Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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14 von 16 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Sehr guter, solider Frauenroman mit Esoterik und Krimi!, 25. August 2009
Ich, Molly Marx, kürzlich verstorben, ist einer jener Romana, die ganz dem aktuellen Trend folgen, Frauenunterhaltung und Esoterik in Einklang zu bringen. Sally Kosklow gelingt das zwar nicht ganz so überzeugend wie zum Beispiel Claudia Toman (Hexendreimaldrei) oder David Safier (Mieses Karma), dazu müsste die Krimihandlung eine Spur einfallsreicher sein und die Sprache innovativer, aber es gelingt ihr weit besser als Clare Sudbery (Liebeszauber mit Hindernissen) oder Claudia Caroll (Du stehst in meinen Sternen).
Molly Marx findet sich auf ihrem eigenen Begräbnis wieder. Nach und nach lernt sie, mit ihren neuen Fähigkeiten als "Geist" umzugehen und verfolgt das Leben, Lieben und auch die Gedankenwelt ihrer Hinterbliebenen fortan mit. Da ist ihr Mann Barry, der eine dominante Mutter hat. Die Ehe war nicht so blendend, wie sie nach außen wirkte. Da ist Luke, der gefühlvolle Kollege, mit dem Molly viel verbindet und da ist Annabel, Mollys vierjährige Tochter. Ganz entscheidend ist aber die Frage, die Molly rastlos dem Polizisten Hicks folgen lässt: War ihr Tod ein schrecklicher Unfall oder war womöglich doch Mord im Spiel?
Der Roman, liebenswert im jüdischen Milieu New Yorks angesiedelt, beginnt etwas spröde. Doch nach zehn, fünfzehn Seiten hat man sich "eingelesen" und folgt der Protagonistin interessiert bei ihrer Suche nach der Wahrheit. Lange Zeit bleibt das Thema Tod sehr nüchtern, trocken, ehe sich am Ende, ziemlich plötzlich, sehr viel Rührung breit macht. Gefallen hat mir in jedem Fall das Bild des "Jenseits", das Sally Koslow entwirft, auch wenn es eine sehr spezielle Vorstellung ist. Molly ist zudem eine sympathische, weil nicht unproblematische, fehlerhafte Figur, die in den Strudel ihres Lebens gerissen wird und dabei immer ein wenig verwundert zusieht. So wie später als Geist.
Ich empfehle das Buch Lesern von PS. Ich liebe dich, Nicholas Sparks- oder David Safier- Fans und Liebhaberinnen originellerer, anspruchsvollerer Frauenromane.
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5 von 6 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen
Wir sehen uns in der Ewigkeit, 24. Oktober 2009
Molly Marx stirbt viel zu früh und hinterlässt ihren Mann Berry und ihre 4 jährige Tochter. In der Ewigkeit trifft sie Bob, der ihr alles zeigt und für sie eine Art Betreuer ist. Molly möchte jedoch nicht verpassen, wie ihre Tochter größer wird und außerdem wüsste sie gern, was wiklich hinter ihren Anschuldigungen Berry gegenüber, er sei untreu, steckt.
Und so lernt Molly mit ihren Fähigkeiten, die Gedanken anderer Leute zu lesen und von einem Ort zum anderen springen zu können, umzugehen und reist von Ort zu Ort um immer mehr über sich und ihre Familie herauszufinden.
Wie entwickelt sich ihre Tochter weiter, was denkt Berry wirklich über sie und wie kommen die Ermittlungen in ihrem Todesfall voran und wie steht es um das Liebesleben ihrer Zwillingsschwester Lucy?
Diese Fragen und noch mehr die im Laufe ihres Beobachtens auf der Erde dazu kommen, werden für sie mehr oder weniger zufriedenstellend beantwortet.
Das Buch ist eine Reise in das Leben der verstorbenen Molly Marx. Das Buch springt öfters in der Zeit, dh mal erfährt man, was Molly gerade sieht und mal etwas aus ihrem frühreren Leben. So lernt man Molly immer mehr kennen und fühlt mit ihr, wenn sie zb sieht welche Lügen über sie erzählt werden oder wievielen Frauen Berry nachstellt.
Auch erfährt man was wirklich hinter dem Tod der Molly Marx steckt.
Ein ergreifendes Buch, welches mit dem Thema Tod angenehm leicht und unkompliziert umgeht.
Auch wenn ich am Ende sehr geweint habe, gebe ich nur drei Sterne.
Das Buch beginnt zu langsam und zäh, ich hatte im ersten Moment Schwierigkeiten mein normales Lesetempo aufzunehmen und brauchte auch etwas zu lange um richtig in der Geschichte drinen zu sein. Zudem hat einfach das gewisse Etwas noch gefehlt.
Trotzdem sehr zu empfehlen, da es mit sehr viel Witz geschrieben ist :)
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Im großen und ganzen sehr gut!, 9. Dezember 2009
Zwar hat mich Sally Koslows Debüt nicht von vorne bis hinten überzeugt (hinten mehr als vorne!), aber ich fand die dahinter stehende Idee super. In der Umsetzung fehlt mir oft etwas Konsequenz. Da gibt es Ansätze einer Kriminalhandlung, die aber zu schwach bleiben, als dass man sie wirklich mit Spannung verfolgt. Molly findet sich als Geist auf ihrer eigenen Beerdigung und hat keine Ahnung, warum sie so plötzlich ums Leben gekommen ist. Um mehr darüber zu erfahren und ihrer Familie, vor allem ihrer Tochter nahe zu sein, zappt sie sich von da an von einem Protagonisten zum anderen, um zu verstehen, wie alles so weit kommen konnte. Am Anfang dauert es, bis man in das Buch hinein findet, doch nach und nach kann man sich doch in Molly einfühlen und gewinnt sie lieber, je mehr man durch ihren Umkreis über sie erfährt. Am Ende war ich berührt, und dafür gibt es einen vierten Stern, weil die hier präsentierte Vorstellung von Leben, Tod und Himmel eine sehr schöne ist, auch für wenig religiöse Menschen.
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