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John F. Kennedy. Ein unvollendetes Leben
 
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John F. Kennedy. Ein unvollendetes Leben (Gebundene Ausgabe)

von Robert Dallek (Autor)
3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)

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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 761 Seiten
  • Verlag: Dva (14. August 2006)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3421042330
  • ISBN-13: 978-3421042330
  • Größe und/oder Gewicht: 22 x 14,4 x 5 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.9 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (8 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 770.423 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

Dass alle Welt ungeduldig auf Robert Dalleks JFK-Biografie gewartet hätte, wird niemand behaupten wollen. Wohl zu keinem amerikanischen Präsidenten ist die Auswahl an biografischem Schriftgut derart groß. Und doch straft der Autor, der bereits mit seinen Arbeiten über Franklin D. Roosevelt und Lyndon B. Johnson bewiesen hat, wie sicher er das Biografenhandwerk beherrscht, all diejenigen Lügen, die glaubten, dem sei im Grunde auch nichts mehr hinzuzufügen.

Zuallererst ist Dalleks Kennedy-Biografie glänzend und wie aus einem Guss geschrieben. Schon das ist nicht wenig, hatten sich doch in der Vergangenheit selbst fachlich hoch gelobte Kennedy-Biografien nicht immer durch den Lesespaß ausgezeichnet, den sie bereiteten. Dass jedoch hinter der scheinbaren Leichtigkeit, mit der er seine Forschungsergebnisse entlang der Lebenschronologie des 35. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika vorträgt, auch ein enormes Arbeitspensum steckt, verrät ein Blick in den Anmerkungsapparat. Dieser gibt Zeugnis von der enormen Fülle an (teilweise bislang tatsächlich noch unbekannten) Quellen, die der Autor gesichtet und analysiert hat.

Freilich: Ob man dem insgesamt sehr positiven Fazit folgen kann, das der Historiker von der Universität Boston hinsichtlich der politischen Leistung Kennedys zieht (und die er am Ende versucht, über dessen Tod hinaus spekulativ fortzuspinnen), wird nicht unwesentlich davon abhängen, wie vorurteilsfrei (oder -befangen) man sich auf die Lektüre einzulassen vermag. Nicht jedem wird es wie Dallek ohne weiteres möglich sein, das eigene Urteil über den Politiker nicht von der persönlichen Amoralität des smarten Charismatikers (die der Autor keineswegs kleinredet!) trüben zu lassen. Auch werden manchem Zweifel kommen, ob man Kennedy dafür feiern soll, dass er im Oktober 1962 die Menschheit vermutlich vor dem Atomkrieg gerettet hat, wo er doch zuvor die Gefahr eines solchen nicht unwesentlich erst mit heraufbeschworen hatte.

Doch ganz gleich, zu welchen Antworten auf solche Fragen man letztlich kommen mag: Für jeden, der darüber überhaupt noch nachzudenken bereit ist, ist die Lektüre dieses Meisterstücks der historisch-biografischen Literatur in jedem Falle ein Gewinn. --Andreas Vierecke -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .



Perlentaucher.de

Buchnotiz zu : Die Zeit, 09.10.2003
Robert Dalleks Biografie John F. Kennedys hat Rezensent Bernd Greiner letztlich nicht überzeugt. Wie er berichtet, begibt sich Dallek auf das "dünne Eis" der "kontrafaktischen Geschichtsschreibung", um zu fragen, was geschehen wäre, wenn Kennedy eine zweite Amtszeit angetreten und eine Chance zur Verwirklichung seiner politischen Vision gehabt hätte. Dallek zeige sich überzeugt davon, dass Kennedy sowohl in der Vietnam-Politik als auch im Verhältnis zur UdSSR einen Kurswechsel vollzogen hätte. Eine These, für die nach Ansicht Greiner auf den ersten Blick "einiges spricht", einer genaueren Prüfung hält sie seines Erachtens allerdings nicht stand. Die Hürden für einen auf politische Neuerungen bedachten Präsidenten hätten schließlich kaum höher liegen können. Dallek halte dennoch an seiner These fest, ohne überzeugende Argumente zu bringen. Damit handelt er sich von Geier den Vorwurf ein, "der Selbstinszenierung Kennedys auf dem Leim gegangen zu sein".

© Perlentaucher Medien GmbH
Buchnotiz zu : Süddeutsche Zeitung, 06.10.2003
Stefan Kornelius feiert Dalleks Buch als eines der "wichtigsten Schlüsseldokumente" zur historischen Auseinandersetzung mit Kennedy und eine der "besten Biografien" über Kennedy, die es gebe. Zudem sei das Buch, da zeige sich wieder einmal die Überlegenheit amerikanische Wissenschaftler, "sprachlich und dramaturgisch wohltuend komponiert" und verzichte auf jeglichen "akademischen Dünkel". Und schließlich hat Dallek mit diesem Buch, wie Kornelius schreibt, "im Dickicht von Geschriebenem und Abgeschriebenem Holzfäller-Arbeit geleistet und vor allem zur Entmystifizierung Kennedys beigetragen". Gefallen hat dem Rezensenten auch das Kapitel über die Kindheit und die Eltern Kennedys, in denen Dallek die "tatsächlichen Triebkräfte" freilege, die die Persönlichkeit JFKs formten. Hier werde auch deutlich, was Kennedys Präsidentschaft dazu prädestinierte, zu einem "außenpolitischen Meisterwerk" zu werden. Und bei dessen Analyse wiederum zeigte sich für den Rezensenten nicht zuletzt, wie groß die damaligen im Verhältnis zu den heutigen außenpolitischen Herausforderungen waren. Hervorgehoben wird von Kornelius außerdem, dass nach Dalleks Recherchen nun Kennedys Vietnam-Politik wieder "neue Aufmerksamkeit" verdiene. Das wichtigste Mittel der Entmystifizierungsbemühungen und der eigentliche "historische Scoop Dalleks" stellt freilich ein Dossier zur "vertuschten" Krankengeschichte Kennedys dar, wie der Rezensent betont, mit dem der Autor schon vor der Veröffentlichung Aufsehen erregt habe. Hinsichtlich der daraus gezogenen Schlüsse hat sich Dallek für den Rezensent dann nur in einem Punkt "als zu wohlmeinend" erwiesen - "wenn er Kennedys Sexsucht" nämlich "mit der Krankengeschichte und der Furcht vor dem frühen Tod entschuldigt".

© Perlentaucher Medien GmbH
-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Detaillierte Biografie mit Schwerpunkt Politik, 15. Dezember 2003
Von Iris Wurth (Lahr) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Die Biografie von Robert Dallek ist wirklich lesenswert.

Als unvollendetes Leben bezeichnet der Bostoner Geschichtsprofessor das von John F. Kennedy. Besonders spannend sind daher die Spekulationen darüber, was passiert wäre, wenn JFK länger am Leben und an der Macht geblieben wäre. Neben seinen Fehlern und Schwächen arbeitet Dallek nämlich auch heraus, dass JFK große Ideale besass, die er teilweise sehr unkonventionell umsetzen wollte.

Das politische Wirken Kennedys steht im Vordergrund der Biografie: Was waren seine Verdienste? Wie genau kam er an die Macht? Wie war sein gesellschaftliches Umfeld beschaffen? etc.

Über die vielschichtige Persönlichkeit JFKs bekommt man hier zwar auch Informationen, z.B. über seine zwanghafte Schürzenjägerei. Wer sich aber ein lebendiges Bild davon machen will, was John F. Kennedy für ein Mensch war, der sollte lieber die Autobiografie seiner Mutter Rose lesen ("Alles hat seine Stunde"), die viele Briefe und Kommentare seiner Freunde und Geschwister enthält oder sich Live-Mitschnitte besorgen, die seine enorme Ausstrahlung zeigen.

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26 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Brillante Biographie, 26. September 2003
Von Stefan Leicht (Radolfzell, Baden-Württemberg Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
Bei einem Verkaufspreis von ¤40,-- kann man eigentlich von der rennomierten DVA einen einwandfrei redigierten Text der deutschen Übersetzung erwarten. Leider strotzt dieser jedoch nur so von Rechtschreibfehlern und Auslassungen.Dies ist sehr ärgerlich bei einer so brillanten und faszinierenden Biographie.
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3 von 3 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Informationsreich und objektiv, 13. September 2004
Von Ein Kunde
Auch wenn ich bisher noch nicht allzu viele Biographien gelesen habe, ist dieses Buch trotz seiner Länge fast nie langweilig und wirklich gut zu lesen. Natürlich könnte man behaupten, der Autor hätte das Leben JFK's vor dessen Wahl zum Präsidenten etwas kürzer darstellen können, aber gerade diese detaillierte Beschreibung macht es dem Leser möglich, sich über die Ansichten und Einstellungen Kennedys ein eigenes Urteil zu bilden. Das Buch ist nicht nur eine Aufreihung von historischen Fakten, sondern widmet sich auch dem Versuch herauszufinden, wieso John F. Kennedy so gehandelt und entschieden hat, wie er es tat. Dabei bleibt Dallek erfrischend objektiv und überlässt es dem Leser, sich seine Meinung zu bilden.
Wie meine Vorredner muss ich aber auch die Übersetzung bzw. die vielen, zum Teil sehr nervigen Rechtschreibfehler der deutschen Ausgabe kritisieren, deshalb also "nur" 4 Sterne.
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5.0 von 5 Sternen Nüchtern und sachlich
Die Vereidigung Barack Obamas zum 44. Präsidenten der Vereinigten Staaten kann man zum Anlass nehmen, um sich mit dem "unvollendeten Leben" des 35. Präsidenten John F. Lesen Sie weiter...
Vor 9 Monaten von R. Funk veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Eine wirklich gute Biographie.
John F. Kennedy ist ein Mythos; nicht nur für die Generation die ihn selbst erlebt hat, sondern auch für spätere Generationen. Auch heute ist John F. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 28. September 2007 von Jann

3.0 von 5 Sternen Sie brauchen Zeit und Mühe
Kennedy bleibt eine überdurchschnittlich anziehende Gestalt der jüngeren us-amerikanischen Geschichte, richtig. Das Buch ist gut lesbar, auch richtig. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 9. Mai 2004 von Lucius

1.0 von 5 Sternen Manches ärgert
an diesem Buch. Nicht die Leistung Dalleks, sondern die des Verlages.
So steht am Anfang des Buches , dass Kürzungen in der deutschen Ausgabe vorgenommen worden sind... Lesen Sie weiter...
Am 23. März 2004 veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Eine gute Biographie
Der Autor liefert eine detaillierte, auf Objektivität ausgerichtete Biographie Kennedys, die sich positiv abhebt von Yellow Press Biographien der Vergangenheit. Lesen Sie weiter...
Veröffentlicht am 12. Januar 2004 von M. G. Herold

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