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Die ersten Tage der Zukunft. Wie wir mit dem Internet unser Denken verändern und die Welt retten können
 
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Die ersten Tage der Zukunft. Wie wir mit dem Internet unser Denken verändern und die Welt retten können [Gebundene Ausgabe]

Michael Maier
4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 280 Seiten
  • Verlag: Pendo Verlag; Auflage: Erstauflage (26. August 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3866121717
  • ISBN-13: 978-3866121713
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,4 x 2,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (7 Kundenrezensionen)
  • Amazon Bestseller-Rang: Nr. 195.185 in Bücher (Siehe Top 100 in in Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Wir stehen kurz vor einer Revolution, einem gesellschaftlichen Quantensprung. Denn das Internet ist mehr als nur Web 2.0. Vielmehr erzeugt es analog zum Signal-system der Wale und Delphine eine Art Echoraum : Eine neue Art der Gleichzeitigkeit, die Zeit und Raum überwindet. Einen Prozess, bei dem die Kreativität jedes einzelnen nur so viel zählt wie das, was er im blitzschnellen Austausch mit anderen entwickelt. Kurz: Ein kollektives Super-hirn , das unsere Art zu sein revolutioniert.
Was bedeutet die virtuelle Revolution für die neuen Regeln des Zusammenlebens? Wie wird sie zum Ausgangspunkt für eine neue gesellschaftliche Vision? Mit dem Internet stehen wir, so Michael Maier, im Begriff, uns mit einem Quantensprung nicht nur von der klassischen 2-Weg-Kommunikation, sondern auch von den Regeln der Schriftkultur zu verabschieden und eine Art kollektives Superhirn auszubilden. Ein Paradigmenwechsel mit radikalen Konsequenzen vor allem für die alten Eliten, die mit der neuen Schnelligkeit und Transparenz der Kommunikation nicht Schritt halten können und in ihrem Festhalten an überkommenen Produktionsweisen und Prinzipien der Urheberschaft scheitern werden.

Über den Autor

Michael Maier, geb. 1958 in Klagenfurt, ist Journalist und Internet-Unternehmer. Er leitete renommierte deutsche und österreichische Zeitungs- und Zeitschriftenredaktionen (u. a. Die Presse, die Berliner Zeitung und den Stern) und gründete mehrere erfolgreiche Internet-Startups (darunter die Netzeitung, Deutschlands erste Online-Zeitung). Er forscht und publiziert an der Hebräischen Universität Jerusalem und an der Harvard Kennedy School. Nebenher ist der Autor begeisterter Organist und hat bereits in mehreren Ländern Europas erfolgreich konzertiert.

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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Der Beginn der Super-Konkurrenz?, 29. Januar 2010
Von Lena Waider "Leseratte" (Wiesbaden) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 50 REZENSENT)    (VINE®-PRODUKTTESTER)   
Rezension bezieht sich auf: Die ersten Tage der Zukunft. Wie wir mit dem Internet unser Denken verändern und die Welt retten können (Gebundene Ausgabe)
Ich fand das Buch recht lesenswert. Thematisiert werden die langfristigen Folgen des Internets aus Sicht eines Internet-Experten, und die sollen, folgt man den Visionen des Autors, durchgängig positiv sein. Betrachtet man die ganze Geschichte evolutionstheoretisch, dann könnte man durchaus zu solchen Schlüssen geneigt sein, denn letztlich entsteht mit dem Internet eine Art Supergehirn, das viele menschliche Gehirne (die neuen Neuronen) miteinander verbindet.

Für sehr viele Menschen sieht aber die Wirklichkeit längst ganz anders aus, wie z. B. Frank Schirrmacher in Payback: Warum wir im Informationszeitalter gezwungen sind zu tun, was wir nicht tun wollen, und wie wir die Kontrolle über unser Denken zurückgewinnen plausibel darlegte. Es steht zu befürchten, dass wir es hier einmal mehr mit einem Beschleunigungsinstrument zu haben, welches die Konkurrenz und den Leistungsdruck nicht mindert, sondern erhöht. Konnte ein Mensch vor noch nicht allzu langer Zeit in seiner Jugend Kompetenzen erwerben, die dann für den Rest des Lebens hielten, so entwerten sich diese nun in immer kürzeren Abständen. Und auf all das ist zu reagieren, und zwar ggf. im Sekundentakt. Digitaler Darwinismus halt.

Hinzu kommt ein anderer Aspekt, den Michael Maier leider völlig übersieht: Mit dem Internet vernetzten sich vor allem Organisationssysteme (z. B. Unternehmen) zu globalen Einheiten, die auf diese Weise sehr leicht eigene, proprietäre Informationsgewinnungsprozesse aufbauen können. Verschiedene Wissenschaftler sehen bereits den freien Zugang zu wissenschaftlichen Erkenntnissen gefährdet (z. B. Robert B. Laughlin). In der Folge könnte es dann zu einem verstärkten Wettbewerb unter solchen Superorganismen kommen, bei dem der normale Mensch mehr und mehr in den Hintergrund gerät. Der darf sich dann im Internet immerhin noch auf die Suche nach optimalen Shopping-Möglichkeiten machen.

Dennoch empfehle ich das Buch, denn schließlich schreibt hier jemand, der etwas von der Materie versteht. Ob er damit aber auch die sozialen Konsequenzen des von ihm selbst mitgestalteten Veränderungsprozesses korrekt beurteilen kann, steht auf einem anderen Blatt geschrieben.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Scharfe Analyse der Bedeutung des Internets, 13. März 2010
Von Stephan Meister "Entdecker" (Straubing) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Rezension bezieht sich auf: Die ersten Tage der Zukunft. Wie wir mit dem Internet unser Denken verändern und die Welt retten können (Gebundene Ausgabe)
Aufgrund der guten Bewertungen beschloss ich den Kauf dieses Buches.
Und wurde in meiner Hoffnung auf interessante Gedankengänge nicht enttäuscht.
Im Gegenteil: Ich finde dieses Buch sehr empfehlenswert.

Michael Meier paart visionäre Gedanken mit fundiertem Fachwissen.
Von der ersten Seite an ist man gefesselt von seiner Beschreibung menschlicher Kommunikationssysteme.
Elegant zeigt er Zusammenhänge auf und verweist in die Zukunft unserer Informationstechnologie: Das Superhirn.
Egal ob jung oder alt, die Auseinandersetzung mit dem sich im Aufbau befindlichen Superhirn ist unumgänglich.

Sei es als Einführung in die Welt des Internets oder sei es als Inspiration zu neuen Ideen.
Michael Meiers Buch bietet ein breit gefächertes Angebot an Anregungen.

Von dem hohen Preis sollte man sich nicht abschrecken lassen.
Gute Arbeit hat seinen Preis!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen " Die Mitwirkung am Aufbau eines übergreifenden menschlichen Kommunikationssystems ist so packend, dass alle, die daran,, 10. Juni 2009
Rezension bezieht sich auf: Die ersten Tage der Zukunft. Wie wir mit dem Internet unser Denken verändern und die Welt retten können (Gebundene Ausgabe)


mitwirken, tatsächlich Zeit und Raum vergessen."( Michael Maier)


Der Journalist und Internet-Unternehmer Michael Maier hat mit diesem Buch ein Plädoyer für das Internet und dessen Möglichkeiten geschrieben. Er zeigt, weshalb sich die Kommunikation im Internet zwangsläufig zu einem kooperativen Netzwerk verdichten muss, dessen Ziel es ist ein kollektives Superhirn zu bilden, das für alle zum Vorteil ist, weil jeder an dessen Wissen partizipieren kann. Die alten Eliten haben alsbald ausgedient. Wer zukünftig sein Wissen nicht teilen möchte, wird am gemeinsamen Erfolg nicht teilhaben. Herrschaftswissen wird es in Zukunft so nicht mehr geben.
Je mehr Menschen sich zum positiven Miteinander im Netz bekennen, umso weniger wird es für Destrukteure möglich sein ihre Veitstänze aufzuführen. Man wird sie zukünftig leicht erkennen können, weil derzeit die technischen Möglichkeiten hierfür bereits entwickelt werden.

Im Netz wird Wissen ausgetauscht und kommuniziert, wer anderes möchte, hat den Sinn noch nicht erkannt. Wer sein Ego aufblasen möchte und nicht gesprächsbereit, dozieren möchte, hat auf dieser Plattform nichts verloren. Er gehört einer derzeit untergehenden alten Welt an.

Maier vergleicht das Internet mit dem Echolot der Delphine. Wie bei den Delphinen sind die Chats sozusagen die Herden, die sich zusammenfinden und Teile des Weges gemeinsam finden. Er zeigt wie wir uns als Mitglieder von Communities abtasten, Beziehungen eingehen und in diesen sozialen Netzwerken die Anonymität aufgehoben wird.
Maier verschließt nicht die Augen davor, dass nicht alle mit offenem Visier operieren, dass durchaus auch Masken und Tarnungen verwendet werden, allerdings sollten diese nicht dazu führen, dass sich destruktive Kräfte durchsetzen und das ganze komplizierte Gebilde von innen heraus zerstören, konstatiert der Autor und zeigt Wege auf wie dies zu verhindern ist.
Maier sieht in den alten Eliten, die Herrschaftswissen für sich behalten möchten, die eigentlichen Störenfriede des Netzes, weil sie nicht akzeptieren wollen, dass man hier traditionelle Kommunikationsmodelle infrage stellt.
Ausführlich erklärt der Autor Sinn und Zweck von Communities, Groups, Blogs und YouTube. Am Beispiel von Wikipedia und Google wird deutlich, dass es erste kollektive Denkerfolge gibt. Um solche geht es nämlich im Netz. Maier ist davon überzeugt, dass im Internet die Chance besteht ein kollektives Superhirn herauszubilden.
Das heutige Internet allerdings ist bloß eine Vorstufe zu diesem Superhirn. Eine der essentiellen Veränderungen wird die Sicherstellung der persönlichen Identität sein. Mittlerweile wird bereits an einer " Identitäts-Karte ", vergleichbar mit der Kreditkarte gearbeitet. Ein weiteres Projekt- das so genannte "Higgings- Projekt" verfolgt das gleiche Ziel.
Unternehmen wie IBM und Microsoft sowie die wichtigsten amerikanischen Universitäten unterstützen das Projekt. Man möchte ein offenes Identitätsnachweissystem schaffen, bei dem jeder sein Profil, einschließlich der sozialen Beziehungen mit sich führt, wo immer er sich im Netz bewegt. Hierdurch wird vor allem die Sicherheit im Netz erhöht.

Das Superhirn ist kein Zentralcomputer, kein globaler Bundesnachrichtendienst oder dergleichen. Vor ihm muss man sich nicht fürchten. Das Superhin ist eine kollektive Lernmaschine und nur das.

Michael Maier verdeutlicht am Beispiel der Delphine, deren Echolotsystem, gewissermaßen " Vorbild " für die Entwicklung des menschlichen Superhirn ist, dass diese ihr Kommunikations- und Informationssystem nicht entwickeln um sich gegenseitig zu vernichten, sondern um sich zu helfen.
Maier lässt nicht unerwähnt, dass die Vernetzung aller menschlichen Köpfe zu einem Superhirn neue moralische Kategorien erfordert.
Der Philosoph Peter Sloterdijk konstatiert, dass die gigantischen " Vernetzungsrevolutionen... die Koexistenz der Menschen.. auf neue Grundlagen gestellt" haben.
Überlieferte Moralvorstellungen werden relativiert, wenn wir durch vermehrtes Wissen besser Beschlüsse fassen können. Je mehr man über die Konsequenzen seines Handels Bescheid weiß, desto komplexer werden Entscheidungen, umso weniger eingeengt ist man in seinen Betrachtungen, um so liberaler wird man im Denken.
Wir müssen uns ein neues normatives System erarbeiten und zulassen, dass es sich dauernd ändert. Das Echolotsystem, besagte revolutionäre Kommunikations- und Informationsmethode, wird beim Erwägen, Urteilen und Entscheiden helfen.

Ein Lese-Muss nicht nur für diejenigen, die sich täglich im Internet aufhalten.


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