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Der Tanz um die Lust
 
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Der Tanz um die Lust (Taschenbuch)

von Ariadne von Schirach (Autor)
2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 384 Seiten
  • Verlag: Goldmann Verlag (7. Juli 2008)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3442155029
  • ISBN-13: 978-3442155026
  • Größe und/oder Gewicht: 18,2 x 12,4 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 2.8 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (32 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 158.422 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Pressestimmen

"Eines der wichtigsten Zitate aus Ariadne von Schirachs Buch über die Pornografisierung der Gesellschaft: ‚Liebe ist das letzte große Versprechen, dass alles hier, unser Leben, unsere Existenz, doch einen Sinn ergeben.'" (Vanity Fair )

"Selten wurde in einem philosophischen Sachbuch so unterhaltsam und lebensnah über Liebe, Leidenschaft und Konsumsucht nachgedacht. Und vor allem so schonungslos direkt." (Freundin )

"Ariadne von Schirach hat einen wundervollen Text über die Sexualisierung des Alltags und der Mode geschrieben, und kaum war der im SPIEGEL veröffentlicht, standen die Buchverlage bei ihr Schlange." (Matthias Matussek über Ariadne von Schirachs Spiegel-Artikel "Der Tanz um die Lust" )

Kurzbeschreibung

Jugend und Schönheit sind das Maß aller Dinge in unserer Gesellschaft. Alles scheint käuflich, alles wird mit Sex verkauft. Wie sind Erotik und (romantische) Liebe noch möglich in dieser entfremdeten Welt? Wie inszenieren wir uns selbst als begehrenswert, und wie können wir selbst begehren? Ein grandioser Streifzug durch den erotischen Großstadtdschungel - klug, überraschend und provozierend.

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50 von 56 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen Nix wie weg, 27. März 2007
Von Frohmut Menze (Lichtenau-Scherzheim) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Diese Rezension stammt von: Der Tanz um die Lust (Taschenbuch)
Ariadne von Schirach hat im Leben unverschämtes Glück. Sie ist jung, hübsch, kann nicht schreiben und begegnet Matthias Matussek, der 2005 ihren Essay Der Tanz um die Lust im SPIEGEL veröffentlichte, den sie nun zu einem ganzen Buch aufblies.
Auf 382 großzügig gefüllten Seiten entfaltet sie in 4 Kapiteln (Die pornographischen Strategien, Die erotischen Strategien, Die Jagd, Liebe) immer dasselbe und ist auch noch auf Seite 373 stolz darauf, vögeln oder ficken zu schreiben.
Worum geht es?
Darum, dass eine ganze Generation in Berlin die Nächte in den angesagten Kneipen durchsäuft (einen Vodka nach dem anderen) und dann allein oder zu zweit oder zu dritt nach Hause geht und am nächsten Morgen mit Kopfweh und Katzenjammer wieder aufwacht und am Abend aufs Neue loslegt. Irgendwo kommt das Geld her. Man leiht es sich, man jobbt in einer Galerie, dreht Filmchen, ist gut drauf, ist nicht gut drauf, fährt nach Hamburg, um dort zu vögeln, kommt zurück nach Berlin, um dort zu ficken, wird langsam älter, sehnt sich nach der Liebe und wird doch immer wieder enttäuscht, weil offensichtlich niemand da ist, der sagt: So Kinder, nett, aber nun ist Schluss mit lustig, ab sofort wird gelebt, das Geld selbst verdient und die Beziehung mal wirklich in Angriff genommen.
Eine Generation, die sich mit Belanglosigkeiten zulabert, sich präsentiert, wichtig nimmt (in Ordnung), ihren Körper zelebriert, an die Seele keinen ranlässt und schwätzt und schwätzt und schwätzt und Zusammengelesenes aus dem Zettelkasten zitiert, dem man auch nicht traut, wenn z. B. ein Kapitel mit einem langweiligen Statement eingeleitet wird, unter dem dann steht: Mann, Mitte dreißig. Oha!
Dazwischen wird die ältere und neuere Literatur zum Thema zitiert, auf Seite 333 auch einmal das schöne Gedicht von Brecht: Entdeckung an einer jungen Frau - die Autorin ist auf der Höhe der Zeit.
Irgendwann wacht sie hoffentlich auf, schmeißt den 26. One-night-Stand aus dem Bett, schüttelt den Kopf, duscht kalt nach, zieht eine frische Jeans an und nimmt ihr Leben in die Hand. Als Spätgebärende oder Single oder ernstzunehmende Partnerin. Zu wünschen wäre es ihr ebenso wie der ganzen Clique: SusiPop, Tim, die Eisprinzessin, Flexter, Linda, König Gunter und alle anderen.
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7 von 7 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Erotik-Potpourri nach dem Vorbild von "Sex and the City", 25. März 2007
Von Axel Krämer (Berlin) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Diese Rezension stammt von: Der Tanz um die Lust (Taschenbuch)
Ein kolumnistischer Forsetzungsroman, der als Sachbuch daherkommt: auf diese Idee muss die 28jährige Autorin durch "Sex and the City" gekommen sein. "Was Carry kann, kann ich schon lang", hat sie sich da wohl gesagt und ein paar Lebensweisheiten aus ihrem Philosophiestudium als Zutaten genommen, in fiktive Dialoge mit ihrer Ausgeh-Clique montiert und Manhattan mit Berlin-Mitte ausgetauscht. Rausgekommen ist ein schnell zusammengestückeltes Erotik-Potpourri, das für jeden irgendein Stichwort bereithält. Übrigens ist das Werk auf den ersten Seiten mit gesellschaftskritischem Anspruch geradezu überladen. Die nicht ganz neuen Thesen: Es gibt zu viel Porno, zu wenig Liebe! Wir sind oversexed und underfucked! Überreizt! Überfordert! In unserer geschlechtlichen Identität verwirrt! Und so weiter. Das eine oder andere Argument hört sich zunächst nicht unbedingt nach Klischee an. Leider zerfasern die wenigen inspirierenden Gedanken dann doch in banales Gymnasialschülerinnengeplapper ("Die Franzosen habens einfach drauf"; "süüüüß"; "Yeah, ich habe gepoppt"). Ganz sicher nicht nach jedermanns Geschmack.
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37 von 42 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
1.0 von 5 Sternen So zäh und langweilig!, 12. April 2007
Diese Rezension stammt von: Der Tanz um die Lust (Taschenbuch)
Grundsätzlich mag ich junge Autoren (impliziert den Feminus) wie auch Erstlingswerke. Die Kombination schafft nicht selten wirklich gelungener Lesestoff.
Mit "Tanz um die Lust" werde ich aber nun wirklich nicht warm, die Seiten sind zäh abzulesen. Ständig werden Theorien, Geschichten, Gedankenfetzen und altkluge Kommentare durchmixt, was jeden Lesefluss stoppt. Sogar der "Sex Sells Ansatz" ist nach rund 10 Seiten tot; die gekünstelten Anspielungen auf einschlägige Erfahrungen der Autorin lassen zu viel Spielraum für Zweifel am Realitätsbezug offen (konkret gelogen oder nicht).
Irgendwie beschleicht einem das Gefühl, dass hier eine äusserlich aufgemotzte, neureichem, überstudierte aber eigentlich sehr langweilige Person versucht einmal ganz laut zu sein.
Wer das Buch will, kann es bei mir abholen.
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5.0 von 5 Sternen getroffen
Dieses Buch war eine Überraschung für mich, denn ich habe es ganz unvoreingenommen gelesen, ohne vorher von der Autorin oder dem Titel etwas gehört zu haben. Lesen Sie weiter...
Vor 12 Monaten von A. Schmidt veröffentlicht

2.0 von 5 Sternen Hmmmm.....
Also, ein Roman, wie ich hier in verschiedenen Rezensionen gelesen habe, ist das Buch ja nun wirklich nicht. Lesen Sie weiter...
Vor 13 Monaten von Jan N. veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Idee gut, Ausführung schwach
Die Grundlage dieses Romans ist ein im Spiegel erschienener Essay. Warum von Schirach aus diesem Essay einen Roman macht ist insgesamt eher unverständlich. Lesen Sie weiter...
Vor 22 Monaten von Marcio Martedi veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Enge Sicht einer wichtigen Thematik...
Nach dem im Spiegel erschienenen Artikel gleichen Namens fand die junge Philosophiestudentin Ariadne von Schirach einen Verlag für einen essayistisch angehauchten Roman gleichen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. September 2007 von Shaun

1.0 von 5 Sternen sex in the city and bla bla bla
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Veröffentlicht am 12. April 2007 von Stefan Berger

1.0 von 5 Sternen Langweilige Theorien...
Kaum des Lesens wert sind die hier auffindbaren soziologischen Theorien der letzten Jahrzehnte...
Inhaltlich langweilig wurde versucht das Ganze mit Medienrummel aufzupeppen... Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 7. April 2007 von Rafael

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