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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Beatles Rarities!!!, 5. Oktober 2005
Diese Beatles-Collection enthält die A-Seiten und die B-Seiten aller Singles von 1965 bis 1970, die zumeist nicht auf einem Album der Fab Four erschienen sind. Daher ist diese Sammlung dieser Beatles Rarities ein Muss für jeden Musikfan, da die Beatles nun einmal die beste Band aller Zeiten ist. Hier wird gegenüber Paster Master Vol. 1, die die Songs der Jahre 1962 bis 1965 enthält, die atemberaubend schnelle musikalische und textliche Fortschritt der Beatles deutlich. Die Beatles sind vor allem auch dadurch so bedeutsam für die Musikwelt geworden, weil sie ihren Rock'n Roll der frühen Jahre weiterentwickelt haben und nicht wie viele Bands in ihren musikalischen Ursprüngen hängengeblieben sind, sondern viele Musikstile verarbeiteten und viele Musikrichtungen somit beeinflusst haben. Diese vier Jungs sprühten einfach nur so vor guten Einfällen. Beeindruckend dabei ist ihre Leidenschaft und Intensität, mit der sie die Lieder spielen und besonders singen. Denn es wird oft unterschätzt, was für geniale Sänger sie vor allem auch sind. Neben den bekannten Klassikern sind es vor allem die auf keiner Platte erhältlichen, aber doch so schönen und genialen B-Seiten, die diese Beatles-Collection so interessant machen. Die Collection beginnt mit einem der besten Riffs der Musikgeschichte bei Day Tripper. Bei Rain, bei dem Ringo zeigt, was er als Drummer so alles drauf hat, und Paul's toller Basspart herauszuheben ist, ist zum ersten Mal in der Musikgeschichte rückwärtsgespieltes Tonmaterial zu hören. The Inner light ist wohl George Harrison's schönster von der indischenMusik inspirierter und mit indischen Instrumenten eingespielter Song und ein absoluter Favorit von mir, da er sehr melodiös ist.. Bei Get back ist das beste Hammond-Orgel-Solo aller Zeiten zu hören (Danke, Billy Preston). Don't let me down ist einer der besten Rock-Lovesongs, die es je gab. Desweiteren zu nennen ist noch George's Old Brown Shoe, ein sehr unbekannter, aber dennoch so melodiöser und abwechslungsreicher Rocksong mit treibendem Rhythmus, und das Gaudilied von Lennon und McCartney You know my name (Look up the number), bei dem Brian Jones von den Stones Saxophon spielt. Vor allem die ersten eineinhalb Minuten des Liedes sind einmalig. Die anderen Lieder dürften ja hinlämglich bekannt sein. Ein Muss!!!
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11 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Perfekte Ergänzung, Teil 2, 7. August 2008
Nachdem 1987 endlich alle UK-Alben der Beatles auf CD veröffentlicht worden waren, schob die Plattenfirma ein Jahr später die beiden "Past Masters"-Alben auf Vinyl und CD nach, die sämtliche offiziell veröffentlichten Beatles-Songs enthielten, die nicht auf oben genannten Alben, sondern bisher nur auf Single, EP oder seltenen Vinyl-Samplern erhältlich waren. Die chronologische Sortierung erlaubt eine ebenso schöne Nachverfolgung der unglaublichen Entwicklung der Beatles wie das "Rote" und "Blaue Album" (die allerdings erst 5 Jahre später auf CD erschienen). Das Cover ist schlicht und eindrucksvoll, und die Anmerkungen zu den Aufnahmedaten besorgte Mark Lewissohn, der kurz zuvor die "Studio-Bibel" "The complete Beatles Recording Sessions" veröffentlicht hatte.
Auf "Past Masters Volume Two" finden sich sämtliche nicht auf anderen Alben erhältlichen Single-A- und B-Seiten der Beatles von Ende 1965-1970 sowie eine Rarität, der "World Wildlife Fund"-Mix von Across the Universe.
Bis auf die Single B-Seite von Let it be, You know my Name (Look up the Number), das in seinem Original-Mono-Mix erscheint (ein verlängerter Stereo-Mix wurde erst 1995 für "Anthology 2" angefertigt) wurden von allen Songs die Stereo-Versionen verwendet, was besonders erfreulich im Falle solcher Stereo-Raritäten wie Rain oder The inner Light ist, das beinah schmerzhaft klar klingt, besonders wenn man bedenkt, dass es Anfang '68 (bis auf den Gesang) in einem EMI-Studio in Bombay aufgenommen wurde!
Von Day Tripper wurden 1965 zwei verschiedene Stereo-Mixe angefertigt, einer für den US-Markt, der andere für den Rest der Welt: auf dem einen (2:49, bekannt z.B. vom "Roten Album" - Vinyl wohlgemerkt) wurde der rechte Kanal erst ab dem zweiten Riff eingeblendet und es war so gut wie kein Hall auf dem Gesang; er ist bis heute auf CD unveröffentlicht. Der hier (und auch auf späteren CD-Veröffentlichungen wie dem "Roten Album" oder "1") verwendete Stereo-Mix (2:46) hat Hall auf dem Gesang, und beide Kanäle sind von Anfang an zu hören.
Abgesehen von der Tatsache, dass Get back hier nur fast halb so laut ist wie der Rest der Lieder, ist das Mastering für 1988 recht gut gelungen; es wäre aber an der Zeit, diese Bänder klangtechnisch auf den neuesten Stand zu bringen - die 2000 veröffentlichte CD "1" hat deutlich gezeigt, was aus Beatles-Masterbändern noch alles herauszuholen ist!
Es wäre wünschenswert, dass die EMI bei der überfälligen Wiederveröffentlichung der Beatles-Alben in remasterten CD-Versionen den Mumm aufbrächte, alle hier enthaltenen Songs ihren Entstehungsdaten nach den Original-Alben anzufügen. In jedem Falle bleiben "Past Masters Volume One" und "Volume Two" spannende CDs, die in konzentrierter Form die unglaubliche Entwicklung der Beatles als Aufnahmekünstler in nur acht Studiojahren nacherleben lassen.
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13 von 14 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Non-Album-Tracks, 6. Februar 2008
1987 wurden sämtliche von 1963 bis 1970 produzierten UK-Alben der Beatles erstmals offiziell auf CD veröffentlicht. Da viele Single-Titel aus dieser Zeit auf den Beatles-Alben nicht enthalten waren, mussten mit "Past Masters Vol. One" und "Past Masters Vol. Two" im Frühjahr 1988 halt noch zwei weitere CDs her, auf denen dann alle Non-Album Tracks der Beatles zu finden sind, darunter immerhin so essentielle Songs wie "She Loves You", "I Want To Hold Your Hand", "I Feel Fine", "We Can Work It Out", "Day Tripper", "Strawberry Fields Forever", "Penny Lane", "Hey Jude" oder "Let It Be". Auf "Vol. Two" gibt es zudem noch "Across The Universe" in der Version des WWF-Compilation-Albums zu hören. Abgesehen natürlich von der Qualität der meisten auf den beiden CDs enthaltenen Songs kann ich mit den "Past Masters" bis heute nicht so richtig viel anfangen. Ich hätte es besser gefunden, wenn man die Single- und EP-Tracks zeitlich korrekt als Bonustracks auf die jeweiligen Beatles-Alben gepackt hätte. So sind mir die beiden Box Sets "CD-Singles-Collection" und "Compact Disc EP Collection" als Ergänzung meiner Beatles-CD-Sammlung bis heute lieber als die "Past Masters"!
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