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Der Prozeß
 
 

Der Prozeß (Broschiert)

von Franz Kafka (Autor)
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Produktinformation

  • Broschiert: 265 Seiten
  • Verlag: Aufbau Tb; Auflage: 2 (Dezember 2003)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3746616158
  • ISBN-13: 978-3746616155
  • Größe und/oder Gewicht: 18,6 x 11,4 x 2,2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (42 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 494.033 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

"Jemand mußte Josef K. verleumdet haben, denn ohne daß er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet." So beginnt die Geschichte des Josef K., dem an seinem 30. Geburtstag von einer mysteriösen Behörde der Prozeß gemacht werden soll. Und je mehr er seine Unschuld verteidigen will, um so tiefer sinkt er ins Gestrüpp undurchschaubarer Gesetze und menschlicher Verwirrungen. Josef K. muß schließlich erkennen, daß der "Sinn dieser großen Organisation, dieser korrupten Bande", der Sinn dieses geheimnisvollen Prozesses die "Sinnlosigkeit" ist. Der Prozeß, der erste Roman Franz Kafkas, zwischen 1914 und 1915 entstanden und 1925 zum ersten Mal erschienen, ist zwar Fragment geblieben, aber dennoch ein großes Werk der Weltliteratur. Die Bedeutung für das 20. Jahrhundert kann nicht überschätzt werden: Denn der Prozeß, den Josef K. über sich ergehen lassen muß, ist auch ein Prozeß, den er - unschuldig-schuldig - sich selbst macht und verlieren muß.


Autorenportrait

Franz Kafka wurde am 3. Juli 1883 als Sohn eines jüdischen Kaufmanns in Prag geboren. Von 1901 bis 1906 studierte er zunächst kurze Zeit Germanistik, dann Jura. Nach der Promotion zum Dr. jur. absolvierte er eine einjährige "Rechtspraxis", trat dann 1907 in die "Assicurazioni Generali" ein und ging 1908 als Jurist zur "Arbeiter-Unfall-Versicherungs-Anstalt", wo er bis zu seiner Pensionierung im Jahre 1922 blieb. Ende 1917 erlitt Franz Kafka einen Blutsturz, es war der Beginn einer Tuberkulose, an der er einige Jahre später, am 3. Juni 1924, starb. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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55 von 58 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein grosses Werk, 13. Dezember 2004
Diese Rezension stammt von: Der Prozess (Taschenbuch)
Zur Geschichte:
"Jemand musste Josef K. verleumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet." So beginnt der Roman. Trotz der Verhaftung an seinem 30. Geburtstag darf sich der Bankprokurist Josef K. frei bewegen. Vergeblich versucht er herauszufinden, wessen er angeklagt wurde und wie er sich rechtfertigen könnte. Ebenso wenig greifbar sind das auf einem Dachboden tagende Gericht und das Gesetz. In einem Prozess, von dem nicht nur die Öffentlichkeit, sondern auch der Angeklagte ausgeschlossen bleibt, wird Josef K. schließlich von einer anonymen, für ihn unerreichbaren Gerichtsinstanz, die sich seinem Verständnis entzieht, zum Tod verurteilt. Und Josef K. fügt sich dem mysteriösen Urteilsspruch, ohne jemals zu erfahren, was man ihm vorwirft...

Franz Kafka tritt in seinem Roman "Der Prozess" weder als Erzähler noch als Kommentator auf. Was geschieht, erfahren wir Leser und Leserinnen nur aus der Perspektive der Hauptfigur Josef K. Die Einzelheiten werden durchaus konkret und sorgfältig geschildert - jedoch immer nur aus K.'s Sicht. Dabei steht K. mit seiner Wahrnehmung offenbar allein, denn seine Mitmenschen finden ganz normal, was er für absonderlich hält, und sie wundern sich andererseits über sein aus ihrer Sicht verrücktes, sinnloses Verhalten. Doch was andere denken, erfahren wir wiederum ausschließlich von K., der eine Welt erlebt, die den Überzeugungen der Leserinnen und Leser widerspricht und ihnen surreal und grotesk vorkommt.
Natürlich beobachtet K. nicht nur, was um ihn herum und mit ihm geschieht, sondern er stellt dazu auch Überlegungen an, und diese inneren Monologe schlagen sich ebenfalls im Text nieder.

Wir erwarten also, dass wir an Erfahrungen K.'s teilnehmen werden, die uns seine eigene Entwicklung andeuten und sein Weltbild verständlich machen. Aber das geschieht nicht. Die Leserinnen und Leser werden allein gelassen. Was K. aus seinem Bewusstsein verdrängt, können wir allenfalls vermuten und aus Indizien erschließen. Weil es weder ein psychologisches Profil noch eine Vorgeschichte gibt, ist Josef K. ein "Mann ohne Eigenschaften", eine Figur, die wohl für den Menschen schlechthin steht.

Der Leser bleibt irritiert, weil er der Betrachtungsweise des Protagonisten ausgeliefert ist und sich dessen eigene
widersprechende Denkweise auch nicht psychologisch erklären kann. Dadurch fühlt er sich hilflos wie K., als unverständliche Ereignisse über ihn hereinbrechen.

Ein wahres Meisterwerk Kafkas und nichts für psychisch schwache, stets grübelnde Menschen...

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13 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Eigentlich, 27. Oktober 2004
Diese Rezension stammt von: Der Prozess (Taschenbuch)
„Jemand musste Josef K. verleumdet haben, denn ohne dass er etwas Böses getan hätte, wurde er eines Morgens verhaftet." So beginnt Franz Kafkas Meisterwerk. Die Geschichte des Prozesses des Josef K. Nachdem die Überraschung etwas überstanden ist, macht sich der Verhaftete daran aus dieser Misere zu kommen. Doch etwas ist anders: Er weiß nicht wessen er beschuldigt wird, er weiß nicht wer ihn anklagt - und muss erkennen, dass er um so tiefer in die Sache hineingezogen wird, je mehr er sich bemüht herauszukommen.
Kafka schildert diese unglaubliche Geschichte mit seiner kühlpräzisen, abstrahierenden Sprache und erweißt sich als Meister der Stimmung. Trotz genauester Beschreibung gelingt es ihm, die Spannung zu halten. Um K. herum zieht sich die Schlinge unaufhaltsam enger...
Die enorme Verständlichkeit der Sprache, steht dabei in krassem Gegensatz zur Geschichte: Schon viele Interpreten haben sich an Deutungen des Werks versucht, allein der Roman steht nach wie vor und gibt dem Leser Rätsel auf, da er gegen jede Deutung oder Interpretation resistent zu sein scheint.
Das beste ist: Man macht sich selber ein Bild.
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31 von 34 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Einzigartig!, 31. März 2005
Von Michael Pietrucha (Forchheim Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Diese Rezension stammt von: Der Prozess (Taschenbuch)
Dieser berühmte Roman Kafkas sollte von jedem gelesen werden!
In manchen Schulen gehören immerhim Fragmente daraus in den Unterricht als Pflicht-oder Klausurlektüre, was mich persönlich einst von Kafka ferngehalten hat, weil er anders, als viele Schriftsteller vor und während seiner Zeit, nicht im Geringsten eindeutig und wertend geschrieben hat. Das macht seine Werke so anziehend in der Freizeit! Die äußere Sprache ist einfach strukturiert und verständlich, aber die innere Sprache wird wohl jeder individuell anders verstehen, weil Kafka doch recht wenige Anhaltspunkte vorgibt. Nach jedem gelesenen Abschnitt und dem Beginn des nächsten brach für mich jedesmal ein neuer Interpretationsansatz zusammen; ich bin dann zwar zu einer Art "Gesamtergebnis" gekommen, werde es allerdings unterlassen, hier darüber zu schreiben, sondern empfehle den "Proceß" noch einmal wärmstens!
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2.0 von 5 Sternen Kafka - Schwere Kost!
Ich schreibe hier im Namen aller gequälten Schülergenerationen:
Kafka wünschte, dass "Der Proceß" nicht der Nachwelt erhalten bleiben, sondern den Flammen anheimgegeben... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Tagen von Fürstin_der_Götterdämmerer veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen weltliteratur...????
Wie ich mich dazu durchringen konnte, instesamt 3 Werke Kafkas zu lesen, ist mir bis heute schleierhaft. Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Herbstleserin veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Der Prozeß - Erbauliche Beklommenheit
Was ist nicht alles über Franz Kafka geschrieben worden? Über seine Person, sein Werk und vor allem über die Zusammenhänge zwischen seiner Biographie und seinen Erzählungen und... Lesen Sie weiter...
Vor 2 Monaten von Michael Schäfer veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen unschlagbares Preis-Leistungsverhältnis
Über den Roman als solches will ich gar nichts sagen, ein Klassiker, den jeder Interessierte einfach gelesen haben muss, um ein eigenes Urteil zu fällen. Lesen Sie weiter...
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5.0 von 5 Sternen Der Prozess
Es findet eine Hetz- und Treibjagd nach Herrn K. statt, der dieser hilfslos gegenübersteht und sich nicht wehrt. Lesen Sie weiter...
Vor 3 Monaten von Beate Stefanie veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Meisterhaft
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Da ich wusste, was ich kaufen musste, war ich nicht auf eine besondere Beschreibung des Artikels angewiesen. Aber die Lieferung erfolgte schnell und problemlos, war sehr zufrieden.
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