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Canal Grande: Roman
 
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Canal Grande: Roman (Taschenbuch)

von Hannu Raittila (Autor), Stefan Moster (Übersetzer)
3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 368 Seiten
  • Verlag: btb Verlag (6. Dezember 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442731836
  • ISBN-13: 978-3442731831
  • Originaltitel: Canal Grande
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 11,8 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.4 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (15 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 188.485 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Kulturrätin Snell, eine korpulente Dame, die jeden Gondelausstieg zum Himmelfahrtskommando macht, führt den Tross an. Kunstexperte Saraspää hegt die feste Absicht, den Besuch zum sprichwörtlichen Ableben zu nutzen. Heikkilä, ein nervender Privatdozent für Allgemeine Geschichte, doziert -- wen wunderts -- und kennt dabei die Lagunenstadt nur aus der Perspektive des 14. Jahrhundert. Dafür dolmetscht er passabel, allerdings nur auf Lateinisch, was die Verhandlungen mit den italienischen Baubehörden zum sprachlichen Abenteuer macht. Ingenieur Marrasjärvi, der bodenständige Bauexperte, scheint der einzig Vernünftige der Delegation. Die junge Delegationssekretärin Tuuli vervollständigt den erlesenen Rettungstrupp. Man sieht, Finnland hat im Auftrag der UNESCO nur die Besten seiner Besten nach Venedig geschickt, um das europäische Kulturerbe vorm Absaufen zu bewahren!

Diese Finnen, diese Finnen! In ewiger Lichtlosigkeit dahindämmernd, stets am Rande der Selbstauslöschung, häufig kann nur der Griff zur Flasche die finstersten Anwandlungen abwenden -- und dann solch ein Humor. Schon Finnlands Nationaldichter Arto Paasilinna (Der wunderbare Massenselbstmord), hat in seinen Grotesken bewiesen, wie man nationale Schwermut in literarischen Galgenhumor ummünzt. So auch Raittila und sein schrulliges Personal. In seinem Länderspiel Finnland : Italien geht es weniger um einen stringenten Handlungsverlauf. Der Erzählvorgang selbst -- Reisebericht? Kunstführer? Klamotte? -- ist unprätentiös, federleicht, intelligent und ein einziger gnadenloser Slapstick.

Von Venedig selbst sehen die Nordmänner absolut nichts, da dichter Januarnebel jede Sehenswürdigkeit zum Verschwinden bringt und man nur mit Hilfe eines GPS-Systems den Markusplatz findet. Den Hauptreiz des Buches aber macht der verbissene Kampf mit italienischem Behördenwahnsinn aus. Erst nach tagelangem Herumirren zwischen im Nebel verborgenen Kunstschätzen, wird den armen Finnen ein Büro zugewiesen. Es versteht sich, dass die Stadt im Wasser nicht gerettet wird, da kein Venezianer auch nur das geringste Interesse daran hat. Trotzdem messen die finnischen Stelzenforscher tapfer den Wellenschlag im Kanal, erforschen die Umgebung, retten so nebenbei im Karneval einen Esel vorm Ertrinken und landen sogar kurzzeitig im Knast. Schließlich kapieren die Fünf die Botschaft. Die Serenissima wird auch ohne ihr Eingreifen überleben. --Ravi Unger -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

Pressestimmen

„Ein köstlicher Venedigroman!“ (Buchkultur )

"Wahre Schönheit kommt von Finnen!" (FAS )

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6 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Grotesk, komisch, grandios !, 21. Mai 2007
Klischee reiht sich an Klischee - hier die rationalen Finnen, deren Kaffeetassen anständig große Henkel haben, dort die bürokratisch-chaotischen Italiener mit ihren zerbrechlichen Tässchen - und das mit Absicht.
"Canal Grande" ist Comedy in Prosa-Form, die handelnden Personen entsprechend angelegt: der Ingenieur Marrasjärvi ist ein bierernster, gutmütiger Narr, Dozent Heikila eine dampfplaudernde geballte Ladung abendländisches Bildungsgut, die Snell die traurige Fleischwerdung moderner Kulturbürokratie usw. und so fort.
Nebenbei geht es um die Invasion in Jugoslawien, Drogen, norditalienische Separatisten, zwei merkwürdige Amis und zwei undurchsichtige venezianische Jünglinge mit Booten, die Reinigungskosten für Taubenkot an öffentlichen Gebäuden, Lösungsvorschläge zur Arbeitslosigkeit in Deutschland.
Grotesk, komisch, grandios !
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11 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen kühle Finnen treffen auf lässige Italiener, 19. Dezember 2006
Von Gabriele B. (Mülheim an der Ruhr) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)   
Diese Rezension stammt von: Canal Grande: Roman (Gebundene Ausgabe)
Ich liebe die Finnen. Und ich liebe die Italiener. Wenn Raittila die Vertreter dieser Nationen aufeinandertreffen lässt, scheinen sich die puren Gegensätze in völlig unverständlicher Manier und gegenseitigem Unverständnis zu begegnen.

Mit hintergründiger Ironie schildert Raittila, wie eine Gruppe Finnen versucht, Venedig vor dem Untergang zu retten, es ist vielleicht sinnbildlich gemeint, die sorglosen Italiener mit ihrem Dolce Vita vor dem Untergang zu bewahren. Hier die kühlen, rational denkenden Finnen, da die lässigen Italiener, die es mit den Gesetzen nicht so genau nehmen. Wessen Denk- und Lebensweise setzen sich durch? Oder kommt es darauf gar nicht an?

Man muss sich schon einlesen in diesen Roman, der nicht nur in seiner Erzählweise mal anders daherkommt, werden doch unterschiedliche Sichtweisen der Finnen geschildert. Hervorragend das Ende, mit dem man wirklich nicht rechnen kann. Gute Unterhaltung, deshalb 4 Sterne.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen eines der lustigsten bücher seit langem, 30. Juli 2005
Diese Rezension stammt von: Canal Grande: Roman (Gebundene Ausgabe)
was passiert, wenn ein finnischer autor den europäischen norden in form einer finnischen projektgruppe auf den süden in gestalt von venedig, das - ohne es wirklich zu wollen - vor dem untergang gerettet werden soll, prallen läßt?

es entstehen zahllose absurd-komische situationen, bei denen man mit seinem lauten auflachen (was mir bei büchern nicht allzu oft passiert) die umstehenden zu beunruhigten blicken hinreißt, wenn etwa der ingenieur auf einer konferenz mit seinen völlig harmlosen aussagen zur rettung der stadt schwerste diplomatische verstimmungen auslöst und damit untragbar für das projekt wird.

summa summarum eine absolute ***** empfehlung, unbedingt lesen! wie man dieses buch als "von bemerkenswerter kultureller ignoranz" einstufen kann, bleibt mir angesichts der überschäumenden beschreibungen gerade von kulturbarrieren ein absolutes rätsel. und unter uns mädels: dass auch hier das eine oder andere klischee strapaziert wird, sei dem herrn raittila gerne nachgesehen.

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5.0 von 5 Sternen Welch ein wunderbares Buch!
Bis zum bizarren Ende zieht der Autor auf herrlich hintersinnige Weise nicht nur die extrovertierten Italiener und die pragmatischen Finnen durch den Kakao, sondern auch... Lesen Sie weiter...
Vor 1 Monat von Heike Timm veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen wahre schönheit kommt von finnen?!
das gute am buch:

die figuren und deren gedanken sind witzig und es werden so ziemlich alle klischees, die italiener und finnen umgeben gnadenlos und selbstironisch... Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von pixiedust veröffentlicht

2.0 von 5 Sternen Schon wieder die finnische Seele
Es gibt ja nun zahlreichste Bücher, die sich mit den Tiefen der finnischen Seele befassen, z.B Mikael Niemi oder Arto Paasilinna. Lesen Sie weiter...
Vor 15 Monaten von seveso veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Thema verfehlt
Das Buch war mir beim Stöbern in der Buchhandlung aufgefallen und hat mich aufgrund des Klappentextes spontan zum Kauf angeregt. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 16. Januar 2008 von M. Becker

1.0 von 5 Sternen Gääääääääääähhhhhhnnnn......!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
'Urkomisch' soll sie sein (so steht es wenigstens auf dem Buchumschlag), diese Geschichte über eine Gruppe Finnen, welche sich im Winter nach Venedig begeben müssen, um die... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 6. September 2007 von Frank

3.0 von 5 Sternen Aqua alta und kein Ende
Eine finnische Delegation im guten alten Venezia, finnisch-effiziente Ingenieurs-Mentalität contra italienisch-provisorische Lebenskunst - nein, das ist nicht originell, und es... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 23. Juli 2007 von Martin Duensing

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Das Wichtigste zu Beginn:
1.) Lesen sie das Buch bis zu Ende!
2.) Lassen sie sich nicht täuschen, das Buch ist zwar unterhaltend, aber keine reine Unterhaltung... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 15. März 2007 von bb-augsburg

1.0 von 5 Sternen wie langweilig!!!
Ich habe das Buch gekauft und meine Erwartung wurde sehr enttäuscht. Ich fand es langweilig und die Handlung absolut verwirrend. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 22. Februar 2007 von Cora

4.0 von 5 Sternen Venedig: d a s Einkaufszentrum seit Jahrhunderten
Das findet einer unserer 5 Finnen (3 Männer, 2 Frauen), die im Auftrag der UNESCO nach Venedig reisen, um - ja warum reisen sie eigentlich nach Venedig? Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. Januar 2007 von Mag Wolfgang Neubacher

1.0 von 5 Sternen Von bemerkenswerter kultureller Ignoranz
Das Schlimmste an dem Buch ist wahrscheinlich, dass es so authentisch wirkt. Wohlgemerkt: Es wirkt nur so. Lesen Sie weiter...
Am 2. Juni 2005 veröffentlicht

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