Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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4 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen
Unüberbietbar naiv und heulsusig, 21. August 2008
Tja, das muss man leider ganz klar so sehen: Das einzig Positive, was ich persönlich über dieses Buch sagen kann, ist dass ich es umsonst bekommen habe.
Die Story an sich klingt ja ganz kurzweilig:
Mia kann es nicht fassen. Seit Jahren ist sie mit Pete glücklich, doch als sie natürlich rein zufällig eine SMS auf seinem Handy liest, wird ihr mit einem Schlag klar: Pete hat eine andere. Sich geschlagen geben kommt überhaupt nicht in Frage. Also setzt Mia Himmel und Hölle in Bewegung, um ihre Konkurrentin auszubooten. Schließlich ist im Krieg und in der Liebe jedes Mittel erlaubt oder?
Aber die Umsetzung ist eine Katastrophe. Die Protagonistin Mia ist, mit Verlaub und allem Anstand, strunzdumm und an an Naivität kaum zu überbieten. Wie im Klappentext beschrieben, entdeckt sie eines nachts - rein zufällig natürlich (haha!) - eine SMS im Handy ihres Freundes Pete, aus der sonnenklar hervorgeht, dass er eine andere hat. Ja nun, statt gepflegt auszuflippen oder sich mit ihren Siebensachen aus dem Staub zu machen, legt sie sich geschockt, aber herzerweichend schniefend wieder zu ihm ins Bett.
Die Story zieht sich über mehrere Tage, wenn nicht Wochen, hin, und das Ausbooten ihrer Konkurrentin Liz besteht einzig und allein darin, dass Mia versucht, Zwietracht zwischen ihr und Pete zu säen, damit sie sich verkrachen und Pete wieder weiß, dass er nur Mia allein liebt. Herr, schmeiß Hirn vom Himmel - oder wenigstens Selbstachtung!!
Sie zieht nicht etwa aus, sie stellt ihn nicht etwa zur Rede. Nein, sie bleibt treudoof bei ihm, verschweigt ihm, dass sie von seiner Affäöre weiß, verleugnet diese teilweise von sich selbst, resümmiert darüber, dass er sie ja in er Vergangenheit auch schon mal betrogen hat und glaubt fest daran, dass alles wieder gut wird, wenn sie es nur schafft, Liz und Pete auseinanderzubringen. Was sie zu diesem Zweck alles anstellt, fand ich mehr als nur peinlich. Ohne jetzt zu viel zu verraten - aber das sind dumme und billige Kleinmädchenaktionen und keine Handlungen einer erwachsenen Frau.
Ehrlich, ich war geschockt und genervt ob so viel Dummheit und Inkonsequenz. Mag ja sein, dass dieses Verhalten, das verzweifelte Festhalten an der Großen Liebe, das Augenverschließen und Nichtwahrhabenwollen keine so ungewöhnliche Reaktion ist. Aber darüber will ich doch keine Bücher lesen!
Schon gar nicht, wenn die Protagonistin über 300 Seiten hinweg null Fortschritte macht und ewig nur die gleiche Leier herunterbetet vom tollen Pete, der bestimmt nur aus Versehen mit der bösen Liz ins Bett gegangen ist und in Wahrheit natürlich einzig und allein Mia liebt. Zwar muss man sagen, dass sie gegenüber ihren eigenen Alles-ist-gut-Argumenten stellenweise Misstrauen entwickelt, aber dann kommt stets wieder Pete des Weges, nimmt sie in seine starken Arme, und alles ist gut, und die Sache mit Liz bestimmt nur ein reines Missverständnis.
Frau Dawson ist sich für kein Klischee zu schade. Ob durchgeknallte Mutter (gehört inzwischen zum Standard eines jeden Frauenromanchens) oder allerallerbester aber natürlich nur rein platonischer (aber nichts destotrotz verdammt gut aussehender) bester Freund - hier wird nichts ausgelassen, ohne dass irgendwas Neues oder Innovatives hinzukäme. Ungewöhnlich für dieses Genre ist höchstens die Tatsache, dass die Heldin dieser Geschichte unglaublich naiv und heulsusig ist.
Das Ende der Geschichte kommt sehr plötzlich, nachdem noch ein, zwei vielversprechende Handlungsstränge begonnen und einfach nicht weitergeführt wurden. Spannung gleich null, da man schnell merkt, wie das Hase läuft bzw. Mia tickt und dass sie sich so schnell nicht von ihrer unerschütterlichen Liebe zur Pete abbringen lässt. Immerhin ist das Ende offen, erweckte bei mir aber dennoch nicht den Anschein, als würde Mia in der Zukunft irgendwas anders oder gar besser machen.
Da das Ganze auch sprachlich nicht eben vor Charme und Esprit strotzt, kann ich dem Buch letzten Endes wirklich absolut gar nichts abgewinnen, es hat beste Chancen, mein Flop des Jahres zu werden.
Falls ihr vorhattest, es zu lesen: tut es nicht!
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Non-Stop gelesen .. , 4. Juli 2008
Als ich mir dieses Buch kaufte war ich eigentlich auf der Suche nach einem Liebesroman. Doch da Mia so ganz anders als ich handelt, und um ihren Mann kämpfen möchte, probierte ich es mal.
Nachdem sie herausfand das Ihr Mann eine Affäre hat, handelt Sie wie jede Frau und fällt erstmal in ein Tief. Entscheidet sich jedoch
Pete nichts von ihrem Wissen zu sagen und ihn lieber zurückzugewinnen. Mit echt teilweise verrückten Aktionen. Aber genau deswegen ist "Alles wegen Ihr" so unterhaltsam. Man konnte gut mit Mia mitfühlen, ihre Gedankengänge waren gut beschrieben.
Das Buch gefiel mir sehr gut. Obwohl es relativ kurz war, war alles abgedeckt was man wissen möchte.
Es wurde in keinem Teil langweilig, die Handlungen passierten rasch, aber nachvollziehbar.
Mit am besten hat mir der Schluss gefallen, da er meiner Meinung nach echt unvorhersehbar war.
Er hat zu einigen eigenen Gedanken angeregt.
Kann dieses Buch nur weiterempfehlen. (:
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1 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ein kurzweiliges Lesevergnügen, 29. Juni 2008
Alles wegen ihr" ist ein turbulentes und sehr kurzweiliges Buch, welches viel Unterhaltung bietet.
Dem Plot stand ich eher skeptisch gegenüber. Stehe ich selbst doch auf den Standpunkt, dass ich einen Mann der mich betrügt nicht zurückhaben möchte, und befürchtete nun gar nicht in das Buch reinzufinden. Diese Angst war aber unbegründet, ich habe zwar, wie befürchtet, nicht alles was die Protagonistin machte nachvollziehen können, hatte aber dennoch vergnügliche Stunden. Mann muss wohl einfach nur bereit sein, den eigenen Standpunkte mal beiseite zu schieben und die Protagonistin einfach machen" zu lassen.
Mia war mir sehr sympathisch. Nicht immer waren ihre Handlungen verständlich, aber zu Mia haben ihre Entscheidungen und ihre Denkweise gepasst. Mia erweckte fast das Gefühl bei mir, wie eine gute Freundin die man gern mal zwischendurch schütteln würde.
Der Schreibstil der Autorin war sehr lebhaft und flüssig. Besonders die Prologe ihrer Protagonisten fand ich sehr gelungen.
Sicherlich ist Alles wegen ihr" kein Buch, welches ewig in der Erinnerung des Lesers haften bleibt, aber für ein paar vergnügliche Stunden kann ich den Roman nur empfehlen!
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