Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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47 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Dolce Vita O Potente Catastrofe?!, 15. Juni 2008
Stefan Ulrich zog im August 2005 für ein Jahr mit seiner Familie von München nach Rom, um als Italien-Korrespondent der Süddeutschen Zeitung von dort zu berichten und vielleicht auch, um dieses Buch zu schreiben.
Quattro Stagioni begeistert durch seinen hohen Unterhaltungswert und liest sich daher leicht, aber es brilliert auch die sprachliche Eleganz und die Analytik des investigativen Journalisten. Der Autor kennt die Zusammenhänge und Verstrickungen im Gastland Italien, insbesondere in dessen Hauptstadt Rom. Trotz kleiner Seitenhiebe auf die italienische Mentalität und die ungeliebte Bürokratie spürt der Leser, dass Ulrich ein Rom- und Italienliebhaber ist. Trotz Sachkenntnis und korrekter Darstellung der Verhältnisse in Italien, ist dies kein Buch, was informieren will, es ist köstlich amüsante Unterhaltungslektüre.
Der Autor berichtet von skurrilen Erlebnissen und eigenartigen Begegnungen, von den vielen kleinen Kuriositäten des italienischen Alltags. Und er berichtet über das Familienleben eines deutschen Ehepaares nebst zwei Kindern in einem römischen Palazzo, der eigentlich nichts anderes ist, als ein gewöhnliches Mietshaus. Dolce Vita ja, aber nicht nur...
Das Buch ist hochgradig vergnüglich und obendrein noch geistreich. Es beschreibt die italienische Lebensart treffend und äußerst liebenswert. Genau die richtige unbeschwerte Urlaubslektüre für sonnige Tage am Strand oder auch für das ungeliebte Regenwetter auf Balkonien, das Ganze im praktischen Taschenbuchformat.
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29 von 45 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Bella figura, 29. April 2008
"Hallo Italien-Korrepondent - wie lebt es sich denn so am Strand?" wird Stefan Ulrich von den Kollegen der SZ gefragt, nachdem er seinen Job in Rom angenommen hat. In Wirklichkeit bringt das neue Leben für die kleine deutsche Familie, die in einen sogenannten Palazzo im Stadtteil Prati gezogen ist, allerlei seltsame Erlebnisse und skurile Bekannntschaften mit sich, bis sie sich halbwegs in ihrem gänzlich neuen Umfeld zurecht gefunden hat.
Ein höchst vergnügliches und geistreiches Buch über das nicht immer nur dolce vita in Rom. Die vielen kleinen Verrücktheiten des italienischen Alltags und Familienlebens sind seit Jan Weilers "Maria ihm schmeckt's nicht" nicht mehr so liebenswert beschrieben worden.
Ein klarer Fall für 5 Punkte - absolut lesenswert, auch für nicht Italien-Fans oder -Kenner.
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27 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Habe ich es gut!. - Mille Grazie, "Signor Uuuulrik"., 19. Juni 2008
Lieber Herr Ulrich,
Da haben Sie aber was angerichtet. Erst zwei Mal war ich in meinem Leben in Rom und Ihr Buch QUATTRO STAGIONI hat, ganz sachte zuerst, denn die Bürokratischen Vorgänge im "40° heißen Hexenkessel" sind zwarwohl pointiert geschildert, erheben mithin jedoch nicht den Eindruck nachgeeifert zu werden - also kurz und gut: Ihr Buch hat in mir neue Leidenschaften für "Die Ewige Stadt" erweckt!
Wie unglaublich unsensibel von Ihnen mich als Leser so mit dem Charme der Römer und der Stadt sowie des ganzen Landes im Besonderen, einzulullen! Sie geben neben Erklärungen für die ungeheuerlichen bürokratischen und politischen Verhältnisse allerdings auch ungemein lehrreiche Tipps für Ausflüge und sogar einige Restaurant-Tipps habe ich mir notiert. Ganz nebenbei finde ich Ihre Familie sehr sympathisch und hab mich mehrmals gefragt, was aus den "topos" und dem Aquarium wohl wurde? - Leben sie immer noch (alle) in Rom? Wenn "JA", bitte schreiben Sie eine Fortsetzung - bitte!
Nun. Wirklich böse bin ich Ihnen nicht, das dürften Sie erkannt haben. Im Gegenteil. QUATTRO STAGIONI empfinde ich als charmante Liebeserklärung für mein erklärtes Lieblingsurlaubsland. Das hat das Land nicht nur der vielfältigen Landschaft, seiner unglaublich spannenden Historie, den bemerkenswerten Kunstschätzen, der fantastischen abwechslungsreichen Küche zu verdanken - auch seinen sympathischen bis kauzigen Einwohnern, die Sie in einigen "Typen" so diplomatisch eingefangen. Hach, sogar Erklärungen für das in unseren Breitengraden eher verpönte "fiducia"- Prinzip ("Eine Hand wäscht die andere") erklären so einiges. Und schließlich runden Sie das Buch mit dieser herzlichen Grußformel ab, die dem noch am Buch interessierten Leser in wenigen Worten einleuchten lassen dürfte, warum und wohin die Römer sich im Sommer "in campagna" an den Strand begeben. Wie idyllisch das alles klingt. Haaach... ! Man käme beinah auf den Gedanken, alle ihre Verwandten, Freunde und Kollegen hätten Recht behalten, wenn sie Sie mit "Habt ihr's gut!", ins ferne Rom verabschiedet haben. So aber stelle ich einfach nur fest:
"Habe ich's gut, dass Sie ihre Erlebnisse in diesem Buch festgehalten haben. Die Lektüre war "belissimo". Ich habe mich die ganze Zeit in bester "campagnia" gefühlt."
Für die angenehmen Lesestunden möchte ich mich also entsprechend bedanken und werde das Buch gerne im Freundes- (und amazon-Kunden-) Kreis weiterempfehlen. Immerhin gibt es neben meinem Mann und mir noch viele Bekannte, die dem Charme von Rom, bzw. Italien verfallen sind. - Also ums kurz zu machen: Vielen Dank!
Beste Grüße, Frau Apicula
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