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Der Hitler-Prozeß und sein Richter Georg Neithardt: Eine Rechtsbeugung von 1924 mit Folgen
 
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Der Hitler-Prozeß und sein Richter Georg Neithardt: Eine Rechtsbeugung von 1924 mit Folgen (Gebundene Ausgabe)

von Otto Gritschneder (Autor)
5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
Preis: EUR 18,50 Kostenlose Lieferung. Siehe Details.
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Produktinformation

  • Gebundene Ausgabe: 165 Seiten
  • Verlag: C.H. Beck; Auflage: 1 (10. Oktober 2001)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3406482929
  • ISBN-13: 978-3406482922
  • Größe und/oder Gewicht: 20,9 x 12,9 x 1,9 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 5.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 748.208 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

Produktbeschreibungen

Kurzbeschreibung

Der Hochverratsprozeß gegen den "ledigen Schriftsteller" Adolf Hitler aus dem österreichischen Braunau und neun Mitangeklagte vor dem bayerischen Volksgericht München I im Frühjahr 1924 wurde der folgenschwerste politische Strafprozeß des 20. Jahrhunderts. Die Fakten sind in großen Zügen bekannt, viele Details (z.B. Zechprellerei und Diebstahl im Bürgerbräukeller, erste Exzesse gegen Juden, Geiselnahme, Banknotenraub, vier tote Polizisten) jedoch nicht. Hitler kam mit einer milden Strafe von nur fünf Jahren Festungshaft davon, wurde nach knapp neun Monaten zur Bewährung entlassen und - obwohl Ausländer - nicht des Landes verwiesen. Das Urteil ist für die bayerische Justiz kein Ruhmesblatt. Weil der Angeklagte vermeintlich "von rein vaterländischem Geiste und dem edelsten selbstlosen Willen geleitet" schien, sah man über zwingende Vorschriften des formellen und materiellen Rechts hinweg. So verhandelte den Fall ein unzuständiges Gericht, Hitlers Vorstrafe wurde übersehen, Fakten fielen unter den Tisch. Gritschneders neues Buch legt den Schwerpunkt auf das Versagen der Justiz. Er schildert den Putschversuch und den Prozeß nach dem heutigen Stand der Erkenntnisse. Erstmals wird, abgesehen von der großen vierbändigen Dokumentation, das Urteil vollständig abgedruckt. Daraus wird auch deutlich, wie skandalös der Freispruch Ludendorffs war. Erstmals wird die Biographie des damaligen Landgerichtsdirektors Dr. Georg Neithardt beleuchtet, der schon am 1. September 1933 den Dank der Nationalsozialisten empfing: Er wurde Präsident des Oberlandesgerichts München. Für zeithistorisch interessierte Leser, Juristen, Historiker, Studenten.


Über den Autor

Gritschneder

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1 von 2 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen spannend - nicht nur für Juristen, 4. Dezember 2002
Von Ein Kunde
Für Juristen ist dieses Werk unverzichtbar, um tagtäglich die Macht der Richter zu reflektieren.
Die juristische Gesichte Hitlers ist sorgfältig recherchiert und gut lesbar dokumentiert.
Hätte der Richter Heithardt seine Arbeit getan, wäre vielen Menschen unendliches Leid erspart geblieben. Dies läßt sich in dem Buch spannend nachvollziehen.
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