Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Faszinierende Sci-Fi aus den 70er Jahren! Spitze!, 18. November 2008
Gute Stories kann man auch noch nach Jahrzehnten lesen. Philp Jose Farmer (PJF) ist das beste Beispiel!
Die meisten Menschen hat doch schon mal der Gedanke beschäftigt, was da nach dem Tod auf uns wartet - nichts oder doch das Paradies?
PJF gibt uns eine fiktive Antwort, die es in sich hat. Der Flusswelt-Zyklus basiert auf tiefgründigen Gedanken, die zu einem brillanten inhaltlichen Konzept ummodelliert wurden. Aber auch die Action und die Liebe kommen nicht zu kurz, gewürzt mit augenzwinkerndem Humor und leiser Gesellschaftskritik, wenn man diesem Aspekt der Geschichte zugänglich ist.
So lässt PJF 35 Millarden Menschen wiedererwecken, die in einer künstlichen Welt an einem Fluss leben, der mehrere Millionen Kilometer lang ist. Wie wir später erfahren, handelt es sich hierbei um ein soziales Experiment (oder doch nicht?), von einer Gruppe von "Göttern" (oder doch nicht!? Man will ja nicht alles verraten....) konzipiert.
Dieses Experiment würde auch recht gut funktionieren, gäbe es da nicht unseren Protagonisten Richard Burton, der aus nachzulesenden Gründen von der Existenz dieses Experiments erfährt. So macht er sich mit einer Gruppe von Gefährten auf, die Drahtzieher dieses Experiments zu suchen.
Alleine schon die Idee und vor allem die schriftstellerische Umsetzung dieser Idee sind genial und führen zu Gedankenexperimenten, die den Leser und dessen Kreativität beflügeln ("was wäre wenn...").
PJF gibt uns da einiges zu denken. Denn wie verhält man sich, wenn man tiefgläubig war, um dann festzustellen, dass man wiedererweckt wurde und doch nur Spielball höherer Mächte ist???? Oder berührt die Flusswelt den wahren Glauben (welchen auch immer...) gar nicht, da die wiedererweckten Menschen eigentlich nur Kopien der Verstorbenen sind????
Harter Tobacc, der sich absolut fünf Sterne verdient hat!
PS: Nett ist die Geschichte um Jeschua in der am Ende des Buches hinzugefügten Shortstory.....
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Interessante Geschichte, 22. Juli 2008
"Die Flusswelt der Zeit" ist der erste Band des Flussweltzyklusses. Und schon nach den ersten Seiten ist klar, dass ein Roman allein nicht ausreicht, um alle Geschichten zu erzählen, da der Fluss endlos scheint und durch die Tatsache, dass jeder, der hier stirbt, lediglich an einem anderen Ort des Flusses wieder erwacht, auch die Zeitspanne beliebig ausdehnbar ist. In diesem Anfangsroman erlebt der Leser durch die Augen Richard Burtons diese neue Welt. Gemeinsam mit ihm erkundet er ihre Geheimnisse und erfährt so Stück für Stück, wer wirklich für dieses seltsame Leben nach dem Tod verantwortlich ist.
Die Idee hinter diesem Science-Fiction-Roman ist großartig, auch wenn sich die Geschichte teilweise etwas in die Länge zieht, wenn sich der Autor zu sehr in den Details verliert und deswegen der Spannungsbogen nicht aufrecht erhalten werden kann. Doch ebenso hat der Roman sehr viele Highlights zu bieten. So begegnet man im Buch interessanten, ebenfalls erwachten, Berühmtheiten aus den Jahrhunderten, so zum Beispiel Hermann Göring, der seinen eigenen kleinen Staat am Flussufer zu errichten gedenkt. Auch sehr spannend sind die religiösen Diskussionen, der so bunt zusammen gewürfelten Menschenmassen, da sich nun, nach dem Tod, die Frage stellt, wer nun eigentlich Recht hatte und alsbald erringt eine neue Religion das Interesse der Menschen. Für die wirklichen Fans von Philip José Farmer enthält der erste Band zusätzlich die Novelle "Auf dem Fluss", aus der der ganze Zyklus entstanden ist.
Der Roman "Die Flusswelt der Zeit" ist eine interessante Geschichte, in der dem Leser eine faszinierende Welt nach dem Tode ausgebreitet wird, in der unterschiedliche Zivilisationen erblühen, philosophische Debatten geführt werden und Kriege ausbrechen. Der einzige feste Punkt ist hierbei die Hauptfigur Richard Burton, dank dessen Abenteuern dieser Roman Spannung und Elan erhält. Vielleicht ist dies nicht der spannendste Science-Fiction-Roman, den es gibt, aber er wirft einige sehr interessante Fragen auf.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Visionäres Werk der Science Fiction/ Fantasy, 12. Mai 2008
Mit seinem >Flusswelt-Zyklus< hat Farmer ein bahnbrechendes Werk der phantastischen Literatur geschaffen, welches aus fünf Büchern besteht, die alle in diesem Jahr neu aufgelegt werden. Zusätzlich gibt es auch noch Kurzgeschichten und Novellen zu diesem Thema.
Philip José Farmer hat auch viele andere Bücher geschrieben. Achtung, einige davon sind nicht so gut.
Alle Menschen, die je gelebt haben, werden auf einem mysteriösen Planeten wiedergeboren. Sie sind nackt und haben keinerlei Haar. Schon bald wird dem berühmten Forscher Sir Richard Burton deutlich, das jemand einen erschreckenden Plan verfolgt. Doch wer ist dazu in der Lage eine künstliche Welt zu erschaffen und welchen Zweck verfolgt er damit?
Zusammen mit dem Urmenschen Kazz und der Aristokratin Alice macht er sich auf die Suche nach Antworten. Doch auch Hermann Göring,
ehemals Oberbefehlshaber der deutschen Luftwaffe unter Hitler, wurde wiederbelebt und zwischen Burton und Göring scheint es eine Verbindung zu geben...
Die Geschichte ist wirklich eine Wucht. Ich möchte ja nicht zu viel verraten, aber was der Autor sich da ausgedacht hat, ist mit Abstand das Beste, was mir in letzter Zeit unter die Finger gekommen ist. >Die Flusswelt der Zeit< hat eine geniale Hintergrundgeschichte.
Überaus faszinierend sind die historischen Persönlichkeiten, welche in dem Zyklus Haupt- und Nebenrollen einnehmen.
Darunter (in Band eins) Sir Richard Burton, Alice Hargreaves, Hermann Göring, Tom Mix, Heinrich Kramer und, weniger historisch, Peter Jarius Frigate, der wohl Farmer selbst darstellen soll.
Der erste Band bietet großes Potenzial für grandiose Geschichten in den weiteren Bänden. Lediglich am Anfang kam es mir komisch vor, wie schnell die Wiedererweckten sich mit ihrem Schicksal abfinden.
Farmer vermag es mit seiner guten Charakterdarstellung und mitreißenden und unkonventionellen Erzählweise dem Buch viel Tiefe zu verleihen. In der Flusswelt gibt es keine Helden, sondern Menschen, die Fehler haben, für die man sie liebt und auch Dinge tun, für die man sie unter Umständen verachtet.
Dieser Zyklus hebt sich erfreulich von der Masse ab und sollte einfach mal gelesen worden sein!
Zusätzlich gibt es noch die humorvolle Novelle >Auf dem Fluss<, welche inhaltlich unabhängig vom Zyklus handelt.
Darin geht es um die Geschichte des ehemaligen Schauspielers Tom Mix und seinen Gefährten Jeschua, die vor Heinrich Kramer, einem Inquisitor aus dem 15. Jahrhundert, fliehen.
In dieser Erzählung beschäftigt Farmer sich mit Religion und bietet mit dem charismatischen Tom Mix einen seiner unverwechselbaren Charaktere.
Teil zwei, >Auf dem Zeitstrom<, wartet schon!
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