Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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43 von 44 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Das Hintergrundmaterial zum Phänomen, 6. März 2002
Von Ein Kunde
Rezension bezieht sich auf: Viel Zauber um Harry. Die Welt der Joanne K. Rowling (Taschenbuch)
Es ist ja schon viel über das Phänomen Harry Potter bzw. J.K. Rowling geschrieben worden - und das Wenigste ist wirklich neu oder tiefschürfend. Aber dieses Buch kommt dabei noch relativ gut weg. Vor allem, weil der Schwerpunkt hier auf Interviews und "Erlebnisberichten" liegt, denn wirklich viel ist ja leider über Rowling's Leben nicht bekannt... Und selbst davon fällt noch vieles ins Reich der Legende, wie z.B. die Story, dass Rowling so arm war, dass sie auf Servietten schreiben mußte :-)Zuerst findet man ein ausführliches Interview von Lindsey Fraser (ist im englischen auch solo erschienen), danach folgt ein Bericht von Konrad Heidkamp über eine der Lesereisen von Ms. Rowling in Deutschland, und ein weiteres Interview. Die darauffolgende Chronologie der von Rowling geschriebenen Bücher ist überflüssig - HP1, HP2, HP3, HP4 und die zwei "Schulbücher", das weiß man eigentlich auch so. Überhaupt ist einiges überflüssig, wie z.B. die Auszüge aus den HP Büchern, ein Rezept für eine "Bloody Mary" (R.'s Lieblingsdrink), Fotos von den Beatles, den Kennedys, mehrere Buchcover etc. - alles nur um das Buch etwas dicker zu machen unter dem Vorwand, dass diese Pesonen und Bücher im Interview erwähnt werden. Da hätte ich mir lieber noch ein Interview gewünscht... Interessant (und amüsant) ist auch der vorletzte Artikel des Buches: eine Rezension von Stephen King über den 4. Teil der Harry Potter Serie, und der Kommentar dazu von Thomas Steinfeld. Erfreulich ist auch, dass es am Ende einen Quellenhinweis gibt - denn es ist immer wissenwert, wo die entsprechenden Infos herkommen. Alles in allem: lesenswert. Ohne die unnötigen Platzfüller wären es vielleicht sogar 5 Sterne. Trotzdem warte ich sehnsüchtig auf eine "echte" Biografie :-)
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
J.K Rowling und ihr Leben, 8. Mai 2005
Rezension bezieht sich auf: Viel Zauber um Harry. Die Welt der Joanne K. Rowling (Taschenbuch)
Das Buch ist ein sehr informatives Buch für Menschen, die mehr über die Fantasyautorin wissen möchten. Von ihrer Kindheit, als bücherliebenes Mädchen bis hin zu ihren ersten Versuchen als Autorin. Die bekennende Autorin erzählt, warum sie James Bond nicht mag und was sie empfindet, wenn sie Charaktere tötet. Weiters wird die Verbindung Hitlers mit Voldemord erklärt und ob dieser Bösewicht einen guten Kern hat. Ein in Interviewform geführtes Buch, das doch einen übersichtlichen Einblick in die Welt von Harry und Joanne gibt.
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23 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ein lesenswertes Buch!, 24. Mai 2003
Rezension bezieht sich auf: Viel Zauber um Harry. Die Welt der Joanne K. Rowling (Taschenbuch)
Till Martin hat in "Viel Zauber um Harry" eine gelungene Quellensammlung zum Thema Potter und Joanne K. Rowling veröffentlicht. Das Buch strotzt vor unterschiedlichen Texten über die Autorin und das Mysterium Potter, welches seit mittlerweile mehr als fünf Jahren die ganze literarische Welt auf Trab hält. Den Großteil des Buches dominiert ein Interview von Lindsay Fraser mit Rowling, in dem nicht nur die Entstehung der vier Bücher und ihrer Grundidee hintergründig beschrieben wird, sondern auch interessante Fakten von Rowlings Kindheit und Jugend zur Sprache kommen. Neben weiteren Texten aus der "Zeit" und dem Magazin der "Frankfurter Rundschau", jeweils gespickt mit Fotos, Zeichnungen und kurzen Zitaten aus Pressetexten und den ersten vier Potter-Bänden, ist der letzte Text der meiner Meinung nach interessanteste: Ein Artikel von Stephen King, den die "FAZ" im Sommer 2000 veröffentlichte. Darin äußert sich King sehr positiv über den Potter, obwohl er deutlich die Konkurrenz zu seinen Büchern erkennt. Er beschreibt "Harry Potter und der Feuerkelch" als "größten Bestseller aller Zeiten - eine Position, die das Buch wahrscheinlich bis zum Erscheinen von Potter V innehaben wird". King weiter: "Und wenn diese Millionen von Lesern (Anm. der Redaktion: im April 2003 waren mehr als 15,5 Mio. deutschsprachige Exemplare der vier Bände verkauft) im Alter von elf odr zwölf Jahren einmal die Wunder und die Reichtümer der Fantasy entdeckt haben... na ja, wenn sie sechzehn sind oder so, dann gibts da diesen gewissen King." Er erkennt deutlich, dass - zumindest für das jüngere Publikum - Joanne K. Rowling und die Bücher um den jungen Zauberlehrling, wie Goethe es so schön nannte, einen Umbruch der bisherigen Bücherwelt bedeuten könnten. Und das könnte sich unter Umständen nicht positiv für ihn auswirken - aber für die Leser, die so mehr von beiden Seiten, die sich um die Leser mit noch besseren Büchern bemühen müssen, hören werden. Deutlich wird aber auch der Zwiespalt in Rowlings Leseverständnis. Einerseits sagt sie im Interview mit Fraser, wie ihre Bücher behandelt werden sollen: "Das Buch sah schrecklich aus - das Cover zerfleddert, die Seiten gewellt, offensichtlich war es in die Badewanne gefallen. (...) Genauso müssen meine Bücher aussehen. Je zerlesener, desto besser". Andererseits hat sie eine Leserin, die gegen den Tod einer Person im "Feuerkelch" protestierte, stark in die Grenzen gewiesen. In einer Radiosendung sagt sie folgendes vor der versammelten Hörerschaft: "Bis dahin war ich immer sehr höflich. Aber in diesem Augenblick war es mir zu dumm. Ich zischte zurück: Das sind meine Charaktere und ich habe das alleinige Recht, mit ihnen zu machen, was ich will.". Ist Rowling der Ruhm schon zu Kopf gestiegen?
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