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Anna Amalia: Wegbereiterin der Weimarer Klassik
 
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Anna Amalia: Wegbereiterin der Weimarer Klassik (Broschiert)

von Ursula Salentin (Autor)
3.5 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (6 Kundenrezensionen)
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Produktinformation


Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Anna Amalia (1739-1807), Herzogin von Sachsen-Weimar-Eisenach, gilt als das charismatische Zentrum des Weimarer Hofes. Die Nichte Friedrichs des Großen, die nach dem frühen Tod ihres Mannes seit 1758 das kleine Herzogtum für ihre Söhne regierte, holte Wieland als Prinzenerzieher in ihre Residenz, unterhielt freundschaftliche Kontakte zu Goethe und Herder, förderte Dichter und Denker. Nachdem ihr Sohn Carl August 1775 die Regierung angetreten hatte, widmete sich Anna Amalia fast ausschließlich der Pflege und Förderung von Kunst und Wissenschaft und legte damit den Grundstein für die Weimarer Klassik.


Klappentext

Sie machte Weimar zum Zentrum des deutschen Geisteslebens. Anna Amalia, Herzogin von Sachsen-Weimar-Eisenach, förderte Wieland, Goethe und Herder. Ursula Salentin zeichnet in ihrer lebendigen Biographie das Leben der Dichter-Fürstin nach. -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Leichte Kost, etwas oberflächlich, 3. April 2008
neben einigen sehr guten biographien über die urheberin der deutschen klassik gibt es auch viele sehr schlechte auf dem markt. hierbei handelt es sich genau um ein "zwischending".
leicht geschrieben und gut verständlich erzählt salentin die geschichte der braunschweiger prinzessin und führt auch ihren werdegang als wegbereiterin der weimarer und somit deutschen klassik aus.
insgesamt werden aber viele themen sehr oberflächlich behandelt. auf die charaktäre rund um anna amalia wird überhaupt nicht eingegangen. sehr schnell endet das buch mit dem tod der herzogin, ohne die letzten jahre ihres lebens näher zu beleuchten.
als ersten überblick kann man das buch empfehlen - sofern man eine gewisse vorbildung hat, wird es enttäuschen.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Guter Überblick, leicht erklärt-Für die Prüfung zu wenig!, 17. April 2001
Von Ein Kunde
Die Reihe bietet einen guten Einblick in die Themenbereiche, eignet sich aber nicht als alleiniges Mittel für die echte Prüfungsvorbereitung. Die 210er und 215er Prüfung kann mit einigem an Nacharbeit mit MOC-Unterlagen bestanden werden. Für die 216er und 217er ist der Umfang einfach zu gering. Alle 4 Bücher decken das notwendige Tiefenwissen zu gut 50 % ab. Und wie alle Theorie können Sie praktische Übungen bzw. praktisches Wissen bestenfalls ergänzen aber sicher nicht ersetzen. Eine bessere deutschsprachige Alternative habe ich bisher auch nicht entdeckt. Am besten erscheint mir für die ersten Core-Prüfungen die Kombination aus MOC-Unterlagen und der technischen Referenz zu Win2k-Pro und Server. Leider keine sehr preisgünstige Lösung ;-()
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18 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Eine beeindruckende , blitzgescheite Frau., 13. Mai 2009
Ursula Salentin hat ein bemerkenswertes Buch über Anna Amalia, die Wegbereiterin der Weimarer Klassik geschrieben. Neben dem biographischen Text wartet das Buch mit diversen Bilder auf, u.a. mit einem Gemälde Anna Amalias, dass Tischbein im Jahre 1798 anfertigte, auch mit einem Bild, das sie im Abendkreis gemeinsam mit H. Meyer, Frau von Fritsch, Goethe, Einsiedel, Herder, Louise von Göchhausen, Elisabeth und Charles und Emily Gore zeigt, mit einer Ansicht ihres Schlafzimmers im Wittumspalast, und einer weiteren des Rokokosaals in der Anna Amalia Bibliothek, auch mit Gemälden, die Wieland, Herder, den jungen Goethe etc. visualisieren.

Die braunschweigsche Prinzessin Anna Amalia trifft am 24.3.1756 als Gattin des 18 jährigen Herzogs Ernst August II. Constantin in Weimar ein. Sie ist beinahe noch ein Kind, gerade mal 16 Jahre alt.
Im September 1757 bringt sie ihr erstes Kind zur Welt, den Erbprinzen Carl August. Ihr eheliches Glück ist nur von kurzer Dauer, denn ihr Gatte stirbt 1758. Die Geburt seines 2. Sohnes im September 1758 erlebt er nicht mehr. Die Vormundschaft geht bis 1759 an den Herzog Carl von Braunschweig, den Vater Anna Amalias.
Im gleichen Jahr noch übernimmt Anna Amalia im Alter von 19 Jahren die Regentschaft des Herzogtums Sachsen-Weimar-Eisenach. Es gelingt Anna Amalia im Laufe der Jahre, das verarmte, heruntergewirtschaftete Herzogtum grundlegend neu zu ordnen und schuldenfrei zu machen.
Sie setzt Reformen im Sozial -und Bildungswesen durch, lässt Hebammen ausbilden, um die hohe Mütter- und Kindersterblichkeit einzudämmen.
Bei allen Amtsgeschäften vergisst die Regentin nicht, sich für Kunst, Musik, das Theater und die Malerei stark zu machen und als Mäzenin zu engagieren.
So lässt sie 1763 bis 1766 das " Grüne Schloss " zur fürstlichen Bibliothek umbauen und veranlasst ihre Privatbibliothek und die Kupferstichsammlung in dieses Gebäude zu überführen.
1772 beruft sie den Erfurter Philosophieprofessor Martin Wieland an ihren Hof. Er wird Erzieher ihrer Söhne. In der Folge kommen Goethe, Herder und Schiller in die Stadt, die zum Mittelpunkt der deutschen Literatur wird.
Anna Amalia liebt die Musik, spielt Klavier, Laute und Harfe und komponiert sogar. Sie empfiehlt als erste deutsche Fürstin die Gründung von Musikschulen.
Im Alter von 36 Jahren tritt sie als Regentin zurück, um ihrem mündig gewordenen Sohn die Regierungsgeschäfte zu übertragen. Von da an widmet sie sich ganz ihren literarischen und künstlerischen Interessen. Sie schart geistig und musisch interessierte Menschen um sich und versammelt jeden Montagabend Adelige der Hofgesellschaft, Frauen und Männer aus dem Bürgertum sowie aus der Kunst und Wissenschaft zum anregenden Gedankenaustausch.
Der literarische Salon wird zur festen Institution Weimars. Im Sommer 1788 verwirklicht Anna Amalia sich endlich ihren Traum und reist nach Italien, um dort zwei Jahre lang zu verweilen.
Ein Jahr später wird von Goethe die Freitagsgesellschaft gegründet, die sich von da an in im Wittumspalast zusammenfindet. Professoren der benachbarten Jenaer Universitäten stellen ihre wissenschaftlichen Ergebnisse zur Diskussionen, Autoren und Autorinnen lesen aus ihren schriftstellerischen und dichterischen Arbeiten.
Die letzten Jahre des ausgehenden 18. Jahrhunderts bringen für Anna Amalia ruhige Zeiten, aber auch schwere Schicksalsschläge. Als die kriegerischen Auseinandersetzungen zwischen Preußen und Frankreich 1806 Weimar heimsuchen empfindet sie die Vergeblichkeit ihrer jahrzehntelangen Bemühungen um Frieden Glück und Wohlergehen von Sachsen-Weimar-Eisenach. 1807 hört Anna-Amalias Herz auf zu schlagen. Ihre Intellektualität, das macht dieses Buch deutlich, hat sie letztlich unsterblich gemacht.

Gefallen hat mir , dass die Autorin immer wieder aus Originaldokumenten, wie etwa aus Briefen zitiert. Das lässt die Biografie sehr lebendig erscheinen.

Ein Zeitgenosse beschieb sie übrigens wie folgt:
" Sie ist klein von Statur, sieht wohl aus, hat eine spirituelle Physiognomie, eine braunschweigische Nase, schöne Hände und Füße, einen leichten, noch majestetischen Gang, spricht sehr schön, aber geschwind und hat in ihrem ganzen Wesen viel Angenehmes und Einnehmendes."



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4.0 von 5 Sternen Sehr gut zur Vorbereitung!!
Um ohne Hintergrundwissen bis zum MCSE durchzustarten sind diese Bücher nicht geeignet - aber dafür sind sie ja auch nicht gedacht. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. Mai 2002 von J. Rusch

2.0 von 5 Sternen NT4 war deutlich besser
Leider bei weitem nicht so gut wie die Bände zu NT4. Ich gewann beim Lesen nicht einmal den Eindruck, mir ein schlüssiges Bild erarbeitet zu haben. Lesen Sie weiter...
Am 27. Februar 2002 veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Ein muß für die Prüfungen!
Ich selber habe mit diesen 4 Bänden die Prüfungen 210 bis 217 bestanden und kann jeden nur die Bände empfehlen. Lesen Sie weiter...
Am 26. Mai 2001 veröffentlicht

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