Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Gute Unterhaltung für zwischendurch; jedoch kein Highlight, 8. Mai 2007
Der allseits beliebte Arzt Jürgen Kaufung wird erstochen in seiner Praxis aufgefunden. Doch Kaufung war (insbesondere bei Frauen) äußerst beliebt - somit kann sich keiner die Umstände erklären. Kommissar Peter Brandt nimmt die Ermittlungen auf und versteift sich immer mehr auf Kaufungs ehemaligen besten Freund, Klaus Wedel. Als dieser jedoch auch ermordet aufgefunden wird, steht Brandt vor einem neuen Rätsel. Wo ist da der Zusammenhang?
"Mord auf Raten" bietet alles, was in einem grundsoliden Krimi enthalten sein sollte: einen Mord ohne ein auf den ersten Blick erkennbares Motiv, einen eigenartigen Verdächtigen, einen Schwerenöter, leichte Frauen, Intrigen - und nicht zu vergessen die klischeehafte Diskrepanz zwischen Kripo und Staatsanwaltschaft.
Der Leser/Zuhörer kann bis zum Schluss miträtseln, wer es denn nun war. Gut, der erste Mord wird ja erläutert, allerdings bleibt der zweite ja bis zum Schluss offen. Die Spannung bleibt somit bis zum Ende erhalten - gut geschrieben.
Fazit: grundsolide geschrieben, gute Unterhaltung für zwischendurch - spannend vom Anfang bis zum Ende. Zwar kein Highlight - aber nicht schlecht.
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20 von 23 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Klasse Plot, 8. Mai 2005
Von Ein Kunde
Das Thema Aids wird thematisiert und zwar von einem ungewöhnlichen Winkel aus. Zwar spielt dieser Krimi im Milieu der Schönen und Reichen, aber dies ist im Prinzip egal, irgendwo muss er ja spielen. Der eigentliche Punkt ist der, dass die Meisten von uns die Aidsgefahr überhaupt nicht mehr ernst nehmen und meinen, das Problem betrifft nur Junkies und andere verlorene Typen. Auf dieser These und ihren Konsequenzen beruht der Plot. Einer meiner Vorrezensenten nannte das Buch abwertend 'moralisierend'. Der Meinung bin ich nicht. Nur weil der Kommisar eine andere Lebensauffassung hat, die Sex nicht als Sport betrachtet, wird nicht vermittelt, dass jeder so leben muss. Im Gegenteil, alle Personen werden sehr differenziert betrachtet, was ein Großteil der Spannung ausmacht.Fazit: Ich bin begeistert von diesem Krimi. Die Spannung beruht weniger auf dem 'Who's done it', sondern darauf, wie es der Kommisar herausfindet. Die Anschaulichkeit, mit der die beteiligten Personen geschildert werden, ohne dass man je den Überblick verliert, macht Spaß und vermittelt Tiefe. Und mir persönlich gefallen außerdem die Hiebe, die nebenbei der sogenannten modernen 'Kunst' gewidmet werden.
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16 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Brisantes Thema, 21. März 2005
Andreas Franz hat mit "Mord auf Raten", dem 2. Fall mit Peter Brandt und Elvira Klein eines seiner vielleicht besten Bücher geschrieben, denn er nimmt sich hier eines Themas an, das an Aktualität nichts verloren hat, von dem man aber in letzter Zeit immer weniger hört - Aids. Mehr möchte ich nicht verraten, um die Spannung nicht vorwegzunehmen, doch wie er dieses Thema in einen sehr spannenden und zugleich menschlichen Kriminalroman eingebunden hat, verdient größte Hochachtung. Die Personen sind sehr genau gezeichnet, ihre Handlungen nachvollziehbar, die Dialoge bewegen sich auf sehr hohem Niveau. Peter Brandt mit dem ich zunächst nicht viel anfangen konnte (weil ich eben so sehr an Julia Durant gewöhnt war), entwickelt sich hier zu einem höchst menschlichen Polizisten und auch Elvira Klein, seine zickige "Gegenspielerin" von der Staatsanwaltschaft erhält sympathische Züge. Ein durch und durch gelungener Roman mit einem sehr heiklen Thema, das jedoch sehr sensibel behandelt wird. Ich kann dieses Buch mit allerbestem Gewissen weiterempfehlen und freue mich schon auf den nächsten Roman von Herrn Franz. Gruß aus Zürich!
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