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Die Zarinnen: Rußlands mächtige Frauen
 
 

Die Zarinnen: Rußlands mächtige Frauen (Taschenbuch)

von Wladimir Fedorowski (Autor), Enrico Heinemann (Übersetzer), Cäcilie Plieninger (Übersetzer)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 300 Seiten
  • Verlag: Piper; Auflage: 4., Aufl. (April 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3492237002
  • ISBN-13: 978-3492237000
  • Originaltitel: Les Tsarines. Les femmes qui ont fait la Russie
  • Größe und/oder Gewicht: 19,3 x 12,1 x 2 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 529.148 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Als am 17. Juli 1998 die Leichen der 80 Jahre zuvor ermordeten Alexandra Fjodorowana und ihres Mannes Zar Nikolaus II. in der Krypta der Peter-und-Pauls-Kathedrale von Sankt Petersburg bestattet wurden, sahen die russischen Monarchisten den letzten Zaren und das Zarentum überhaupt rehabilitiert. Für die Liberalen war die letzte Ehre, die man dem einstigen Zarenpaar erwies, zugleich Ehrerbietung an all jene, die den leninistischen und stalinistischen Liquidationen zum Opfer gefallen waren. Für die Nationalisten, und auch für die nationalistischen Kommunisten, markiert der 17. Juli 1998 die Wiederherstellung der historischen Kontinuität der tausendjährigen russischen Geschichte, zu der eben auch immer wieder mächtige Frauen wie Alexandra gehörten. Immerhin bestimmten im 18. Jahrhundert hintereinander nicht weniger als fünf Herrscherinnen in Folge die Geschicke des Großreichs, worauf Wladimir Fedorowski, als auf ein "in der Weltgeschichte einmaliges Phänomen" hinweist.

Der Autor hat dem russischen "Kulturphänomen" der starken Frau 15 leichthin erzählte, aber durchaus lesenswerte biografische Skizzen gewidmet. Angefangen bei der Frau des ersten Zaren, Iwan des Schrecklichen bis zur "Kaiserin der Perestroika" Raissa Gorbatschowa und der Tochter Boris Jelzins.

Ein angesichts der Machtfülle, die der sowjetische Staatschef besaß, erschreckendes Kapitel ist Leonid Breschnew und seiner (un-)heimlichen Muse Nina Korowikowa gewidmet, die während der großen Groteske der letzten Jahre des Staats- und Parteichefs "de facto die Bürde der höchsten Macht in der UdSSR geteilt hatte". Tatsächlich hatten Frauen zuvor während der Herrschaftszeit von Lenin, Stalin und Chruschtschow in der sowjetischen Politik so gut wie überhaupt keine Rolle mehr gespielt. Breschnew aber machte seine Krankenschwester zur Hauptakteurin einer unkontrollierbaren Farce, in der er sich selbst als mit Medikamenten vollgepumptes Wrack ein um das andere Mal der Lächerlichkeit preisgab. --Andreas Vierecke -- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.

Kurzbeschreibung

Seit dem Ende des 15. Jahrhunderts prägen gekrönte und ungekrönte Kaiserinnen das Geschick des Landes. In seinem spannend erzählten Band versammelt Fedorowski die Geschichten über Rußlands einflußreiche Frauen: von der deutschen Fürstentochter, die als Katharina die Große eine der mächtigsten Herrscherinnen wurde, und der schweren Aufgabe, die Tochter Peters des Großen zu sein, bis hin zum Wirken von Raissa Gorbatschowas und Tatjana Jelzinas. – »Ein romanesker Streifzug durch die russische Geschichte.« (Stuttgarter Zeitung)


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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Eher kurzweilig als tiefgründig..., 23. Februar 2003
Leider ist es wahr, daß der Titel Die Zarinnen irreführend ist.
Korrekterweise hätte es Die Zaren und ihre Frauen heißen können.
Gerade in dem Kapitel über die Frauen Peters des Großen wird ganz deutlich, daß es eigentlich nur um die Frau als Begleiterscheinung des jeweiligen Mannes geht.
Das Buch gibt für jemanden der sich noch nicht mit der Geschichte der Zaren befasst hat einen appetitanregenden Einblick. Für jemanden der jedoch tiefer einsteigen möchte, ist dieses Buch ungeeignet, da es kaum etwas neues bietet. Lediglich die drei Kapitel über die Ära Breschnew, Gorbatschow und Jelzin bietet etwas, was es so in Zusammenfassung bisher nicht gibt: ein erster Versuch der Darstellung der "roten Zarinnen".
Alles in allem für Einsteiger gut, der Schreibstil ist kurzweilig und es macht sich im Regal gut neben den anderen Serie Piper Geschichtsbüchern wie z.B. Die kranken Habsburger oder Bayerns Königinnen, etc.
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