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Totschweigen
 
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Totschweigen (Broschiert)

von Uta-Maria Heim (Autor)
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Produktinformation

  • Broschiert: 230 Seiten
  • Verlag: Gmeiner; Auflage: 1., Aufl. (Februar 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3899777042
  • ISBN-13: 978-3899777048
  • Größe und/oder Gewicht: 17,8 x 11 x 1,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 390.996 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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    Nr. 24 in  Bücher > Belletristik > Romane & Erzählungen > Städte > Deutschland > Stuttgart

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

»Genaue Beobachtungsgabe und psychologisches Einfühlungsvermögen machen den neuen Krimi von Uta-Maria Heim zu einem spannenden Lesevergnügen ...«(Monika Köhler, Literaturkritikerin)

Kurzbeschreibung

Sie war schön, sie war jung, sie war unschuldig. Doch sie musste sterben. 22 Jahre nach dem Fund der »Kofferleiche« kann sie endlich identifiziert werden. Petra Clauss, ein 15-jähriges Mädchen aus Schramberg, wurde ermordet, zerstückelt und in drei Koffern verteilt im Stuttgarter Rosensteinpark abgestellt. Die LKA-Ermittler Anita Wolkenstein und Timo Fehrle müssen erfahren, dass der Identifizierungserfolg bei der Familie des Opfers auf wenig Gegenliebe stößt. Niemand hat mehr Interesse daran, an den alten Wunden zu rühren.

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19 von 20 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Sie war schön, sie war jung, sie war unschuldig und doch musste sie sterben ..., 13. April 2007
Von Reinhard Busse "reinhardlbusse" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REVIEWER)    (REAL NAME)   
*Auf dem Feldweg oberhalb des Schuttplatzes war am späten Nachmittag eine junge Joggerin unterwegs. Sie lief durch den Wald den steilen Weg nach Schramberg hinunter. In ihrer Bauchtasche lag eine Kamera. Sie wollte unterwegs besonders schöne Frühlingsblumen fotografieren. Die Aufnahmen entwickelte sie selbst und verkaufte sie als Postkarten auf dem Wochenmarkt, wo sie auch eigenen Honig, Walnussöl, Umweltschutzpapier, Pflanzenfarbstifte und selbst gestrickte Strümpfe anbot.
Sie roch den spitzen Gestank von Weitem. Er konnte nicht von der Müllkippe kommen. Sie dachte sofort an einen toten Fuchs. Sie hatte kürzlich schon einmal einen Kadaver gefunden und es gleich dem Förster gemeldet. In diesem Bezirk herrscht Tollwutgefahr. Der Förster hatte sie sehr gelobt für ihre Umsicht, er war nett gewesen und hatte einen Vanilletee mit ihr getrunken. Wenn sie jetzt noch ein totes Tier fand, konnte sie ihn wieder anrufen.
Der Gestank wurde stärker. Vorsichtig kletterte die junge Frau die Böschung hinab. Zwischen den Steinen wuchsen Bärlauch, Löwenzahn und Brennnesseln. Wenn das Tier beseitigt war, würde sie einen Korb mitbringen und sammeln. Die Blätter waren gesund und schmeckten gut. Man konnte Pesto, Salat und Tee daraus machen.
Den Blick auf den Boden gerichtet, ging die Frau weiter. Der Gestank überwältigte sie. Erschrocken hielt sie die Luft an und rümpfte die Nase, da entdeckte sie vor sich das Mädchen. Sie schrie nicht. Mechanisch griff sie nach ihrer Kamera ...*
~~~~~~~~~~
Die DNA-Analyse revolutionierte die Polizeiarbeit. Einen Fingerabdruck zu vermeiden ist relativ einfach, wenn man Handschuhe trägt; keinen genetischen Fingerabdruck zu hinterlassen ist dagegen beinahe unmöglich. Aus kleinsten Partikeln, sei es Blut, Sperma, Speichel, Hautschuppen, Urin oder Haare, können Molekularbiologen die Erbsubstanz eines Menschen - die DNA - gewinnen. Diese ist so einzigartig wie ein Fingerabdruck und kann deshalb einem Menschen eindeutig zugeordnet werden. Mit Hilfe dieser neuen Technik lassen sich also auch alte Fälle aufklären, die bisher unlösbar schienen. Leider konnte diese Revolution nicht vorausgesehen werden. Bis in die 80er Jahre vernichtete man bei scheinbar aussichtslosen Fällen die Beweismittel oder gab sie an die Angehörigen der Opfer zurück.
Seither hat sich ein Bewußtsein für die Möglichkeiten des genetischen Fingerabdrucks entwickelt; die Beweise blieben und bleiben erhalten. 1998 wurde eine deutschlandweite DNA-Datei mit Daten von Straftätern angelegt, die laufend erweitert wird. Die Beweise aus den Altfällen werden nunvon den Spezialisten in den Landeskriminalämtern noch einmal überprüft und mit der Datenbank abgeglichen, was immer wieder zu Erfolgen führt.
Eine aufsehenerregende Festnahme gelang der Polizei im Jahre 2003. Eine zwölfjährige Schülerin war 1984 auf einem Reiterhof in Großbottwar nach einem Mißbrauch ermordet worden. Mit Hilfe der DNA-Analyse konnte das Landeskriminalamt Stuttgart den Fall 19 Jahre nach der Tat aufklären und einen 54-jährigen Justizvollzugsbeamten verhaften, der damals schon zum Kreis der Verdächtigen zählte.
~~~~~~~~~~
Uta-Maria Heim greift in "Totschweigen" das Thema der ungelösten Altfälle auf: Eine zerteilte Leiche, die 1984 gefunden wurde, kann mittels DNA-Analyse endlich identifiziert werden. Es handelt sich um Petra Clauss, ein junges Mädchen aus Schramberg - dem Heimatort des Stuttgarter Kriminalhauptkommissars Timo Fehrle. Doch anstatt auf Erleichterung treffen Fehrle und Anita Wolkenstein, die Leiterin der Stuttgarter Mordkommission, bei den Angehörigen des Opfers auf eine Mauer des Schweigens. Nach und nach zeigt sich, dass in dieser Familie mehr verborgen blieb als nur die Todesumstände der Tochter ...
Uta-Maria Heim hat einen weiteren faszinierenden Roman vorgelegt über die zerstörerische Kraft in einer Familie. Die Autorin erzählt souverän und mit genauer Beobachtungsgabe, ohne Manierismen, klar, mit psychologischen Einfühlungsvermögen und dennoch sinnlich sowie auch mit intelligentem Humor.
Einer 'Glauser-Preisträgerin' durchaus würdig -- meint -- Reinhard Busse
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8 von 9 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen "For old times' sake", 22. Februar 2007
Von Mag Wolfgang Neubacher "wolfgang_neubacher" (A - 5203 Köstendorf) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REVIEWER)    (REAL NAME)   
So lautet sozusagen das Motto dieses spannenden Regionalkrimis.
Mai 2006: Kriminalhauptkommissar Timo(theus) Fehrle, der den Tod von 3 Kolleginnen, die bei einem Amoklauf ums Leben kamen, noch immer nicht verarbeitet hat, "haust" im Keller (= Archiv) des Polizeipräsidiums Stuttgart. 63 ungeklärte Mordfalle sind hier dokumentiert, darunter der sogenannte "Koffermord": 1984 war eine Mädchenleiche zerstückelt und auf 3 Koffer aufgeteilt in einem Stuttgarter Park gefunden worden. Moderne Methoden helfen nun bei der Aufklärung: Bei der Toten handelt es sich um die damals 15-jährige Petra Clauss aus Schramberg.
Deren Mutter stirbt an Krebs; für die Befragung durch die Polizei bleiben nur mehr die 3 Geschwister des toten Mädchens übrig: Franziska, Martin und Hannah. Die Aufklärung des Falles aber erweist sich für Timo Fehrle und seine Kollegin Anita Wolkenstein mehr als schwierig, da nicht nur die Geschwister des toten Mädchens so einiges zu verbergen haben...
Uta-Maria Heims Kriminalroman ist ein schönes Beispiel für einen guten Regionalkrimi: eine spannende Story, in der auch die Regionalgeschichte eine Rolle spielt; einprägsame Figuren; moderner Stil - kurz und gut: der Leser wird unterhalten, aber auch gefordert. Und das ist doch gut so, oder?
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2 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen Langweilige Handlung und flache Charaktere, 17. Mai 2009
Von M. Becker (Stuttgart) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Schon wieder ein Abbrecher. Diesmal nach 130 Seiten von 224. Eigentlich wollte ich es ja durchlesen, da es sich irgendwie kaum lohnt, ein so kurzes Buch abzubrechen. Über die platten Charaktere und die langweilige Handlung hätte ich mich vllt hinwegtrösten können aber ich empfand es irgendwann einfach als zu anstrengend, ein Buch zu lesen, dem ein gewisser roter Faden so völlig abgeht.

An sich finde ich die Idee, einen Cold Case im Schwäbischen wieder aufzurollen, ja durchaus interessant, aber die Umsetzung? Das üben wir aber nochmal, Frau Heim! Ich hatte schon lange nicht mehr solche Probleme, in ein Buch hineinzukommen. Die Charaktere werden alle irgendwann mal kurz Namen genannt, und dann gehts los. Manchmal wird noch beschrieben, was für Klamotten sie anhaben, aber wirklich näher gekommen, bin ich keinem der zahlreichen Haupt- und Nebenfiguren. Gutes Stichwort übrigens: Die Anzahl der Personen empfinde ich als eindeutig ZU groß. Ich bin überhaupt nicht mehr nachgekommen, wer wer ist und wer mit wem und wann und warum und überhaupt. Erschwerend kommt der permanente Wechsel von Zeit und Perspektive hinzu. Ich hatte irgendwann völlig die Orientierung verloren und wusste manchmal gar nicht mehr, worum es überhaupt geht. Dabei ist das Buch sprachlich recht einfach gehalten und durchaus leicht zu lesen.
Ich hatte das Gefühl, es sollte ein Thema eingekreist werden, ohne allzu viel zu verraten, fand diesen Versuch in der Umsetzung aber misslungen. Es wird zu fragmentarisch erzählt, ohne dass ich in der Lage gewesen hätte, diese Fragmente zu IRGENDEINEM Zusammenhang zusammen zu puzzeln. So macht mir das Krimilesen einfach keinen Spaß!

Die im Klappentext gepriesene Genaue Beobachtungsgabe und [das] psychologische Einfühlungsvermögen der Autorin ist mir leider völlig entgangen. Weder sprachlich, noch inhaltlich, noch stilistisch habe ich das Buch als herausragend empfunden. Von Spannung mal ganz zu schweigen  was aber auch daran gelegen haben kann, dass ich die ganze Zeit über eigentlich keine Ahnung hatte, worum es überhaupt ging.
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1.0 von 5 Sternen Schwach
Ich habe das Buch gelesen, weil es in meinem Heimatort spielt.... gelesen? Naja - ich habe mich durchgequält. Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Tsiss veröffentlicht

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