Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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20 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Ein wahrer Tom Robbins- aber als Einstieg nicht zu empfehlen, 3. September 2002
Wieder mal ein Bonbon aus der kruden Ideenschmiede, die sich in Tom Robbins Kopf befindet.Hauptdarstellerin ist eine Kellnerin - oder ist sie eigentlich Künstlerin? - die es aus dem ländlichen Süden der USA mit ihrem Ehemann zusammen nach New York verschlägt. Dort wollte sie eigentlich malen. Statt dessen wird ihr Mann Künstler und sie Kellnerin in einem arabisch-jüdischen Restaurant, das immer wieder Zielscheibe von extremistischen Anschlägen wird. Weitere Darsteller sind ein Dessertlöffel, eine Bohnendose, ein schmutziger Socken, ein bemalter Stab und eine Muschel. Wie Ihr seht, wieder eine wirre Geschichte, die Tom Robbins in eine kunstvolle, philosophische, irrwitzige und amüsante Form zu bringen versteht. Wer sich jedoch mit Robbin's Phantasiegebilden noch nicht angefreundet hat, der sei gewarnt: Dieses Buch ist philosophischer und abgedrehter als zum Beispiel der Buntspecht oder Pan Aroma. Zum Einstieg wären diese beiden besser geeignet.
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Kunst und Politik und Liebe... eben das Leben!, 17. August 1999
Von Ein Kunde
Tom Robbins schreibt abgedrehte Bücher. "Salomes siebter Schleier" ist wahrscheinlich eines seiner "reifsten" Werke, da es nicht nur genial-verrückt ist, sondern in allen abstrusen Ideen Erkenntnisse über die Welt verbirgt. Beispiel: die politische Situation Israels spiegelt sich in den Dialogen der beiden Restaurantbesitzer und vielen Rückblenden nach Jerusalem. Die eigentliche Story handelt allerdings von einer jungen Frau, die aus der Provinz nach New York geht, um dort ihr Glück als Künstlerin zu versuchen. Gleichzeitig will sie ihren spießigen Ex-Verlobten loswerden, und sie braucht Geld. Deswegen kellnert sie in dem hochgefährdeten Restaurant gegenüber des UNO-Gebäudes, das kürzlich von einem Juden und einem Araber eröffnet wurde. Das große und das kleine Weltgeschehen spiegeln sich so auf geniale Weise in dieser Geschichte wieder. Und letztendlich sind Freundschaft und Liebe das, was zählt, und die politischen Konflikte dieser Welt scheinen nur noch absurd. Tom Robbins kluger, ironischer Stil wird diesem Thema mehr als gerecht. Prima Ferienlektüre, weil unterhaltsam, aber niemals flach. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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13 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Immer noch gut, aber bei weitem nicht sein bestes, 7. Januar 2000
Von Ein Kunde
Salomes siebter Schleier hat mich ehrlich gesagt ein wenig enttäuscht - nachdem "Jitterbug Perfume" sich als absoluter Glückstreffer erwiesen hatte, hoffte ich auf ein ähnliches Resultat. Doch an das andere Werk kann dieses leider nicht heranreichen. Die Grundidee - wir folgen einer Bohnendose, einem schmutzigen Socken, einem Silberlöffel und ihren diversen anderen Gefährten auf ihrer Reise nach Jerusalem - ist vielversprechend, und die ersten paar hundert Seiten lassen auch nicht zu wünschen übrig. Dann allerdings wird die Handlung ein wenig fad und geht dieses "Nur noch diese eine Seite, dann gehe ich schlafen, und wen interessiert schon eine Prüfung"- Gefühl irgendwo verloren. Es ist immer noch ein gutes Buch, und Tom Robbins' Humor kommt einfach immer wieder gut, aber für einen Tom Robbins-Anfänger ist "Pan Arome. The Jitterbug Perfume" doch eher zu empfehlen. (Dies ist eine Amazon.de an der Uni-Studentenrezension.)
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