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Das Serienmörder-Prinzip: Was zwingt Menschen zum Bösen?
 
 

Das Serienmörder-Prinzip: Was zwingt Menschen zum Bösen? (Broschiert)

von Stephan Harbort (Autor)
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Produktinformation

  • Broschiert: 334 Seiten
  • Verlag: Piper; Auflage: 2. Aufl. (März 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492250254
  • ISBN-13: 978-3492250252
  • Größe und/oder Gewicht: 18,8 x 11,8 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (26 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 9.828 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

"Da war so eine Energie. Da saß ich dem gegenüber und hab' den so angeguckt, und dann kam das. Der wusste nicht, dass ich ihn gleich killen würde - aber ich. Das war so ein Machtspielchen. Das hab' ich genossen, das war klasse."

Was macht aus Menschen "Monster"? Gibt es eine todbringende Gesetzmäßigkeit? Stephan Harbort, bekanntester Serienmord-Experte Deutschlands, hat mit mehr als 50 Serienmördern gesprochen und schildert die spektakulärsten Fälle der vergangenen Jahre. Dabei zeigt sich, dass kein idealtypisches Täterprofil existiert. Und doch gibt es Gemeinsamkeiten. Nach fünfzehnjähriger Forschungsarbeit ist es Stephan Harbort gelungen, den Code des Bösen zu entschlüsseln. Er deckt Ursache und Wirkung des Phänomens Serienmord auf. Dabei wird deutlich, dass sich hinter dem Gesicht des "freundlichen Nachbarn" auch eine hässliche Fratze verbergen könnte, die urplötzlich losschlägt und seinem Opfer einen grauenvollen Tod beschert. Wir müssen aber ebenso zur Kenntnis nehmen, dass hinter jedem "Monster" auch ein Mensch steht. Und es stellt sich die beängstigende Frage: Könnte auch ich zum Serienmörder werden? -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Über den Autor

Stephan Harbort wurde 1964 in Düsseldorf geboren, wo er heute noch mit seiner Familie lebt. Der Dipl. Verwaltungswirt und Kriminalhauptkommissar ist anerkannter Serienmord-Experte, entwickelte Fahndungsmethoden zur Überführung von Serientätern und arbeitet mit Universitäten im In- und Ausland zusammen. Zudem war er Fachberater bei zahlreichen TV-Dokumentationen (u. a. für ARD, VOX, BBC), Kino-Produktionen (z.B. für "Hannibal", "From Hell", "Roter Drache") sowie zum Thema "Serienmord/Fallanalytik" bei ARD, RTL, SAT.1, PRO SIEBEN und N 24. Er hat bereits zahlreiche Bücher veröffentlicht. Im Droste Verlag erschien von ihm "Ich musste sie kaputtmachen" (2004) und "Der Liebespaar-Mörder" (2005). -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

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46 von 52 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Lange Recherchen, 25. September 2006
Von Harry McMartin "HMcM" (Catalköy, Nordzypern) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 100 REVIEWER)   
Es bedurfte langer, über fünfzehn Jahre andauernder geduldiger Recherchen, bis der engagierte Autor, der zugleich aktiver Kriminalhauptkommissar und international anerkannter Experte für Serienmorde ist, diesen Band vorlegen konnte.
Briefwechsel und/oder Interviews mit über fünfzig Tätern bilden die Basis dieses fesselnden Sachbuchs, das schließlich zur Erarbeitung eines siebenphasigen Serienmordprinzips führt. Harbort stellt sein Prinzip ERKENNEN UND AUFKLÄREN in den Vordergrund und verzichtet dankbarer Weise auf medienwirksame, sensationslüsterne Schilderungen.
Im Gegenteil, er lässt die Täter  soweit ihm dies ermöglicht wurde  selbst zu Worte kommen, lässt sie selbst ihre Taten und Motive erkennen und hinterfragen. Dabei verliert er nie den analysierenden Blick des Kriminalisten. Als Mann vom Fach spart er nicht mit Hintergründe erhellenden Kommentaren, Analysen und Deutungen. Die sind natürlich notwendig, kann man doch die Selbsteinschätzungen von Menschen, die sich selbst weit aus dieser Gesellschaft entfernt haben und die geprägt sind von ihrer ganz eigenen Vita, nicht für sich alleine stehen lassen.
Die Erkenntnis, dass es letztlich kein festes Täter-, ja sogar kein festes Opferprofil zwingend gibt, an dem sich potenzielle Opfer orientieren könnten, ist erschreckend und  für mich  neu zugleich.
Selbst das erarbeitete Serienmordprinzip kann nach all diesen Fallanalysen nur eine Erkenntnishilfe sein, durch deren Maschen manch ein Serientäter schlüpfen wird.

Nur wenige Menschen sind in der Lage, ein solches Buch zu schreiben. Denn wer hat solchen Zugang zu den Quellen, die über einen wie auch immer gearteten persönlichen Kontakt zu Tätern weit hinausgehen und in den geschützten Bereich von Hochsicherheitstrakt und Ermittlungsakten reichen? Aber andererseits, wer von diesem Personenkreis wäre überhaupt Willens und dazu in der Lage, ein dermaßen informatives wie gleichzeitig auch spannendes Buch zu verfassen.
Ein Sachbuch, das diesem Krimifan hochinteressante Einblicke in die wahre Seelenwelt von Serienmördern ermöglichte und das ich deshalb sehr gerne empfehle.
Fazit: Unmöglich von Stephan Harbort nicht gefesselt zu sein. HMcM
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53 von 61 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen wirklich zu empfehlen, 18. Januar 2007
Besonders gefallen hat mir an dem Buch die Sprache des Autors. Bildhaft, schnörkellos, jederzeit verständlich, nicht überladen, der Text fließt hier tatsächlich. Schwer verdaulich ist der Inhalt. Aber interessant und spannend. Der Autor ergeht sich nicht in allgemeinen Darstellungen, sondern bringt die Angelegenheit auf den Punkt. Anschaulich (Beispiele und Interviews) werden Ursachen und Erscheinungsformen des Serienmordes dargestellt. Annahmen und Theorien werden jeweils mit konkreten Fällen belegt. Obwohl es ein eher populärwissenschaftliches Buch ist, bleibt es weitgehend verständlich, und es bleibt ausreichend Raum für die Schilderung von mitunter recht grausamen Ereignissen. Ob das immer in dieser klaren und unmissverständlichen Form sein muss, mag dahinstehen. Mich persönlich hat es nicht gestört. Dem Autor ist ein Buch geglückt, bei dem authentische Kriminalfälle und Kriminalistik bzw. Kriminalpsychologie geschickt miteinander verwoben worden sind. Ganz gewiss eins der besseren Bücher über Serienmörder, das derzeit auf dem Markt ist.
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26 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Abgründiges, 10. Oktober 2006
Von Jochen (Hamm/Westf.) - Alle meine Rezensionen ansehen
Mir hat das Buch gut gefallen.

Meine Begründung:

Der Autor erzählt sachlich und spannend eine ganze Reihe von Serienmord-Fällen, die überwiegend aktuell sind, also größtenteils in diesem Jahrhundert spielen. Er verzichtet auf Effekthascherei und lässt die Täter selbst zu Wort kommen. Diese Informationen stammen aus Interviews, die der Autor mit den Tätern geführt hat. Daneben erläutert der Autor seine Theorie der Serienkiller-Werdung, die er "Serienmörder-Prinzip" nennt. Das tut er überzeugend und nachvollziehbar, erläutert und belegt seine Theorie auch jeweils an Beispielen. Der einzige Minuspunkt ist die Tatsache, dass es mir mamchmal zu grausam war, einfach zu nah dran. Insgesamt kann ich das Buch aber jedem ans Herz legen.
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3.0 von 5 Sternen Sehr interessant!
Sehr interessantes Buch mit authentischen Beispielen bei denen man das Prinzip, resp. die Phasen von Serienmördern schön nachverflogen kann. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Markus Graf veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Fesselnd und abschreckend....
ist dieses Buch zugleich. Für mich als Laien wurden verständlich und auch nachvollziehbar Schlußfolgerungen präsentiert die mir so gar nicht klar waren. Lesen Sie weiter...
Vor 10 Monaten von Udo Ladwig veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen interessant aber ...
Kriminalist Stephan Harbort setzt sich mit dem Phänomen "Serienmord" auseinander. Auf 335 Seiten konfrontiert der Autor den Leser mit exemplarischen Beispielen aus seiner... Lesen Sie weiter...
Vor 11 Monaten von LITsnacks.de veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Hervorragende Lektüre
Die Werke von Stephan Harbort sind allesamt weiterzuempfehlen. Sicher nichts für schwache Nerven, aber nur wenige Bücher anderer Autoren haben den Charakter, lesen, lesen und... Lesen Sie weiter...
Vor 17 Monaten von Wilfried H. veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Forschung vermarktet- aber schlecht
Schon an dem Untertitel "Was zwingt die Menschen zum Bösen?" nahm ich Anstoß, aber ich wollte doch mal hören, was uns denn zum Bösen zwingt, also kaufte ich mir dieses Buch... Lesen Sie weiter...
Vor 18 Monaten von Zibe veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Was zwingt Menschen zum Bösen?
Es dauerte keine Woche, bis ich das Buch fertig gelesen hatte. Wirklich sehr spannend, interessant und zugleich beängstigend bis zum Schluss.
Vor 20 Monaten von Martin Svenka veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Sensibel und gut recherchiert
Sehr interessantes und gut recherchiertes Buch: Mehr als 15 Jahre befasst sich der Kriminalhauptkommissar Stephan Harbot schon mit dem Phänomen Serienmord und gilt als... Lesen Sie weiter...
Vor 20 Monaten von M. Becker veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen sehr aufschlussreich
mich hat das buch überzeugt. zum ersten mal habe ich meistens plausibel erklärt bekommen, wie menschen zu serienkillern werden können. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 29. Januar 2008 von sanpas

5.0 von 5 Sternen Spannend und beklemmend zugleich!
Ein gut recherchiertes und meiner Meinung nach nicht auf Effekt-Hascherei zielendes Buch, das einem manchmal den Atem stocken lässt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 25. August 2007 von Helena Darling

4.0 von 5 Sternen Beklemmend
Ein packendes Buch mit vielen Interviews. Manchmal wünschte ich mir beim Lesen allerdings vertiefende Analysen durch den Autor, wenn die Mörder/innen über ihre Taten berichten... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Juli 2007 von variety

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