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Du bist ich. Die Geschichte einer Täuschung. SZ-Bibliothek Band 67
 
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Du bist ich. Die Geschichte einer Täuschung. SZ-Bibliothek Band 67 (Gebundene Ausgabe)

von Joan Aiken (Autor)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 432 Seiten
  • Verlag: Süddeutsche Zeitung / Bibliothek; Auflage: 1., Aufl. (21. Juli 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3866155174
  • ISBN-13: 978-3866155176
  • Größe und/oder Gewicht: 21 x 12,6 x 3,4 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (4 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 94.956 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Zwei junge Damen sitzen im Torhausgebäude der Abbey School von Reading, die sie drei Jahre gemeinsam besucht haben. Sie sind verabredet zu einem folgenreichen Gespräch, Louisa Winship aus Northhumberland in England und Sarah Alvey Clement aus New Bedford in Massachusetts. Sie mögen sich nicht, das hat einen deutlichen Grund. Obwohl sie in keiner Weise miteinander verwandt sind, sehen sie sich so ähnlich wie eineiige Zwillinge: "Beider Gesicht war lang und oval, beider Teint klar. Beide hatten sie dunkelbraunes, leicht gewelltes Haar, schön geschnittene Lippen und kleine gerade Nasen." Diese Ähnlichkeit bringt Louisa Winship, weil sie als Missionarin nach Indien gehen will, auf die Idee, mit ihrer Doppelgängerin die Identität zu tauschen. Zögernd willigt Sarah Alvey Clement, die Schriftstellerin werden möchte, in das riskante Spiel ein. So fährt sie, die Amerikanerin, mit Louisas zwei erwachsenen Schwestern, die in den Betrug eingeweiht sind und sie auf die Familie und ihre Gewohnheiten vorbereiten, zum Stammsitz der Winships. Gut präpariert trifft die falsche Louisa dort ein, und alles scheint so aufzugehen, wie es sich die Doppelgängerinnen ausgedacht haben...


Über den Autor

Die Tochter des amerikanischen Lyrikers Conrad Aiken kam am 4. September 1924 in England zur Welt. Nach ihrem Studium in Oxford arbeitete sie bei der BBC, dann als Bibliothekarin, Redakteurin und Werbetexterin. Seit 1953 sind rund 60 Bücher von ihr erschienen, darunter neben Kriminalromanen auch Liebes- und Familienromane sowie Geschichten für Kinder. Joan Aiken lebte bis zu ihrem Tod am 4. Jan. 2004 abwechslungsweise in der englischen Grafschaft Sussex und in New York. 1999 ist sie zum MBE (Member of British Empire) ernannt worden für ihre Verdienste um die Kinderbuchliteratur.

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Keine Enttäuschung diese Geschichte von der Täuschung, 19. Oktober 2008
Nein ganz im Gegenteil, Joan Aiken ist für mich die Entdeckung des Jahres. Ihr ausgezeichneter, wenn auch etwas altmodischer Schreibstil, gepaart mit einer sanften Brise an Humor und psychologisch feinfühlig sezierten Charakteren garantieren hochgradig unterhaltsamen Lesegenuss.

Joan Aiken erzählt eine spannende und amüsante Geschichte, die im Jahre 1815 handelt. Zwei Doppelgängerinnen tauschen ihre Rollen. Louisa ist eine bigotte und selbstsüchtige Tochter aus gutem Hause, Alvey dagegen ist eine gutherzige Amerikanerin ohne Familie. Louisa möchte dem Elternhaus entkommen und Missionarin in Indien werden, da man ihren religiösen Ambitionen zu Hause keinerlei Verständnis entgegenbringt, und Alvey sehnt sich nach einem Ort der Geborgenheit an dem sie sorglos leben und ihren Roman in Ruhe schreiben kann. So einigen sich die unterschiedlichen und nicht gerade freundschaftlich verbundenen Mädchen auf ein Spiel der Täuschung. Es ist natürlich klar, dass dieses Manöver nicht nur mit allerlei Verwicklungen und haarsträubenden Schwindeleien verbunden ist, sondern dass alles auch anders kommt als geplant und man darf bis zu letzten Seite mit Alvey um ihre Zukunft und ihre "neue" Familie bangen.

Fazit:
Auch wenn mir manches in dieser Geschichte etwas weit hergeholt erschien und die Thematik des Rollentausches auch nicht gerade neu ist, so versteht es Joan Aiken mit all ihren schrulligen und traurigen Helden doch den Leser zu faszinieren.
Den nächsten Aiken-Roman habe ich bereits bestellt.


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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Romantischer Roman - leider ohne Rafinesse, 21. November 2007
Es ist eine schöne Geschichte, die sicher ihre Freunde hat. Ich habe sie gerne gelesen - England zu Beginn des 18. Jahrhunderts, ein großes Herrenhaus, wilde Natur... Leider ist dieses Werk in der SZ-Bibliothek fehl am Platze, denn es fehlt jegliche Rafinesse: Die Handlung ist vorhersehbar und die Charaktere sind ohne jede Tiefe (wer nett ist, bleibt nett. Wer unsympathisch ist, der hat auch keine gute Seite und kauzige Typen sind dann doch harmlose Herren). Etwas für lange Abende, wenn es mal nicht zu anspruchsvoll sein soll.
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1 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Unpassendes Happy End, 1. November 2007
Guter historischer Roman der aber leider ein unpassendes Happy End hat in dem sogar einem Mörder und Kindesentführer vergeben wird und die unsympathische Person des Romans noch eine gute Tat vollbringen darf.
Daher nur 3 Sterne.
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5.0 von 5 Sternen Klasse Sprachstil
Bisher hatte ich nur die Kinderbücher von Joan Aiken gelesen und "Du bist ich" ist nun das erste "Erwachsenenbuch" gewesen, welches ich von ihr gelesen hab. Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Dörte Klempert veröffentlicht

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