Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Es gibt bessere..., 25. August 2007
Also es gibt definitiv bessere "leichte Bücher für Zwischendurch".
Versteht mich nicht falsch: Das Buch ist nicht schlecht, aber irgendwie sehr an den Haaren herbeigezogen.
Tessa sprengt das Haus in die Luft, weil sie mit einem Kuchen, in dem Wunderkerzen stecken vor der Tür ihres Nachbarns aufkreuzt, der mit seinem Kopf im Backrohr liegt und den Gashahn aufgedreht hatte.
Das Haus liegt in Trümmern, sie wird verhaftet und lernt eine bekannte Sängerin kennen.
In ihrer Not ruft sie ihren Exfreund Philip an, der der beste Strafverteidiger in der Stadt ist.
Und dann zieht sich die Geschichte - sie weiss nicht ob sie noch ihren Exfreund will, ihr Exnachbar denkt, Tessa sei in ihn verliebt und zwischendurch taucht immer der Polizist Andreas auf, der sie verhaftet hat.
Bis zum Schluss weiss man nicht, wen sie jetzt eigentlich will... Deshalb fehlt dieses gewisse "romantische Prickeln" irgendwie.
Das Buch geht gut zum Lesen, aber irgendetwas hat mir einfach gefehlt - schwer zu beschreiben.
Es ist ein Buch, dass man durchaus mal zwischendurch lesen kann, aber ein zweites von Anne Hertz wirds bei mir nicht werden...
Da find ich Bücher von Sophie Kinsella (Sags nicht weiter Liebling z.B.) oder Ildiko Kürthy, Janet Evanovich (Kusswechsel), Susanna Kubelka, ... um einiges besser.
Auch wenn diese Rezension einige negativ bewerten werden, weil sie Anne Hertz gut finden. Das ist einfach meine Meinung, sry :) Und da man 3,5 Sterne nicht vergeben kann, bleibts bei 3.
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20 von 25 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
langweilig, 17. April 2007
Das Buch hörte sich lustig an, liest sich aber eher langatmig. Die Story ist schnell erzählt, Nachbarin will Nachbarn aufheitern (Liebeskummer) und wumms fliegt das Haus in die Luft. Zufällig ist der Ex ein Bekannter Anwalt (und natürlich die Beziehung nicht verarbeitet), also nimmt er die Verteidigung des Nachbarn und Tessas und seine Vergangenheitsbewältigung in Angriff. Und der Arm des Gesetzes ist dabei mehr als behilflich.
Fand das Ganze nicht so gelungen, zu wenig Witziges und auch die kleinen Liebesbriefe, die hier und da eingeworfen werden, reissen das Ganze nicht wirklich raus. 2 Sterne weil die Autorin sich mit knapp 350 Seiten begnügt hat. Es gibt bessere Bücher in dem Genre.
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21 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Wenn der kleine Prinz Frau von Kürthy küsst, 11. September 2006
Auf den ersten Blick mag man denken: Was soll denn das jetzt? Ein Roman, der mit der Sprengung eines Wohnhauses beginnt(ausgelöst durch eine funkensprühende Wunderkerze), könnte in höchstem Maße unrealistisch sein. Ist WUNDERKERZEN aber nicht - ganz im Gegenteil. Alle Protagonisten in diesem liebevollen kleinen Kammerspiel sind sehr realistisch, weil sie eben nicht nach den gängigen (sprich: eindimensionalen) Klischees der jungen deutschen Unterhaltungsliteratur funktionieren. Das gilt für die Nebenfiguren (beispielsweise die mediengeile Sängerin Chantal) und natürlich auch die beiden Protagonisten. Tessa ist eine idealistische Anwältin UND eine ziemliche Chaotin UND ein Mädchen auf der Suche nach jemandem, der es einfach mal in den Arm nimmt ... UND trotzdem ist sie auch eine starke Frau, mit der man gerne jederzeit eine Runde durchs Nachtleben drehen würde. Viele deutsche Autorinnen hätten sich für eine dieser Charakterebenen entschieden - Anne Hertz versteht es, sie ihrer Figur alle zu verleihen. Auch Tessas "Gegner" Philip ist hervorragend getroffen: Ein auf den ersten Blick allein auf die Karriere ausgerichteter Mann, von dem man erst nach und nach mitbekommt, dass er doch einen weichen Kern hat, eine verletzliche Seite, eine Unsicherheit, die seine wahre Stärke ist.
Kurz zur Geschichte: Gemeinsam müssen die Anwälte Tessa und Philip, die vor Jahren mal liiert waren und sich seit dem Ende ihrer Beziehung kaum noch in die Augen sehen können, einen Ehevertrag für die bereits erwähnte Sängerin und einen amerikanischen Schauspieler aushandeln. Dabei wird immer wieder die Frage gestellt: Was macht eine Beziehung aus? Wie kann man die Fallstricke des Alltags umgehen, um dauerhaft miteinander glücklich zu bleiben? Worum geht es im Leben wirklich? Genau genau aus diesem Grund habe ich die Überschrift für meine Rezension sehr bewusst gewählt: Ich finde WUNDERKERZEN so lebensweise wie "Der kleine Prinz" (und andere Bücher dieses Genres), dabei aber genau so unterhaltsam und kurzweilig wie einen Roman von Ildiko von Kürthy (der man allerdings ein bisschen Nachhilfe von Anne Hertz wünschen würde denn: Schnelle Unterhaltung muss nicht flach und austauschbar sein!). Die LeserInnen von GLÜCKSKEKSE, dem ersten Roman von Anne Hertz, wissen, wovon ich rede. Und werden von diesem zweiten Roman mit Sicherheit ebenso berührt und begeistert sein.
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