Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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62 von 63 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Emma - eine neue Bridget Jones?!, 17. April 2006
Sophie Kinsella wurde bekannt durch ihre Shopaholic-Reihe rund um Becky Bloomwood, doch mit Emma Corrigan hat sie erneut einen Charakter geschaffen, der mindestens ebenso sympathisch und auch ein wenig chaotisch ist wie Becky - und dafür lieben wir Sophie Kinsella.Alles beginnt damit, dass Emma zu einem Meeting nach Schottland fliegt, bei dem sie ihrem Geschäftspartner eine Cola über das Hemd schüttet. Als dann auf dem Rückflug auch noch ihr Flugzeug in Turbulenzen gerät, setzt es aus bei Emma. Weil sie so miserabel aussieht, setzt eine nette Stewardess Emma in die Business Class, wo Emma dank ihrer panischen Flugangst einem völlig fremden Mann alle ihre Macken anvertraut, ganz in dem Glauben, gerade ihre letzten Minuten zu erleben. Als das Flugzeug schließlich doch sicher in England landet, hat Emma dem Fremden praktisch ihre ganze Lebensgeschichte erzählt, so weiß er sogar von ihrer Suche nach dem G-Punkt. So weit, so gut, wäre der Fremde nicht Jack Harper und damit der Gründer der Firma, für die Emma arbeitet. Als Jack dort die Firma besucht würde Emma am liebsten im Boden versinken, doch komischerweise scheint Jack Harper Gefallen an Emma gefunden zu haben. So bekommt ihre Abteilung eine neue Kaffeemaschine, weil Emma Jack im Flugzeug anvertraut hat, dass es in ihrer Firma den schlechtesten Kaffee überhaupt gibt. Die beiden verlieben sich ineinander, bis Jack den Fehler macht, im Fernsehen Emmas Geheimnisse zu verraten... Sophie Kinsella füllt endlich die Lücke, die nach Bridget Jones entstanden ist. Wo Helen Fielding mit ihrer Olivia Joules gefloppt ist, erdenkt sich Kinsella supersympathische Charaktere, die man schon auf den ersten Seiten lieb gewinnt, egal welches Chaos diese Frau gerade wieder fabriziert. In herrlich erfrischender Sprache und mit viel Wortwitz ausgestattet kommt dieses Buch von Sophie Kinsella daher und ist endlich wieder eine positive Überraschung auf dem überfluteten Markt der Frauenliteratur. Kinsellas Frauenfiguren sind etwas durchgeknallt, meist nicht sonderlich erfolgreich, dennoch fallen ihre Figuren immer wieder auf die Beine und schlängeln sich doch durchs Leben, bis ihr absoluter Traummann vor ihnen steht, mit dem es selbstverständlich ein Happy End geben wird. Am Aufbau ändert sich auch hier nichts, doch sticht "Can you keep a secret?" dennoch positiv hervor, da Emma Corrigan nie so nervig und ungeschickt agiert wie Becky Bloomwood, die man beim Lesen doch am liebsten mal in den Hintern treten würde. Das "Nervpotenzial" fehlt hier also völlig, sodass man ganz entspannt diese herrliche Lektüre genießen kann. An diesem Buch gibt es wahrlich gar nichts auszusetzen, außer vielleicht, dass es bislang keine Fortsetzung gibt. "Can you keep a secret" punktet mit netten und lustigen Charakteren, einer Geschichte wie aus einem Märchen und mit einem locker-flockigen Erzählstil, der auch im Englischen flüssig und leicht zu lesen ist, sodass man Kinsella tatsächlich im englischen Original genießen sollte. Und nun werde ich mich endlich dem aktuellen Buch von Sophie Kinsella widmen und danach ungeduldig auf einen weiteren Roman warten!
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26 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
das Leben ist hart, 3. März 2006
Dieses Buch ist nicht dazu geeignet, in der Öffentlichkeit gelesen zu werden. Außer man steht drauf, dass einem zufällig anwesende Fremde schräge Blicke zuwerfen, weil man pausenlos vor sich hin kichert. Emma lebt nach außen hin ein ganz normales Leben. Sie hat einen erflogreichen Freund, der mit ihr zusammen ziehen möchte und um den sie von allen Single-Frauen beneidet wird; Reibereien mit ihren Eltern, die sie immer mit ihrer erfolgreichen Cousine vergleichen, da sie keine beruflichen Erfolge vorweisen kann. Endlich ist es ihr gelungen, einen Job länger als einen Monat zu behalten und sie hofft auf die versprochene Beförderung. In dieser Situation sitzt Emma, die schwer unter Flugangst leidet, in einem Flieger und glaubt, dass ihr letztes Stündlein geschlagen hat. Durchfallartig strömen alle ihre Geheimnisse, kleine, persönliche, scheinbar unwichtigen Dinge aus ihr heraus. Schließlich kann ihr Sitznachbar nichts damit anfangen, sie werden ja gleich abstürzen und tot sein. Doch das Flugzeug stürzt nicht ab, und der Unbekannte stellt sich später als der Konzernchef der Filiale heraus, in der Emma arbeitet. Und so weiß er, dass sie Tangas trägt, obwohl sie sie hasst, die Blume ihrer schnippischen Büro-Kollegin mit Orangensaft gießt, ihre Cousine sie bei ihren Eltern verleumdet und ausbootet, dass das Sexleben mit ihrem Freund der absolute Flop ist, sie einen Lesbentraum von ihrer besten Freundin hatte und gerade ein Geschäftsmeeting in den Sand gesetzt hat. Mitzuerleben wie sich Emma im Versuch, Schadensbegrenzung zu betreiben und die Beförderung doch noch zu bekommen, von einem Fettnäpfchen ins nächste schwingt, ist absolut komisch und ein toller Lesespaß. Und natürlich … ein Happy End gibt es auch noch …
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12 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Lernen sie lachend lesen, 9. Juli 2006
Emma ist eine würdige Nachfolgerin vom Lügenbaron Münchhausen. Sie ist neidisch auf ihre erfolgreiche Kusine, lügt ihrem Freund Connor das blaue vom Himmer herunter um ihm zu demonstrieren, wie toll sie doch zusammenpassen und sie traut sich einfach nicht, mit ihren Eltern Klartext zu reden. Die einzige Person, mit der sie halbwegs offen reden kann, ist ihr alter Großvater, der von der restliche Familie sowieso nicht für vollgenommen wird.
Nach einem verpatzten Auftrag für ihre Firma, die Panther Corporation, sitzt sie vollkommen fertig im Flugzeug neben einem ziemlich attraktiven Mann, prompt kommt der Flieger in Luftturbulenzen und aus der leicht angetrunkenen Emma sprudelt es nur so heraus. Der Schock kommt allerdings erst ein paar Tage später so richtig, als sie merkt, dass ihr Flugzeugnachbar der höchste Chef ihrer Firma ist...
Überraschenderweise entpuppt er sich als normaler Mensch, der froh ist, wenigstens eine "normale" Person unter einer Meute Arschkriecher zum Reden gefunden zu haben --> Emma.
Die Geschichte sprudelt so dahin und der Leser wird immer tiefer in Emmas Bann gezogen, natülich passiert einer der Hauptpersonen gegen Ende ein Fauxpas, eigentlich passieren zwei Haupterpersonen Fauxpase, aber eigentlich sind es immer nur unterbewusste Verfehlungen.
Ideal für einen verregneten Sommertag zu Hause, im Urlaub, am Weg in die Arbeit oder für eine durchlesene Nacht.
Viel Spaß beim Lesen!
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