Aus der Amazon.de-Redaktion
Ja, gut zu lesen. Ja, kann man so machen. Ja, interessante Fotos, viele kannte der Rezensent noch nicht. Trotzdem zwiespältig: Äußerlich wirkt der Band eher wie ein Ausstellungskatalog, unhandlich und nicht sehr einladend zum Schmökern. Und "schmökern" ist ja wohl die angemessene Konsumtionsform von "Klatsch" -- die gleichzeitig im Untertitel verheißene "Kulturgeschichte" ist es dann doch nicht.
Wäre schön gewesen, wenn statt der üblichen Verdächtigen (Else Lasker-Schüler, Claire Waldorf, Anita Berber, die Dietrich, Leni Riefenstahl, Erika Mann) auch einmal weniger oft abgefeierte Berlinerinnen der Wilden Jahre vorgestellt worden wären. --Michael Winteroll
-- Dieser Text bezieht sich auf eine vergriffene oder nicht verfügbare Ausgabe dieses Titels.
Pressestimmen
"Eine rasante Bilanz weiblicher Kunst und Kultur im Berlin der 20er Jahre." (Brigitte)