Aus der Amazon.de-Redaktion
Verteilte Objekte in der Corbawelt Im Verlag Addison-Wesley sind mehrere Bücher zum Thema Corba erschienen. Corba stellt eine Art Konzept dar, mit dem in vielen Programmiersprachen Funktionen nach dem Client/Server-Prinzip gestaltet werden können. Sprachen wie Java, C++ oder auch Perl haben Schnittstellen zu Corba und können mit diesem Prinzip arbeiten. Corba selbst besteht aus mehreren, miteinander arbeitenden Teilen wie einer "Interface Definition Language", mit der die Schnittstellen zwischen Sprache "xy" und Corbas "Object Request Broker" ORB beschrieben werden.
Jens-Peter Redlichs schmales Handbuch von 1996 beschreibt anhand von C++ und Java, wie Corba arbeitet, welche Funktionalität damit erarbeitet werden kann und wie die IDL verwendet wird. Redlich macht deutlich, das Corbas Stärken in verteilten Umgebungen liegen und hilft dem Corba-Neuling, das Konzept zu erfassen. Nach einer Beschreibung der grundlegenden Idee hinter Corba beschäftigt sich das Buch, durch Programmierbeispiele ergänzt, mit der IDL. Besonderer Schwerpunkt des Buches liegt auf der Beschreibung der Kommunikation zwischen Objekten und der Ausgestaltung der Schnittstellen. Das Buch schließt mit ca. 50 Seiten speziell über die Verwendung von Corba mit Java.
Corba ist nichts für Programmiereinsteiger -- sowohl das Konzept als auch das Buch setzen voraus, daß sich Leser und Leserin mit objektorientierter Programmierung auskennen. Die knapp 300 Seiten sind recht kompakt geschrieben und bieten einen guten Überblick und Einstieg in die Corba-Welt. --Susanne Schmidt
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Kurzbeschreibung
Nach einem Überblick über die Architektur beschreibt der Autor anhand von C++-Beispielprogrammen die Anwendung der CORBA-Konzepte in der Praxis. Neben der Interface-Beschreibungssprache IDL und den Schnittstellen zum ORB (Object Request Broker) bildet die Einbindung von Java und des WWW in CORBA einen weiteren Schwerpunkt.