Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
OHNE EIN WORT reloaded. Autoverkäufer verzweifelt auf der Suche nach vermißter Tochter., 6. November 2009
Tim ist Autoverkäufer, seine Ehe vor einigen Jahren gescheitert. Seine Tochter, Syd(ney), 17 Jahre alt, verbringt die Ferien bei ihm. Syd jobbt in einem Hotel an der Rezeption. Bis sie eines Tages spurlos verschwindet. Tim macht sich Sorgen, begibt sich auf die Suche und ist ... IN TODESANGST, um seine Tochter.
Zu allem Übel will sie in dem Hotel in dem Syd angeblich gejobbt hat plötzlich niemand kennen oder je gesehen haben. Einer Sache ist er sich gewiss: So lange es keine gegenteiligen Anzeichen gibt: Seine Tochter lebt!
Für Tim beginnt ein unheimlich schwieriges Unterfangen, alldieweil die Polizei herzlich wenig auszurichten vermag begibt er sich nämlich alleine auf die Suche nach seiner Tochter. Durch eine Website, die er der Suche nach seiner Tochter gewidmet hat, bekommt er einen Tipp und verfolgt somit eine heiße Spur, die ihn weit weg von zu Hause führt. Obgleich diese Fährte sich alsbald als falsche solche herausstellt, beginnt sich langsam aber sicher eine Art Spur zu Syd aufzudecken.
Nach dem Superspannenden Thriller Ohne ein Wort (TB) und dem eher mittelmäßigen Triller Dem Tode nah (TB) liegt In Todesangst (Geb.) wieder voll auf meiner Geschmackslinie. Es gibt keinen Superhelden und auch keinen überzogen gezeichneten Superagenten - einfach nur einen Vater, der mit der Suche nach seiner Tochter ungewollt in einen Strudel von unglaublichen Ereignissen gerät --- mit denen er zuweilen überfordert ist. Aus denen er sich allerdings auch das eine oder andere Mal auf dramatische Weise in letzter Sekunde herausbugsiert. Ohne zuviel verraten zu wollen basiert das Motiv des Thrillers, also das Verschwinden von Sydney, auf einem Hintergrund, der auch in unseren Regionen in diversen Krimis Anlass für Thriller-Stoff bietet.
IN TODESANGST ist ein Thriller der sich kurzweilig, anstrengungslos und am liebsten "in einem weg" liest. Unerwartete Wendungen und Zusammenhänge erwarten den Leser - und ein dramatisch rasantes, leider verflixt abruptes Ende.
Was mich betrifft weiß ich, dass Linwood Barclay eine sichere Bank ist, wenn ich einen zwar routinierten, aber mit konstanten Spannungsbögen konstruierten, und an interessanten Wendungen nicht knausernden Thriller lesen will. Jederzeit wieder!
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Spannend, trotz zu hoher Erwartungen, 14. September 2009
Nachdem ich von Barclays ersten Werken "Ohne ein Wort" und "Dem Tode nah" schon sehr begeistert gewesen bin, musste ich natürlich "In Todesangst" auch sofort haben.
Mit hohen Erwartungen bin ich an das Buch gegangen, aber schon die Ausgangssituation hat mich nicht so recht überzeugt:
Die junge Sydney kommt eines Tages von ihrem Aushilfsjob nicht mehr nach Hause.
Eine Geschichte, die wahrscheinlich schon hunderte von Malen so begonnen hat, nämlich mit einem verschundenen Kind. Aber okay, ich dachte mir, Barclay wäre ja nicht Barclay, wenn da noch etwas richtig gewaltiges hinterstecken würde. Zunächst einmal kommt es aber natürlich wie erwartet:
Ihre verzweifelten Eltern begeben sich auf die Suche nach ihrer Tochter.
Eigentlich vorwiegend ihr Vater, denn ihre Eltern sind geschieden. Dieser Konflikt zwischen den getrennten Eltern und dem neuen Mann der Mutter wird sehr schön dargestellt, wie ich fand. Die Auseinandersetzungen zwischen diesen Streithähnen waren recht realistisch.
Und nun setzt halt typisch Barclay ein:
Jeder, der irgendwie mal im Buch Erwähnung fand, ist nun in die Geschichte involviert.
Das ist natürlich nicht so wirklich realistisch, aber man kann die Geschichte trotzdem gut mitverfolgen und hat Spaß an der Geschichte, die mal wieder erst zum Schluß, also ca. im letzten Drittel so richtig an Spannung und Tempo zulegt. Nicht, dass es vorher langweilig war, das auf keinen Fall, aber erst am Ende geht es dann wirklich zur Sache.
Insgesamt konnte mich dieser dritte Barclay nicht so sehr begeistern wie die ersten beiden, aber die Erwartungen lagen auch sehr hoch und wenn man mal darüber hinweg sieht, dass die ganze Geschichte eigentlich ein wenig unrealistisch ist, dann ist auch dieses Buch wieder sehr lesenswert.
Auf den nächsten Barclay freue ich mich auch schon, auch wenn meine Erwartungen dann wohl nicht mehr ganz so hoch sein werden wie es dieses Mal der Fall gewesen ist.
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2 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Solider Thriller, 10. November 2009
Inhalt
Tim Blake macht sich ernsthaft Sorgen, als seine 17-jährige Tochter Sydney nicht von ihrem Ferienjob nach Hause kommt. In diesem Sommer lebt sie bei ihm und nicht bei seiner geschiedenen Frau, die in derselben Stadt lebt.
Tim begibt sich auf die Suche nach seiner Tochter, doch schon bald wird ihm klar, dass etwas nicht stimmen kann. In dem Hotel, in welchem Sydney angeblich arbeitete, scheint man sie gar nicht zu kennen und niemand weiß über ihren Verbleib bescheid, nicht einmal ihre Freunde. Je tiefer Tim gräbt, desto mehr bringt er sich selbst in Gefahr und schon bald wird klar: Sydney muss irgendetwas gewusst haben, das sie nicht wissen durfte.
Tim gibt nicht auf, für ihn zählt nur eins: Seine Tochter finden, und wenn es das Letzte ist, was er tut...
Kritik
Nachdem ich schon Ohne ein Wort" mit großer Begeisterung und Dem Tode nah" gelesen habe, war ich sehr gespannt auf Linwood Barclays neues Werk.
Wieder geht es hier um Dinge, die nicht so sind wie sie auf den ersten Blick scheinen. Natürlich rührt der Autor mit dieser Geschichte an Urängste, die jeder kennen dürfte. Das eigene Kind verschwindet und niemand weiß, wo sie ist oder warum sie verschwunden sein könnte. Noch dazu scheint Tim seine Tochter gar nicht wirklich gekannt zu haben, denn immer neue Dinge kommen ans Tageslicht, die er sich nicht erklären kann.
Die Story an sich klingt zweifellos spannend. Doch schafft es Barclay auch, diese Spannung bis zum Schluss zu halten? Tatsächlich dreht sich die Geschichte hin und wieder im Kreis und erscheint mehr als diffus. Trotzdem kann man das Buch nur schwer aus der Hand legen. Ein großer Pluspunkt ist hier der Schreibstil des Autors, der sich sehr flüssig und angenehm lesen lässt.
Die Story ist nicht schlecht und man fiebert auf jeden Fall mit Tim mit, aus dessen Sicht die Geschichte in der Ich-Perspektive erzählt wird. Auf jeden Fall möchte man natürlich wissen, ob er seine Tochter am Ende findet oder nicht.
Ein Minuspunkt bei Barclay ist der, dass das Buch doch sehr stark an seine Vorgänger erinnert. Die Story ist zwar eine andere, doch die Mechanismen sind dieselben. Die Auflösung empfand ich dann als etwas unspektakulär, aber mehr will ich nicht vorweg nehmen. Sicher lohnt es sich, gerade für Fans des Autors, zu diesem Buch zu greifen. Barclay ist auf jeden Fall ein großes Talent im Thrillergenre.
Fazit
Solider Thriller. Kein Höhepunkt, aber durchaus lesenswert.
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