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Ohne ein Wort (Broschiert)

von Linwood Barclay (Autor)
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Produktinformation

  • Broschiert: 492 Seiten
  • Verlag: Ullstein Tb; Auflage: 1 (Juni 2007)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3548267432
  • ISBN-13: 978-3548267432
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 12 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (351 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 4.081 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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    Nr. 2 in  Bücher > Krimis & Thriller > Nach Ländern > Kanada

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Als Cynthia am Morgen nach einem Zechgelage mit dröhnendem Schädel erwacht, gilt ihre größte Sorge zunächst dem Papierkorb, in den sie sich offenbar während der Nacht erbrochen hat. Bevor die Eltern den Alkoholexzess des Teenagers bemerken, muss das Ding schleunigst gereinigt werden. Doch schon während sie sich im Bad zu schaffen macht, ist ihr, als sei es irgendwie viel zu still im Haus. Ihre Eltern und auch ihr Bruder haben ganz offensichtlich das Haus heute schon weit vor der Zeit verlassen. Doch warum? Und: wohin?

Tatsächlich bleiben die Drei auf Dauer wie vom Erdboden verschluckt. Und Cynthia plagen Selbstvorwürfe. Aber sollte das Verschwinden tatsächlich mit ihrem im Streit herausgebrüllten Wunsch „Ich wollte, ihr wäret tot“ zu tun haben? Das wäre doch vollkommen absurd! Oder? Ein Vierteljahrhundert lang bleibt das Verschwinden ihrer Familie für Cynthia ein dunkles Rätsel, da holt sie die rätselhafte Vergangenheit mit einem Mal wieder ein und lässt die Ereignisse in einem äußerst gruseligen Licht erscheinen…

Ohne ein Wort ist der erste Psychothriller aus der Feder des 1977 geborenen Journalisten Linwood Barclay. Doch er beherrscht das Genre bereits recht souverän. Wer schon immer auf der Suche nach einen Thriller war, in dem der Horror der Pubertät niemals vorübergeht, sondern ganz im Gegenteil im Fortlauf des Lebens immer groteskere Abgründe aufreißt, wird hier jedenfalls bestens bedient. -- Freia Danz

kulturnews.de

Stell dir vor, du wachst morgens auf, und deine Familie ist weg. Einfach futsch, unauffindbar. Du bist 14, hast über Nacht deinen ersten Vollrausch ausgeschlafen, dabei von einem Jungen geträumt. Und jetzt bist du mutterseelenallein ... Ein Vierteljahrhundert später. Cynthia Archer leidet immer noch unter dem Verlust ihrer Familie, die seit dem Morgen vor 25 Jahren verschwunden ist. Inzwischen ist sie selbst verheiratet und Mutter einer achtjährigen Tochter. Von dem Auftritt in einer TV-Sendung erhofft sie sich neue Erkenntnisse, insgeheim sogar ein Lebenszeichen der Eltern und des Bruders. Und tatsächlich passieren mit einem Mal komische Dinge im Leben der Archers. Geschickt konstruiert der Kanadier Linwood Barclay in den 50 Kapiteln seines Psychothrillers "Ohne ein Wort" ein persönliches Schicksal, das sich nach und nach zu einem Albtraum entwickelt. Besonders ist dabei die Erzählperspektive. Hörbuchsprecher Frank Arnold erzählt Cynthias Geschichte aus der Sicht ihres Ehemanns Terry, der Hörer wird dadurch zum Zeuge von Terrys großen Zweifeln, seinen eigenen Recherchen, seinen Hoffnungen und seiner bröckelnden Liebe zu Cynthia. Der Schauspieler, Radiosprecher und Regisseur Arnold macht seinen Job großartig: Er betont fassettenreich und trotzdem unaufdringlich, gibt jeder Figur eine eigene Stimme, ohne dabei verstellt oder zu akzentuiert zu klingen. Die von Linwood Barclay sehr plastisch geschilderten Szenen und Dialoge sind zwar manchmal etwas langatmig, Frank Arnold aber gelingt es, das Hörbuch durchgängig spannend zu halten - über eine Länge von immerhin neun Stunden hinweg. (jul)

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25 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Passen Sie gut auf. Hier wird offenbar ein perfides Spiel getrieben!, 5. März 2008
Diese Rezension stammt von: Ohne ein Wort. 6 CDs (Audio CD)
Hörbuch-Rezension: OHNE EIN WORT (Linwood Barclay) gelesen von Frank Arnold
6CDs im Jewel Case | Gekürzte Lesung | 541 Minuten Laufzeit | erschienen bei AUDIOBUCH

OHNE EIN WORT empfand ich beim "Selber Lesen" als spannendes Vergnügen und die Version als Hörbuch-Lesung bot mir gleich noch einmal so ein mitreißendes, spannendes und somit sehr unterhaltsames Vergnügen.
Der Sprecher, Frank Arnold mutiert vor dem geistigen Auge zum Ehemann von Cynthia. Um genau sie geht es in OHNE EIN WORT. Ihre Familie verschwindet, als Cynthia noch ein Teenager ist eines Nachts - Und zwar SPURLOS!
Cynthias Mann agiert in Linwood Barclays Psychothriller als Erzähler. OHNE EIN WORT wird aus seiner Erzählperspektive geschildert - bis zum (bitteren?) Ende!
Etliche Jahre nach dem Verschwinden ihrer Familie unternimmt Cynthia, die dieses Erlebnis nie verwunden hat, nämlich einen neuen Versuch Vater, Mutter und Bruder zu finden; zumindest erhofft sie sich etwas über das Schicksal ihrer "Lieben" zu erfahren ...

Auf diese Art kommt OHNE EIN WORT langsam ans laufen. Völlig harmlos eigentlich, doch stets spannend. Was im Taschenbuch schneller aufzufassen ist und eindrücklicher funktioniert sind diese seltsamen kurzen Einschübe in kursiver Schrift: Dialoge zweier Menschen? - Welcher Menschen, fragt man sich als Leser? - Diese für den Thriller wichtigen Einschübe funktionieren in der Lesung nicht so problemlos, denn man muss sie erst erkennen, bzw. muss der Zuhörer verdammt am Ball bleiben um diese "Einschübe" von der restlichen Handlung zu unterscheiden. Frank Arnold vermag zwar seiner Stimme einen gemeinen, bösartigen Tonfall zu verpassen um diesen mysteriösen Dialog zu kennzeichnen. Der Zuhörer (und ich kenn mindestens einen, dem es so erging) erfasst diese Einschübe jedoch - wenn überhaupt - erst viel zu spät. - Das also als Tipp für Sie: "

Im Vergleich zu all dem in seiner Menge beinahe unüberschaubarem Sortiment an "Thrillern" im Hörbuch-Format, die ich tatsächlich mehr oder weniger genussvoll "verschlinge" - meist eben mit nicht mehr als dem Anspruch sich "spannend" zu unterhalten -, sticht Frank Arnolds Lesung und nicht zuletzt Linwood Barclays "Psycho"Thriller positiv hervor und ist alle Male eine Empfehlung wert!

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Hörbuch- /Hörspielbewertung:
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Inhalt: **** | Sprecher: **** | Hardware: **** | Preis/ Leistung: ****
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auf meiner persönlichen Horchlatte: ****
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24 von 26 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Ein neuer Stern am kanadischen Thriller-Himmel?, 28. November 2008
Von Stefan Heidsiek (Sinntal, Hessen) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)    (REAL NAME)   
Linwood Barclays siebtes Werk "Ohne ein Wort" ist ein gutes Beispiel dafür, wie wichtig die Medien mittlerweile für die Vermarktung von Büchern geworden sind. Reichten früher teilweise noch Mund-zu-Mund-Propaganda und gute Kritiken aus, um ein Buch ins Licht der Aufmerksamkeit zu rücken, greifen die Verlage nun finanziell tiefer in die Tasche.

Im Falle von "Ohne ein Wort" war dies im Jahre 2007 eine riesige Werbekampagne in Form von Straßenbahnplakaten über Radiowerbung bis hin zu Fernsehspots. Mich persönlich schreckt eine derartige Marktschreierei oftmals eher ab, weshalb Barclays Werk eine ganze Zeit unangetastet in meinem Bücherregal fristete. Meine Skepsis konnte ich jedoch nicht lange aufrechterhalten, denn die Story fesselte mich von der ersten Seite an. Und diese ist schnell erzählt:

Stellen Sie sich vor, sie wachen auf, gehen runter in den Wohnbereich und niemand ist da. Ihre ganze Familie ist verschwunden. Spurlos und ohne ein Wort. Dies geschieht der 14-jährigen Cynthia, welche auch fünfundzwanzig Jahre später immer noch an diesem traumatischen Erlebnis ihrer Jugend und den dadurch offen gebliebenen Fragen zu knabbern hat. Was ist mit ihren Eltern und ihrem Bruder geschehen? Sind sie ermordet worden? Leben sie noch? Die kurze Vorstellung, wie es mir wohl ginge, würde mir so etwas widerfahren, sorgte bei mir gleichzeitig für Gänsehaut und Erschaudern. Endlich wieder ein Psychothriller, der auch dem Namen des Genres Ehre macht und gegen die zuletzt nur noch in Blut sudelnde Konkurrenz schwimmt.

"Ohne ein Wort" besticht durch perfekt inszenierten Thrill und eine vor allem zu Anfang knisternde, unheilvolle Atmosphäre. Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Cynthias Ehemann Terry, was im Nachhinein sicherlich eine gute Wahl war, da die Panikattacken, Visionen und Wutanfälle seiner Frau, obwohl nachvollziehbar, mitunter dem Leser ganz schön auf die Nerven gehen. Eine Schilderung aus ihrer Sicht hätte dieses Buch wohl aus meinem Regal fliegen lassen. So verfolgt man allerdings gebannt den Versuch der beiden dem Rätsel auf die Spur zu kommen, wobei ihre oftmals hilflose und dilettantische Art sie mir sehr sympathisch machte und authentisch wirken ließ. Heldentypen sucht man hier vergeblich.

Stattdessen leidet man mit einem verzweifelten Familienvater, der unter dem Druck der Umstände zu harschen Handlungen gezwungen wird. "Ohne ein Wort" hätte der Reißer des Jahres werden können, würde man ab Mitte des Buches nicht schon dessen Ausgang ahnen. Die Verknüpfungen werden leider allzu bald offensichtlich und nur ein Teil der geplanten Überraschungseffekte zündet. Auch das Ende enttäuscht im Vergleich zu dem tollen Anfang etwas und gerät mir persönlich zu amerikanisch.

Insgesamt ist "Ohne ein Wort" aber ein kurzweiliger, streckenweise richtig packender Psychothriller, der mit seiner Grundidee die Pfade des blutigen Mainstreams lange Zeit erfrischend klar verlässt und trotz kleiner Logikschwächen einen positiven Gesamteindruck hinterlässt. Barclay hat ohne Zweifel Potenzial, auf dessen Abrufung in kommenden Romanen ich mich schon freue.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Hat mir gut gefallen, 17. Oktober 2007
Von Kuschelfisch - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)   
Die Perspektive war in diesem Fall ausschlaggebend: Der Ehemann des Opfers/der Tatverdächtigen erzählt sie, er selber ist eine Mischung aus Opfer und Ermittelndem, das fand ich schon mal sehr klug gewählt. Er liebt seine Frau, doch ist er auch nicht frei von Zweifeln. Der zweite Pluspunkt im Roman ist der Humor, den ich erfrischend fand. Und der dritte Pluspunkt: Der Thriller ist nicht einwandfrei nach amerikanischer Drehbuchmanier durchkomponiert und daher für mich nicht so durchschaubar gewesen. Ich mochte vor allem das letzte Drittel.
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Vor 5 Monaten von B. Preuschoff veröffentlicht

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