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Der Mann, der Shakespeare erfand: Edward de Vere, Earl of Oxford
 
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Der Mann, der Shakespeare erfand: Edward de Vere, Earl of Oxford (Gebundene Ausgabe)

von Kurt Kreiler (Autor)
4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
Preis: EUR 29,80 Kostenlose Lieferung. Siehe Details.
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 595 Seiten
  • Verlag: Insel, Frankfurt; Auflage: 1 (16. September 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3458174524
  • ISBN-13: 978-3458174523
  • Größe und/oder Gewicht: 21,8 x 14,2 x 3,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 677 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der Dichter William Shakespeare hat nichts zu tun mit dem Schauspieler und Geldverleiher William Shakspere aus Stratford-upon-Avon. Hinter dem literarischen Pseudonym Shake-speare verbirgt sich der gebildete Aristokrat Edward de Vere, Earl of Oxford, der am Hofe von Queen Elizabeth I. ein- und ausging. Die Dramen des »Speerschwingers« Shake-speare wurden dementsprechend nicht für das Globe Theatre, sondern für die englische Hofbühne geschrieben. Der Autor Ben Jonson gab Shakespeares Werke heraus und sorgte bewußt dafür, daß dem Strohmann - William Shakspere - eine Büste gesetzt wurde.

Diese erstaunlichen Behauptungen sind nicht Teil eines Romans, sondern einer wissenschaftlich fundierten Biographie, die romanhafter nicht sein könnte.

Kurt Kreiler hat den »Fall Shakespeare« neu aufgerollt. Im Gegensatz zu den bisherigen Verfechtern der »Oxford«-These arbeitet er nicht mit Vermutungen, sondern schafft Indizien herbei. Er erfindet nicht, sondern bringt Dokumente zum Sprechen. Shakspere, Bacon und Marlowe - haben das Nachsehen.

Dieses Buch ist das erste, das den Menschen hinter »Shakespeare« vor Augen stellt. Der Mann, der Shakespeare erfand räumt auf mit einer der langlebigsten Mystifikationen bzw. Fälschungen der Geschichte.


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10 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Der Mann, der Shakespeare erfand, 10. November 2009
Dieses Buch ist die Biographie einer Person und eines Werkes. Der siebzehnte Earl of Oxford ist der Hauptdarsteller dieses Buchs. Kreiler beschreibt pointiert das ereignisreiche Leben des Earls am Hof Elisabeth I. von England und seine ausgedehnten Reisen nach Frankreich und Italien. Politische Intrigen, glanzvolle Feste, finanzielle Sorgen, zahllose Liebeshändel und die unverbrüchliche Treue zu seiner Königin prägen dieses Leben. Dieser Teil des Buches ist für historisch interessierte Menschen sicher schon Grund genug, das Buch zu lesen.
Bemerkenswert ist die literarische Ader des jungen Earl. Er schreibt Gedichte, die denen Shakespeares in ihrer dialektischen Versiertheit nicht nachstehen. Kreiler zeigt, wie sich die Biographie Oxfords und die Werke Shakespeares immer enger miteinander verweben. Nach der Lektüre des Buches ist es kaum vorstellbar, dass Oxford nicht Shake-speare, der Speerschwinger ist.
Oxford war ein Hofmann Elisabeths, der es immer wieder verstand, sie hervorragend zu unterhalten, nicht nur mit ritterlichen Turnieren, sondern auch mit unsterblichen Stücken. Kann es Zufall sein, dass Shakespeares Stücke die aktuellen Sorgen der Königin und ihres Staates aufgreifen: die geplante Französische Hochzeit" oder die rebellische Bewegung der Puritaner?

Wie Peter von Becker am 6. November 2009 in Berliner Tagesspiegel schreibt:
Ungeachtet solch kleiner Einschränkungen wird die bisher herrschende, den Sweet Swan of Avon" als nationales Heiligtum verteidigende britische Shakespeare-Forschung, eine kultische Industrie, an Kurt Kreilers großer Studie in Zukunft kaum mehr vorbeikommen.
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Ein wahrer "Geheimtipp" bzw. das perfekte Geschenk für Shakespeare Fans!!, 10. November 2009
Ich habe das Buch meiner literarisch belesenen Tante zum Geburtstag geschenkt und einen absoluten Volltreffer gelandet: selbst bzw. gerade für begeisterte Shakespeare Leser scheint dieses Buch das perfekte Geschenk zu sein.

Die Werke des Autors Shakespeare werden in den historischen Kontext einbettet und viele, gut recherchierte Hintergrundinformationen zu den bekannten Werken werden geliefert. Ein echtes Schmankerl für den Shakespeare Kenner!

Zudem ist es hervorragend geschrieben - auch wenn der Autor nicht Shakespeare sondern Kreiler heißt!

Mein Tipp: das ideale Weihnachtsgeschenk!
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5 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Edward de Vere, Earl of Oxford hat Shakespeare nicht erfunden, 6. November 2009
Von Bastian Conrad (München) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Dass die Quellen biographischer Überlieferungen und Dokumente bei Shakspere aus Stratford nicht mit befriedigender Plausibilität für eine herausragende, übermächtige geniale Persönlichkeit, nicht für einen Dichter und Theaterschriftsteller, sondern eher für einen biederen Geschäftsmann und Theatermanager aus einfachen Verhältnissen sprechen , ist zumindest partiell in ein öffentliches Bewusstsein vorgedrungen und heute hinlänglich bekannt.

Dass auf der Suche nach einem potentiellen Alternativkandidaten hinter dem literarischen Pseudonym Shake-speare seit den Büchern von Looney(1920) und Ogburn(1984) der Aristokrat Edward de Vere, Earl of Oxford den ersten Rang der Shakespeare Kandidatenliste einnahm, war lange angesichts fehlender oder besserer plausibler Kandidaten und Hypothesen verstehbar. Bereits zwei entscheidende Argumente reichten allerdings stets aus, Edward de Vere als Kandidaten in seine Schranken zu weisen und in Zweifel zu ziehen: a) Es gibt bei Edward de Vere nicht den Hauch eines zeitgenössischen Hinweises für eine genialische, alle Masstäbe sprengende poetische Persönlichkeit bzw. einen Dramatiker des Theaters, b) Der Tod von Edward de Vere 1604 liegt so früh, dass zahllose Datierungen und Inhalte von Shakespeare Stücken sich damit nicht vereinbaren lassen. Auch Kreiler hat an dieser Situation nichts verändert.

Man muss davon ausgehen, dass Shakspere aus Stratford sich bis zu seinem Tod (1616) dafür "honorieren" liess, nach aussen als "Strohmann" der Theaterstücke, noch wichtiger aber posthum mit seinem Namen für einen aufgezwungenen, historisch notwendigen Identitäts- und Namenswechsel des altersgleichen Dichter- und Theatergenies Christopher Marlowe's zu fungieren (...so irreal ein konspirativer, vorgetäuschter Tod für manche auch klingen mag !). In Edward de Vere läßt sich der Dichter William Shakespeare nur unter Aufgabe zahlloser Plausibilitätskriterien, in Christopher Marlowe hingegen in fast jeder Richtung unmittelbar motivisch begründen und charakterisieren. Das einzige, aber "tödliche" Argument gegen Marlowe ("er war am 30.5.1593 ja schliesslich im Wirtshausstreit erstochen worden !") hat bei tiefergehender Kenntnis aller historischen Fakten keinerlei Plausibilität.
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