Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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8 von 10 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Fantastische Reise in die Vergangenheit!, 18. September 2009
Eigentlich ist Janie Mitte dreißig, doch eines Tages schläft sie ein und wacht mitten in den wilden 80ern wieder auf. Als Teenager in ihrem ehemaligen Kinderzimmer. Was um Gottes Willen ist passiert und welcher Sinn steckt dahinter?
Angereichert mit ihrem heutigen Wissen versucht Janie nun, in ihre eigene Vergangenheit, aber auch in die von anderen Menschen einzugreifen. Doch wird ihr das gelingen? Und was passiert in der Gegenwart, wenn sich scheinbar Kleinigkeiten in der Vergangenheit verändern?
Mir hat es unheimlichen Spaß gemacht, dieses unterhaltsame Buch zu lesen. Vor allem auch deshalb, weil ich die 80er Jahre selber in diesem Alter erlebt habe und viele Situationen und Geschehnisse noch in meiner Erinnerung verankert sind. Ich fühlte mich beim Lesen selber in meine eigene Vergangenheit zurückkatapultiert und stellte mir desöfteren die Frage: "Was wäre passiert, wenn ICH einzelne Passagen meines Lebens hätte ändern können?"
Ein schönes Buch mit einer äußerst interessanten Zeitreise, in die man ganz automatisch gezogen wird, ob man nun will oder nicht.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Die Überraschung des Herbstes, 23. September 2009
Das Buch hat mich ungemein überrascht, weil ich etwas ganz anderes erwartet hatte. Schenkt man dem deutschen Titel Glauben, so beschäftigt die gute Janie sich auf knapp 400 Seiten mit der Rettung von Lady Di - doch weit gefehlt! Was man schon am englischen Titel erkennen kann: Growing up again. Darum geht es eigentlich. Janie wächst noch einmal auf. Wir begleiten Janie nicht nur im Jahr 1981, als sie 15 war, sondern bis zum Jahr 2001. Es ist spannend und fesselnd mitzuerleben, wie Janie alte Fehler wieder gut macht und ihren Mitmenschen Wünsche erfüllt. Und wie sie endlich erkennt. Erkennt, was die Wünsche ihrer Eltern sind, was im Leben wichtig ist und wie man alles in die richtigen Bahnen lenken kann. Immer wieder lässt sie durchblicken, was für eine unreife, egoistische, pubertäre 15jährige sie doch war - ich mit 16 kann mich damit wenig identifizieren und ich schwöre, dass ich nicht wie Janie zum zweiten Mal aufwachse und eigentlich schon 40 bin. Dann gibt es da auch noch die Kategorie "Elvis". Sie will Elvis retten. Was ein Synonum für "Weltrettung" zu sein scheint, denn Elvis kann nicht mehr gerettet werden, 1981 ist er schon tot. Zur "Elvisretten"-Kategorie zählen Dinge wie Tschernobyl und den 11. September zu verhindern, Mörder zu verraten und eben Diana zu retten. Die Rettung von Diana nimmt aber nur einen sehr kurzen Teil im Anfang des Buches für sich ein, aber vermutlich hat der Person, die den Titel ausgesucht hat, so etwas Glamouröses im Titel einfach nur gut gefallen. Neben Janie gibt es aber noch ein paar andere interessante Charaktere: Ihre Eltern, ihren Freund Danny, den sie in ihrer ersten Jugend vergrätzt hat, und Lawrence, ihren kleinen Bruder, den es in ihrer ersten Jugend gar nicht gab. Warum Janie ausgerechnet im Jahre 1981 landet erfährt man erst ziemlich spät - genauso wie die Fakten über ihren Ehemann Ludo. Das Ende fand ich einerseits gelungen, andererseits auch so unglaublich unbefriedigend, dass man jemanden schlagen möchte. Ein zweiter Teil wäre nach dem Ende durchaus möglich, ich halte ihn aber eher für unwahrscheinlich, wenn ich ehrlich bin.
Alles in allem hat Catriona McCloud (ob das wohl ein Künstlername ist?!) einen interessanten Debütroman vorgelegt und ich wäre sofort bereit ein weiteres Buch zu lesen. Weil das Buch viel mehr zu bieten hat, als das bunte, kitschige Cover und die Zuordnung in die Frauenromanecke vermuten lassen. Eigentlich ist sie ein qualitativ besser Cecelia Ahern mit weitaus mehr Humor, Charme und Situationskomik, aber durchaus auch genug Talent, um ernste Töne anzuschneiden. Ich empfehle das Buch allen, die nur ungern zu "schwere" Bücher lesen, aber bei einfacher Frauenliteratur dennoch gerne eine Message zwischen den Zeilen finden möchten. In diesem Buch kann man eindeutig eine Message finden: Mach das beste aus deinem Leben, halt die Augen offen, hilf deinem Nächsten. Denn wir bekommen nicht wie Janie die Chance, alles besser zu machen, als beim ersten Mal - jedenfalls gehe ich nicht davon aus. Pragmatischen Lesern rate ich vom Kauf des Buches ab. Der Fantasyteil, die "Zeitreise", kann abschreckend wirken, weil an einigen Stellen einfach von Seiten Janie zu sehr darüber hinweggegangen wird, wie absurd die Situation doch ist. Sie findet sich schon nach kurzer Zeit in die Situation hinein, bricht in blinden Aktionismus aus, wirkt wie ein weiblicher Jesus. Zudem wird es Pragmatikern schwer fallen, sich auf das Buch einzulassen, die Möglichkeit, dass jedem von uns das Gleiche wie Janie passieren könnte, während der Lesedauer für möglich zu halten. Ich habe es geschafft und habe wirklich etwas für mein Geld geboten bekommen.
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Super Story, besser als der Titel, 16. August 2009
Als erstes vorweg: Nicht vom "reißerischen" Titel täuschen lassen. Was lt. Titel eine seichte Kommödie mit Teenie-Verwicklungen etc. verspricht, ist das Buch (zum Glück!) keinesfalls. Dennoch handelt es sich um ein unterhaltsames Buch mit einer tollen Story, die viel besser und anspruchsvoller war, als erwartet.
Zur Geschichte: Janie ist Mitte Dreißig, gerade im Begriff sich von ihrem Mann zu trennen, als sie morgens aufwacht, und sich als 15-Jährige im Haus ihrer Elter auffindet. Zunächst verwirrt und darauf bedacht, so schnell wie möglich wieder in die "Gegenwart" zurück zu gelangen, versucht sie dann, als ihr klar wird, dass dies nicht so einfach geht, ihr "Zukunftswissen" dafür zu nutzen, vor allem sich und ihren Eltern eine bessere Zukunft zu verschaffen. Und zwar nicht nur in finanzieller Hinsicht.
Die Autorin hat das Thema super und unterhaltsam umgesetzt. Wer hat nicht selbst schon mal davon geträumt, mit dem Wissen und der Erfahrung von heute nochmal zurück zu gehen und Dinge anders - besser - zu machen? Das diese Rechnung nicht unbedingt immer aufgehen muss, zeigt auch das Buch...
Fazit: Sehr zu emfehlende Lektüre, unterhaltsam, aber keinesfalls seicht. Wer Bücher von Maryan Keyes mag, wird auch diese Buch mögen.
P.S.: Die Romanheldin schafft es nebenbei bemerkt tatsächlich, Lady Di vor den Fängen Prince Charles zu retten.... Aber dies nur nebenbei!
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