Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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61 von 62 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Leiser Einstieg, 6. Februar 2007
Trudi Canavan's Trilogie "Die Gilde der schwarzen Magier" beschreibt die Geschichte der jungen Sonea, die in den Slums aufwächst und starke magische Fähigkeiten entwickelt, welche außer Kontrolle zu geraten drohen. Nur die Gilde der Magier lehrt den Umgang mit den magischen Kräften, doch Sonea fürchtet und verachtet die Magier und traut ihnen nicht. Sie ist sich sicher, dass diese ihren Tod wollen. Dass sie dann auch noch einen Magier der Gilde bei einem dunklem Ritual beobachtet, weckt nicht gerade ihr Vertrauen.
Rothen ist der Magier der als erstes erkennt, das das kleine Mädchen aus den Slums erstaunlich starke Kräfte entwickelt und möchte sie in der Gilde der Magier unterrichten. Doch nicht alle Magier sind davon angetan ein Mädchen der Unterschicht Einzug in ihre geheiligten Hallen zu gewähren...
Canavan's Trilogie beginnt langsam und steigert sich zunehmend. Das gilt für dieses Buch und für die gesamten drei Bände. Daher war ich zu Beginn nicht allzu gefesselt, da nicht viel passiert und Canvan sich fast die gesamte erste Hälfte des Buches Zeit nimmt, ihre Hauptpersonen und ihre "Welt" ausführlich zu beschreiben und zu entwickeln. Doch unbedingt weiterlesen, diese Wartezeit lohnt sich, denn durch die tiefen Charakterisierungen trifft einen das weitere Schicksal Soneas umso heftiger, man lebt jeden weiteren Teil der Geschichte mit ihr mit. Und etwa ab der Hälfte des Buches setzt auch echte Action ein, die Canavan dann bis zum Ende des dritten Bandes aufrecht erhält und steigert.
Gute Nachricht für alle, die den ersten Band mögen: "Die Novizin" (Band 2) und "Die Meisterin" (Band 3) sind noch besser. Wer alle drei Bände mochte, könnte vielleicht auch an Maria V. Snyder "Die Magierin des Südens" Gefallen finden, eine Geschichte die etwas ähnlich gestrickt ist ohne abgeschrieben zu sein.
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56 von 60 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Mehr davon, 14. Februar 2006
In der neuen Blanvalet-Verlagsvorschau stieß ich auf die Trilogie mir bis dato unbekannten Trudi Canavan und vor lauter Neugierde bestellte ich mir den ersten Band der Serie auf Englisch, auch um zu schauen, ob an dem von einer Kollegin daneben geschriebenen "Harriet Potter" etwas dran sei. Und jetzt, nachdem ich alle drei Bände innerhalb weniger Tage (neben der Arbeit und das mag schon was heißen) gelesen habe, kann ich diese Frage mit einem klaren "Jein" beantworten. Ja, was den Suchtfaktor und den Lesespaß angeht und Nein, was die Geschichte betrifft. Die junge Sonea stammt aus ärmlichen Verhältnissen in einer Welt in der Magie den oberen Klassen vorbehalten ist, denn nur diese werden auf magisches Potential getestet und dürfen dieses entwickeln um irgendwann der Gilde als volle Magier beitreten zu dürfen. Magier außerhalb der Gilde sind per Gesetz verboten. Als eines Tages jedoch sich bei Sonea Kräfte manifestieren, die sie alleine gar nicht hätte entwickeln können, werdne die Magier nervös. Sonea, die den Magiern zutiefst mißtraut ist ebenso erschrocken und versteckt sich. Eine Hetzjagd beginnt.... Das ist nur die erste Hälfte des ersten Bandes der Trilogie und gewissermaßen nur die Einleitung. Die Geschichte wird mit den Seiten immer vielschichtiger, soziale Geflechte und Thematiken wie Freundschaft versus Verantwortung werden mit so einer Feinfühligkeit behandelt, dass es fast schmerzt, wenn man den dritten Band aus den Händen gelegt hat. Trudi Canavan hat für mich das Zeug zu einer ganz großen Schriftstellerin. Und noch etwas, die Trilogie, die zeitgleich bei blanvalet und cbj unter etwas verändertem Aussehen erscheint, ist laut meiner Ansicht eher Fantasy für Erwachsene als für Kinder (trotz des Erscheinens bei cbj).
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37 von 40 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Vielversprechend!, 10. September 2006
Trudi Canavan legt mit dem ersten Teil der "Gilde der schwarzen Magier" einen äußerst vielversprechenden und neugierig machenden Roman vor. "Die Rebellin" ist der Auftakt zu einer Trilogie, die von der kleinen Sonea handelt, die einst Mitglied einer Jugendbande war und durch Zufall in einen Kampf zwischen Hüttenbewohnern und der Gilde der Magier gerät. Sonea wirft voller Wut einen Stein in Richtung der Magier, die eigentlich durch einen magischen Schild geschützt sind, doch Soneas Stein kann diesen Schutzschild passieren und schlägt einen der Magier bewusstlos. Die Gilde ist sofort in Aufruhr, denn noch nie konnte sich die Magie eines Kindes ganz von alleine entwickeln. Nur Lord Rothen konnte die Werferin beobachten und identifieren.
Die Jagd auf Sonea beginnt, denn die Magier wissen, dass die jugendliche Sonea nach einer gewissen Zeit ihre Magie nicht mehr alleine kontrollieren kann. Sonea bekommt Hilfe von ihren Bandenfreunden, die sie in den Tunneln der Stadt verstecken wollen. Doch die Magier können spüren, wenn Sonea Magie bewirkt und rücken ihr immer näher auf die Fersen. Auch die Diebe schalten sich ein, um Sonea zu verstecken, doch es kommt, wie es kommen muss: Kurz bevor Sonea völlig die Kontrolle über ihre Magie verliert, wird sie verraten, sodass die Magier sie schnappen können. Doch diese wollen sie gar nicht töten, sondern ihr dabei helfen, ihre Magie zu kontrollieren und ihr anzubieten, der verhassten Gilde beizutreten. Allerdings spielen nicht alle Magier mit offenen Karten...
"Die Rebellin" ist der temporeiche Einstieg in Canavans Trilogie, die mit "Die Novizin" und "Die Meisterin" ihre Fortsetzung nimmt. Zwar verraten die beiden Folgetitel bereits, welchen Weg Sonea einschlagen wird, doch sind auf diesem Weg so viele Abenteuer zu überstehen und Intrigen aufzudecken, dass "Die Rebellin" auf keiner Seite langweilig wird. Insbesondere am Ende erwartet uns ein sagenhafter Cliffhanger, der mit Sicherheit sofort dafür sorgen wird, dass man auch zum zweiten Teil der Reihe greifen wird.
Canavan bedient sich genretypischer Elemente, um ihren Fantasyroman damit auszuschmücken. Ihre Magier verfügen über geheimnisvolle Zauberkräfte, die allerdings nicht nur Gutes bewirken können. Auch verschaffen die Magier sich nicht nur Freunde mit ihren magischen Kräften, denn die verarmten Hüttenbewohner hegen einen tiefen Hass gegen die Magier, die über Zauberkräfte verfügen, aber den Hüttenbewohnern dennoch nicht helfen. Dies ist auch der Zwiespalt, in den hinein Sonea gerät, denn eigentlich würde sie gerne Novizin werden, doch andererseits möchte sie ihre Freunde und Bekannten nicht vor den Kopf stoßen, indem sie sich den verhassten Magiern anschließt.
Bei Canavan ist es nicht so sehr der Kampf gegen "Gut" und "Böse", der im Zentrum der Handlung steht, da die Figuren nicht schwarz-weiß gezeichnet sind. Auch zwischen den Magiern finden sich schwarze Schafe, die ihre Gilde in Verruf bringen und nicht immer Gutes im Sinn haben, aber auch zwischen den Hüttenbewohnern sammeln sich Diebe und andere dubiose Gestalten, die sicherlich auch nicht einfach zu den "Guten" gezählt werden können. Die Grenzen verwaschen hier, im Mittelpunkt steht vielmehr Soneas Kampf gegen ihre eigene Überzeugung und die Überlegung, wie sie mit ihrer Magie am besten Gutes bewirken kann.
Die handelnden Figuren wirken lebensecht und werden uns ausführlich vorgestellt, sodass man beim Lesen schnell neue Freunde findet, mit denen man mitfiebern kann.
Insgesamt ist der Einstieg in die Trilogie bereits sehr gut gelungen und macht Hoffnung auf einen noch rasanteren und interessanteren zweiten Teil, den ich mit Sicherheit schnellstmöglich anfangen werden. Daher ganz klar: 5 Sterne für diesen spannenden und interessanten Fantasy-Roman!
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