Kurzbeschreibung
Der Philosoph und Schriftsteller Fritz Mauthner (1849-1923) ist heute vor allem aufgrund seiner kritischen Auseinandersetzungen mit der Sprache bekannt, über die er mehrere Werke verfasst hat. Nachdem Mauthner sein Jurastudium in Prag abgebrochen hatte, widmete er sich seinen wissenschaftlichen Arbeiten und zog später nach Berlin. Dort schrieb er für eine Zeitung und gründete 1880 die "Gesellschaft der Zwanglosen" unter Mitwirkung von u.a. Otto Brahm und Max Halbe. Während Mauthner noch sein Werk "Beiträge zu einer Kritik der Sprache" vervollständigte, arbeitete er mit Gustav Landauer, einem der führenden Theoretiker und Aktivisten des Anarchismus, zusammen.
Über den Autor
Fritz Mauthner geboren am 22.11.1849 in Böhmen, gestorben am 28.06.1923 in Meersburg war Schriftsteller und Philosoph. Nach einem nicht vollendeten Studium der Rechtswissenschaften wandte sich Mauthner journalistischen und schriftstellerischen Tätigkeiten zu. Für das Berliner Tageblatt schrieb er von 1876 bis 1905 Feuilletons und Theaterkritiken.