Die hilfreichsten Kundenrezensionen
|
|
41 von 46 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Hochspannung für Thriller-Fans..., 13. Januar 2004
Von Ein Kunde
... das verspricht der Klappentext, und was soll man sagen - diese Ankündigung wird in diesem Buch absolut wahr gemacht. Jettes beste Freundin wird ermordet - alles deutet darauf hin, dass sie Opfer des gefürchteten Serientäters geworden ist, der in der Gegend sein Unwesen treibt. In der Totenrede für ihre Freundin wendet sich Jette an den Täter und verkündet ihm, dass sie den Tod ihrer Freundin auf jeden Fall aufklären und rächen wird. Ab diesem Zeitpunkt beginnt für Jette ein Wettlauf mit der Polizei, aber auch mit der Zeit und, was sie noch nicht ahnt, auch um ihr eigenes Leben. Warum genau, wird nicht verraten, das müsst ihr schon selbst rausfinden. Das Netz der Gefahr und Bedrohung, aber auch das Puzzle aus Einzeldetails wird immer dichter gewoben. Unverständlich, un-begreiflich erscheint es dem Leser, dass die so selbstbewusste und intelligenten Mädchen Caro und Jette keine Parallelen aus den der Öffentlichkeit bekannten Ermittlungsergebnissen und dem selbst Erlebten ziehen. Das erhöht jedoch die Spannung, wirkt als dramaturgisches Element und lässt den Leser, ganz stolz, aber auch verärgert über die mangelnde Kombinationsgabe der Personen im Buch, den Ermittlungen immer einen Schritt voraus sein. Sehr passend und hintergründig ist für mich der Titel gewählt: „Der Erdbeerpflücker" ist plakativ, weckt Neugier und hat auch eine unterschwellige sexuelle Konnotation. Das Buch erzählt aus zwei Perspektiven: Jettes und der des Mörders. Wirklich ein superspannendes Buch.
|
|
|
19 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Interessante Technik gestaltet das Leseerlebnis, 11. Oktober 2006
Seit einiger Zeit wohnt Jette zusammen mit ihren Freundinnen Caro und Merle in einer WG. Schon länger verhält sich Caro seltsam, sie hat einen Freund von dem sie nichts erzählen will. Eines Nachts verschwindet sie. Jette und Merle warten vergebens, ohne zu ahnen, wo ihre Freundin wirklich ist.
In der Zwischenzeit findet die Polizei eine Mädchenleiche am Waldrand. Das Mädchen wurde umgebracht, soviel ist sicher. Doch wer ist die junge Frau? Nachdem zwei andere Mädchen eine Vermisstenanzeige aufgegeben hatten, beschließt die Polizei, die beiden aufzusuchen und sie zu bitten, sich die Leiche anzuschauen. Die Ordnungshüter wollen sichergehen, dass es sich bei der Leiche um die ihrer vermissten Freundin handelt.
Tatsächlich es ist Caro! Jette ist verzweifelt. Was soll sie jetzt machen? Ihre beste Freundin wurde ermordet. Bei Caros Beerdigung schwört Jette dem Mörder öffentlich Rache. Doch das wird Folgen haben... als Jette sich auf den Weg macht, den Mörder ihrer Freundin zu finden, begegnet dieser ihr als Freund, ohne dass sie es merkt.
Monika Feth erzählt die Geschichte auf eine spannende Art und Weise. Dass jedes Kapitel aus der Sicht einer anderen Person geschrieben wird, unter anderem aus der Perspektive des Mörders, macht das Buch sehr spannend. Diese interessante Technik gestaltet das Leseerlebnis abwechslungsreich. Einfach ein wahnsinnig gutes Buch, spannend und fesselnd geschrieben.
|
|
|
28 von 33 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Thriller für Jugendliche, 2. Juni 2008
Der Anfang dieses Jugendbuchs ist recht idyllisch. Die Schülerinnen Jette, Merle und Caro wohnen gemeinsam in einer Wohnung und bereiten sich auf ihren Schulabschluss vor. Jettes Mutter ist Schriftstellerin und hat immer wieder ein Auge auf die Mädchen. Merle jobbt in einer Pizzaria, wo sie es mit ihrem offenen Wesen leicht hat, ein extra Trinkgeld zu verdienen. Ganz anders ist da Caro. Sie kommt aus einem zerrütteten Elternhaus und schwänzt häufig die Schule. Seit neuestem hat sie einen Freund, den aber niemand kennt und über den sie nicht mit ihren Freundinnen reden soll.
Eines Tages wird eine 18-jährige tot aufgefunden. Der kleine Ort ist in Aufruhr. Der die Ermittlungen leitende Kommissar vermutet gleich einen Serienmörder, weil auch in Norddeutschland zwei Opfer gefunden wurden. Es scheint, als würde er im Dunkeln tappen. Da der Täter nicht gefasst ist, sind natürlich auch die Mädchen noch potentiell in Gefahr. Das spitzt sich zu, als Jette vor der versammelten Gemeinde bei der Beerdigung verspricht, den Mörder auf eigene Faust zu finden.
Dieser Thriller, der bereits 2003 erschien, ist der Auftakt zu einer Serie aus bisher drei Bänden. Es folgt Der Scherbensammler" und Der Mädchenmaler". Monika Feth baut darin die Spannung sehr langsam auf. Die Situation ruft beim Lesen oftmals ein Schaudern hervor, weil es sehr real beschrieben ist. Die Gedanken des Täters sind gut nachzuvollziehen und fast sogar Empathie zu empfinden. Einziger Kritikpunkt ist das meiner Meinung nach etwas zu kurz gehaltene Privatleben des Kommissars, das nur angedeutet wird. Letztendlich verhilft das dem Kriminalfall nicht zu mehr Spannung. Das Buch ist dennoch nicht nur für Jugendliche empfehlenswert. Es behandelt ein durchaus ernst zu nehmendes Thema und gibt vielleicht bei einigen Lesern den Gedankenanstoß, gerade bei neuen Bekannten nicht allzu vertrauensvoll zu sein.
|
|
|
Die neuesten Kundenrezensionen
|