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42 von 47 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
American Garbage, 26. August 2008
Dear Germany: Eine Amerikanerin in Deutschland
Da ein grosser Teil meiner Familie amerikanischer Herkunft ist und auch verstreut über die ganze USA lebt, habe ich all die Jahre immer standhaft versucht, die gegen Amerikaner gehegten Vorurteile wie Oberflaechlichkeit, Unkultiviertheit und Ignoranz zu widerlegen. Allerdings straft mich nun Carol Kloeppel Luegen. Nicht genug, dass sie sich gar nicht erklären kann, warum es in Deutschland noch keine "unbemannten" Scannerkassen in Supermärkten gibt, wo sie doch "einen so immensen Spaßfaktor haben" (von Arbeitsplatzvernichtung hat sie wohl noch nie etwas gehört),lässt sie ansonsten mit ihrem naiv-duemmlichen Geplapper wirklich kein gegen Deutschland und die Deutschen bestehendes Klischee unerwähnt und balanciert "nonchalant" zwischen ihrer profunden Kenntnis deutscher Brotsorten und dem unzulaenglichen hiesigen Schulsystem, was mir aber angesichts ihres Bildungsgrades doch wieder als sehr erstrebenswert erscheint. Auch die tapsigen Versuche, am Ende doch noch ein wenig politisches Wissen in die Waagschale zu werfen, enden kläglich in Platitüden und dem ängstlichen Gejammer, nun nicht mehr den ausschließlichen Status einer "amerikanischen Wohltäterin" (auch das berühmte "Care-Paket" wurde wieder bemüht) inne zu haben.
Wuesste ich es nicht besser, nach dieser Lektuere wuerde ich allen Vorurteilen gegenueber Amerikanern uneingeschränkt zustimmen.
Ich pflege normalerweise nicht, Bücher nach dem Lesen auf den Müll zu werfen, aber hier werde ich wohl eine Ausnahme machen.
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39 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Dear Carol Kloeppel, 30. Oktober 2008
Dieses Buch ist nun wirklich absoluter Schrott, äh wie würde man in Amerika sagen: Bullshit! Eine Amerikanerin, die schon seit Jahren in Deutschland lebe, erklärt den doofen Teutonen also was in ihrem Land alles schlecht ist und natürlich ist in den USA alles besser!
Ich persönlich habe vor kurzem 1 Jahr in den Staaten gelebt und mich maßlos über die dümmlichen Aussagen von Frau Kloeppel geärgert. So mockiert sie sich z. B. über die in ihren Augen überflüssig große Auswahl an Wurst und Käse in unseren Supermärkten. Nun, Frau Kloeppel ich persönlich bin froh in einem Land zu leben, in dem es ein vernünftiges Nahrungsmittelangebot gibt und in dem es nicht Luxus ist Wurst und Käse zu Essen. In den Staaten habe ich es nämlich so erlebt, dass ein Stück Käse (handelsüblicher Brie, nix exklusives oder besonderes) 10 Dollar (!) und ein Päckchen abgepackte Salami (in normaler Lidl-Qualität) 3-4 Dollar (!) gekostet haben. Im Gegensatz dazu ist Fast Food spottbillig und die furchtbare und sehr weit verbreitete Fettleibigkeit der Amerikaner ist häufig bei ärmeren Bevölkerungsteilen verbreitet, da die sich nix Vernünftiges und Gesundes zu essen leisten können. Übergewicht als Zeichen von Armut klingt zwar paradox, ist aber der ganz normale amerikanische Wahnsinn! Das geht sogar soweit, dass ich als schlanker, großgewachsener Mitteleuropäer Probleme hatte vernünftige Kleidung zu finden, da alles ganz anders geschnitten ist als bei uns und die Kleidung standardmäßig auf Übergewicht ausgelegt zu sein scheint!
Ähnlich dümmlich finde ich Aussagen über die angebliche Unhöflichkeit deutscher Angestellter, z.B. von Fahrkartenkontrolleuren. Sie war wohl noch nie auf einem amerikanischen Amt, denn dort sind die Mitarbeiter weit unfreundlicher als in Deutschland (gerade Ausländern gegenüber) und die Bürokratie ist mindestens genauso schlimm. Ich könnte noch unzählige weitere Anekdoten aufführen, die die einseitigen und oberflächlichen Aussagen dieses Buches widerlegen.
Erwähnenswert finde ich noch, dass Frau Kloeppel so ein Buch in den USA (über die USA) nie veröffentlichen könnte, denn dort ist eine kritische Diskussion grundsätzlich nicht möglich, auch wenn viele Sachen dort offensichtlich schlecht sind (so. z.B. das Gesundheitswesen und die soziale Lage im Allgemeinen). Bei den Amis ist immer alles good und great, unabhängig von der Sachlage. Wir Deutschen neigen hingegen dazu uns selbst schlechter zu machen als wir sind und verhelfen dann solchen Büchern auch noch zu einem enormen Erfolg. Wenn man Deutschland (wo ja immer alles schlecht ist) und die USA (wo immer alles super ist) tatsächlich halbwegs ernsthaft und kritisch vergleicht, fällt denke ich auf, dass die Wahrheit in beiden Fällen irgendwo in der Mitte ist (sprich beide Länder haben gute und weniger gute Seiten).
Mein Fazit: Bleiben sie kritisch und lassen Sie sich nicht von irgendeinem pseudo-schlauen Ami-Geschwätz blenden!
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34 von 39 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Ab in den Shredder, 22. August 2008
Diese Rezension spricht mir aus tiefstem Herzen, wenn sie mir auch nicht weit genug geht. Ich empfehle Frau Kloeppel ganz dringend, schleunigst ihre Koffer zu packen und in ihre Heimat zurückzukehren, wo alles besser, schöner, größer ist. Ich kann absolut nicht nachvollziehen, wie jemand seinen Gastgeber, seine angebliche zweite Heimat dermaßen in den Dreck treten kann. Aber Dank Frau Kloeppel weiß ich jetzt, das die Deutschen eine Nation biertrinkender, jammernder und wehleidiger Menschen sind und wahlweise mit Krachlederner, Dirndl oder Strumpfhose gar noch ein solch angsteinflössendes Ereignis wie den Kölner Karneval feiern und sich mit Genuss ekligen Mettbrötchen mit Zwiebeln, x (natürlich völlig überflüssigen) Wurtsorten sowie den Mietgliedern des Kuschelzoos auf ihren Tellern hingeben. Unverzeihlich natürlich auch, dass man im Krankenhaus von sadistischen Schwestern gequält, von Fahrkartenkontrolleurinnen verfolgt oder vom Fahrprüfer in Lederhosen (im Rheinland!!!) wortlos einfach stehengelassen wird. Und dass man einem Zollbeamten nicht einfach seinen Müll hinterlassen kann, seine Wohnung renovieren muss und seine Küche und sogar die Lampen beim Umzug mitnimmt, das geht natürlich gar nicht. Entschuldigung, dass die Deutschen (noch) nicht vollständig die (Un)Kultur der Amerikaner kopiert haben und weiterhin stur auf ihren eigenen Wertvorstellungen beharren.
Ich bin nur froh, dass ich dieses Buch nicht gekauft, sondern ausgeborgt habe, es hätte mich jeder Cent gereut - Mit spitzen Fingern ab in den Schredder. Dieses vor Bösartigkeit triefende, arrogante, anmaßende, mit diabolischem Joker-Grinsen verfasste Machwerk taugt noch nicht einmal zum 3-Lagigen. Konnte Herr Kloeppel das nicht verhindern? Er hätte es müssen.
Den Stern gibt's zwangsweise, weil keiner nicht geht.
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