, wie auch im Booklet beschrieben, wie sich der Stil der Byrds verändert hat. Und diese Veränderung spürt man deutlich auf dieser CD. Ein weiterer großer Pluspunkt ist die besonders gute Qualität der einzelnen Musikstücke, allesamt Stereo. Insgesamt kann man dieses Album nur empfehlen, was den Titel "Best Of" mehr als zurecht trägt. Mit dieser Musik kann man wirklich sehnsüchtig ins Träumen und Schwärmen kommen und an eine musikalisch bessere Zeit denken. Vor allem der Song "My back pages", ebenfalls ehemals von Bob Dylan, verursacht vor allem schon eine ziemliche Gänsehaut. Auf jeden Fall kann man sagen, dass man nirgends besser investieren kann, als in dieses Album. Da bekommt man wieder mal verdammt gute Musik für das Geld.
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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Das Beste von den Byrds auf einer Einzel-CD, 12. November 2008
Passend zur 1996 beginnenden Serie der remasterten Byrds-Alben erschien 1997 diese "Very Best of"-CD mit eben diesen glasklaren Remasters, die in chronologischer Reihenfolge über 27 Titel in 76 Minuten Spielzeit von jedem der ersten neun Byrds-Alben (von "Mr. Tambourine Man" bis "Untitled", leider unter Auslassung von "Dr. Byrds & Mr. Hyde", das This Wheel's on Fire hätte liefern können) eine Handvoll Hits präsentierte.
Schade nur, dass von Turn! Turn! Turn! wieder nur der etwas muffige Single-Mono-Mix verwendet wurde; der '90er Stereo-Mix (s. "The Byrds Box Set" / "Greatest Hits - Re-Mastered") klingt etwas klarer. Von He was a Friend of mine hat sich statt der '65er Originalversion - offenbar unbemerkt und unbeabsichtigt - die '90er Neuaufnahme (ebenfalls vom "Box Set") eingeschlichen; dafür gibt's als Rarität die ansonsten kaum erhältliche originale Single-Version von Lay Lady lay (mit dem ohne Kenntnis oder Zustimmung der Byrds nachträglich eingefügten schwülstigen Frauenchor). Der Begleittext der '67 erschienen "Greatest Hits"-LP wurde mit abgedruckt.
Die Titelauswahl auf der 2006 veröffentlichten gleichnamigen CD (weißes Cover mit rotem Titel) ist etwas gewagter ausgefallen; aber da die vorliegende CD die eindeutig repräsentativere Songauswahl bietet, ist sie für mich bislang der beste Karriereüberblick der Byrds auf einer Einzel-CD. (Als beste Doppel-CD kann das seit 2003 "The essential Byrds" von sich behaupten.)
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13 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Gute Zusammenstellung, 1. Juli 2000
Von Ein Kunde
Viele der guten Songs sind hier versammelt. Anschaffenswert sind auch die CDs: "Mr.Tambourine Man", ein frühes Werk der elektrifizierten Folklore, es strahlt ein cooles Feeling von Würde, Natur, Hits und Melancholie aus und duftet nach der sinnlichen Traurigkeit von Myrrhe. Bob Dylan Hörer werden es mögen. "Turn Turn Turn" hat ebenfalls tolle Kompositionen, ähnlich dem Debüt. "Younger than Yesterday" ist ein Zeitdokument von 1966, es gibt die eingängigen Folk-Beatkompositionen der Vorwerke, aber die unbestimmte Stimmung von Kalifornien und der soften Drogen ist schon zu spüren. Nicht so komplex wie "5th Dimension" aber zwischen "Mr. Tambourine Man" und beginnenden avantgardistischen Experimenten der Psychedelischen Ära. "5th Dimension" hat sowohl zugängliche Songs als auch hypnotische Psychedelia wie arhytmische Experimente, die den Geist der neuen Epoche atmen. Ein eindrucksvoller Schnappschuß einer Ära. Das Cover ist wiederum beeindruckend schlicht wie eindrucksvoll. Vielleicht haben die Byrds den Ausdruck "cool" erfunden ohne es zu wissen: Ein Lächeln oder Humor ist strikt verboten, man labt sich an der bedeutungsschwangeren Melancholie und genießt die stille Nachdenklichkeit. Warum nicht, man muß ja nicht ständig fröhlich sein und "Cheese"-Lächeln müssen. Wenn man solche Gefühle empfinden will, sind die Byrds-Werke ein guter Katalysator. "The Notorious Byrd Brothers" ist ein wunderbares Meisterwerk. Lockere Melodiebögen, ein einzigartiger Sound mit der 12-saitigen scheppernden Rhytmusgitarre von Mc Guinn und dem harmonischen Gruppengesang. Die Songs strahlen eine phylosphische Tiefe aus, auch wenn man die Texte nicht liest. Damals verlief die Zeit im Schneckentempo, man war bereit nach 3 Jahren Karriere in Kalifornien ein weiser Mann/Frau geworden, zu dem die Jüngeren mit Respekt emporblickten. Die Byrds trugen damals extrem lange Bärte und Haare (1965 hatten sie den Beatles-Haartrachten), viele Gruppen der Folklore sahen sie als Väter und Quelle an und holten sich bei Ihnen Ideen und verweilten gerne in ihrer Umgebung. Man spürt den Charme von Woodstock, glaubt sich auf einer Harley Davidson das endlose Land mit seinen wechselnen Naturlandschaften zu erforschen. Es gibt keine rationalen Erklärungsversuche, nur das Gefühl, die Weite, der Sound und die Natur zählt. "Wasn`t born to follow" war auch ein Highlight zur akustischen Untermalung von "Easy Rider". "Sweethart of the Rodeo" war das - meiner Ansicht - letzte große Werk der zurückhaltenden und verehrten Poeten , die das Bewußtsein der Prä-Woodstock Epoche enorm beeinflußten. Ein großer Förderer von ihnen war damals Peter Fonda. Die Lp's sind ein Hintergrund für Naturfreunde, die nicht viel reden und ohne Worte die Scbönheit endloser Highways oder Bundesstraßen genießen können und in der Lage sind, einen Sonnenuntergang mit ihrer Freundin ansehen können: Das Mädchen dabei zärtlich umarmend, aber ohne einen einzigen Satz an Koversation von sich zu geben, der das Feeling am Lagerfeuer zerstören könnte. Biker wie Natur-Kommunen mochten die Gruppe, die nur wenige Jahre populär war. Aber wenn man sich heute noch (nach über 30 Jahren) gerne an sie erinnert, dann hat man einen festen Platz in der Jugendkultur und war wer gewesen!Alfred Neumann
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