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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Paul? Wer ist eigentlich Paul?, 5. Februar 2006
Paul Schrader, 29 Jahre alt, hat einen ungewöhnlichen Beruf: Er ist ein Juwelendieb namens Rubin und treibt in Hamburg sein Unwesen, indem er die Schönen und Reichen um ihre Geschmeide bringt. Eigentlich lief für Paul bisher der Job immer gut, aber seit einer gewissen Zeit hat er einen Nebenbuhler, der ihm ständig in seine Raubzüge hinein pfuscht und den er auf seinem letzten großen Coup an die Polizei ausliefern will. Die ist natürlich auch, in Gestalt von Torsten und Silvia, hinter Rubin hinterher. Bisher führt aber noch keine direkte Spur zu Paul. Zudem sind Torsten und Silvia auf ihren Streifzügen allerdings auch manchmal etwas abgelenkt, weil Silvia in Torsten verliebt ist und umgekehrt. Allerdings traut sich keiner von beiden, dies dem anderen zu offenbaren. Ein ähnliches Problem hat auch Paul, denn er hat seine Traumfrau Lilly bei einer lebensbedrohlichen Aktion an einem Kletterhang im Fitness-Studio kennen gelernt. Nur will er als Rubin und insbesondere vor seinem letzten großen Coup keine Beziehung beginnen. Hintergrund ist der, dass schon sein Vater ein Dieb war, der viermal verurteilt wurde und nach der vierten Verurteilung nicht mehr lebend aus dem Gefängnis zurück gekehrt ist, was seiner Mutter das Herz brach. Deshalb schwor sich der kleine Paul damals, dass es ihm bzw. seiner zukünftigen Frau niemals so ergehen soll, wie seinem Vater und seiner Mutter. Somit hat er, seitdem er als Juwelendieb arbeitet, aufgrund seines Credos schon seit Jahren keinen Sex und keine Beziehung mehr. Das Problem ist nur, dass er wegen Lilly langsam seinen Schwur zu brechen beginnt und dadurch sein bisheriges Leben ins Trudeln gerät... Die Geschichte „Ein Mann zum Stehlen“ von Daniel Bielenstein ist witzig und spritzig erzählt und wer Hamburg kennt, wird auch einige Schauplätze in dem Buch wiederfinden können. Das Ende ist mir ein bißchen zu „märchenhaft“ und unrealistisch, daher nur 4 Sterne. Ansonsten handelt es sich hierbei um eine nette, kurzweilige Unterhaltung, mit einem eher simplen Schreibstil, die einen oft schmunzeln läßt und für Männer, als auch Frauen, gleichermaßen geeignet ist. Die Sprünge zu den einzelnen Handlungen sind mir persönlich manchmal etwas zu schnell bzw. die dargestellten Handlungen häufig zu kurz. Auch erscheinen mir Abstände zwischen den Handlungen, dargestellt über Uhrzeiten in der Kapitelüberschrift, häufig etwas zu lang, daher insgesamt nur 3 Sterne.
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