Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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3 von 4 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Unspannend, öde, lieblos, 8. August 2008
Hat mich leider echt nicht vom Hocker gerissen, obwohl ich doch das Thema Vermisste Leute so schön spannend finde. Stanley war offenbar bemüht, die Story so langweilig und so bieder wie möglich zu gestalten: 18jährige katholische Klosterschülerin verschwindet plötzlich und tauch nie wieder auf. Die Polizei findet weder das Mädchen, noch weiterführende Hinweise, Bella Dunville bleibt wie vom Erdboden verschluckt. Was dagegen zutage kommt, sind einige Details aus dem eher unklösterlichen Privatleben Bellas und ihrer Familie. Man erfährt, dass das Kind Hanf angebaut und offenbar auch den ein oder anderen Flirt gehabt hat - nein, wie rebellisch jetzt!!
Bella ist weg, und während sie gesucht wird, wird der Leser mit Infos über das Familienleben der Dunvilles in der Vergangenheit und in der Gegenwart bei der Stange gehalten, sowie mit eher unspannenden Details über die beiden jüngeren Töchter Becky und Brona. Das extrem detailliert geschilderte und bis zum Gehtnichtmehr breit getretene sexuelle Erwachen der mittleren Tochter Becky, sowie die imer wieder angedeutete und schließlich explizit erläuterten Hintergründe Beckys wahrer Herkunft fand ich persönlich unglaublich langweilig und nicht eben förderlich für den Fortgang der eigentlichen Geschichte.
Stanley wollte anscheinend mehrere Themenkreise in ihrem Roman unterbringen - was in meinen Augen total daneben gegangen ist. Sprachlich ist das Ganze ausgesprochen unspektakulär und flach, Spannungsbögen wrden so gut wie gar keine aufgebaut.
Die Story entwickelt auf den letzten 40-50 Seiten tatsächlich noch sowas wie Spannung. Da war es fü rmich dann aber zu spät, um mich nochmal für das Buch zu erwärmen. Mir kam es so vor, als hätte die Autorin das Buch dann doch langsam mal beenden wollen und zu diesem Zweck nochmal einen kleinen Showdwon hingelegt. Achja, und eine Auflösung muss es ja auch geben, und so erfährt man auf den allerletzten Seiten im Schnelldurchlauf und ausgesprochen lieblos, was Bella Dunville vor 30 Jahren widerfahren ist.
Unspannend, öde, lieblos - kein empfehlenswertes Buch.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Spannung trotz Titel, 2. September 2008
Der Roman handelt, wie der Titel sowie der Klappentext bereits aussagen, um ein Mädchen, dass in den 70er Jahren spurlos verschwindet. Durch das Verschwinden des Mädchen kommen allerhand persönliche Dinge der Familienmitglieder Stück für Stück ans Licht.
So langeweilig und "schon alles sagend" der Titel dieses Buches sein mag: Der Inhalt ist spannend geschrieben, man möchte ständig wissen wie es weiter geht. Man fühlt mit den beteiligten Personen mit, betrachtet sie von außen und man bekommt selber den Wunsch endlich mehr zu erfahren. Mehr über das verschwundene Mädchen. Mehr über das "Warum". Mehr über die Familienmitglieder. Einfach mehr über alles... Der Verlauf nimmt Wendungen, die man ahnen kann, die einem aber trotzdem einem Hieb versetzen und erschrecken.
Ich kann dieses Buch empfehlen und habe es selber an nur zwei Tagen durchgelesen ;-)
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1 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
sehr fesselnd, 3. August 2008
Also mich hat das Buch echt gepackt. Ich habe das ganze Wochenende
damit verbracht das Buch zu lesen, weil ich unbedingt wissen wollte wie es ausgeht.
Klar ist es kein Thriller mit mehreren Morden, aber es war trotzdem sehr spannend.
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