Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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24 von 27 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Jugendthriller mit phänomenalem Ausgang., 17. September 2007
Erzählt wird die Geschichte aus der Sicht von Vera, der Leser erhält aber zusätzlich kurze Einblicke in die Gedankenwelt einer weiteren Person. Nach und nach werden die Informationen immer verwirrender, bis sich am Ende des Buches alles mit einem großen Knall auflöst.
Isabel Abedi ist ein Roman von äußerster fesselnder Atmosphäre gelungen. Die psychologische Dichte hüllt den Leser in einen aus Spannung gewebten Kokon ein, der ihn selbst nach der Lektüre noch einige Zeit gefangen hält. Des Rätsels Lösung ist so gut versteckt, dass man immer wieder von den Wendungen im Buch überrascht ist. Die Protagonistin Vera ist von Anfang an eine in sich verschlossene Person, die nur selten spricht. Somit ist sie ideal für die Rolle der Erzählerin, da man sonst nicht viel über sie erfahren würde. Alle Jugendlichen sind sehr verschieden. Da sind der sanfte Kraftprotz, das seltsame Mädchen mit der Glatze, der asiatische Artist, eine exotische Schönheit aus Afrika und viele mehr. Es ist sowieso schon sehr interessant mitzuverfolgen, wie diese so verschienen Persönlichkeiten miteinander umgehen, als dann aber das Element des Mörderspiel dazu kommt, wird es besonders spannend.
Um der Handlung nicht vorzugreifen, kann man leider gar nichts über den phänomenalen Ausgang des Buches sagen. Er ist extrem gut ausgearbeitet und dem Leser bleibt so manches Mal der Mund vor Staunen offen stehen. "Isola" ist wieder ein rundum gelungener Roman aus der Feder von Isabel Abedi, der das Lesen auf jeden Fall lohnt.
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12 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Ganz tolles Buch, 18. August 2007
Isola ist meiner Meinung nach Abedis bisher bestes Buch - sehr spannend und sprachlich absolut göttlich, sehr dicht und poetisch. Es hat unglaublich viel Atmosphäre.
Die Figuren sind für mich sehr lebendig geworden und werden mir noch lange in Erinnerung bleiben. Hauptfigur und Ich-Erzählerin Vera hat eine wunderbare Tiefe, und Abedi bringt es wunderbar rüber, was Brasilien in ihr anrührt, was für ein magischer Ort es für sie ist. Neander habe ich sofort ins Herz geschlossen. Solo (in den Vera sich verliebt) natürlich auch, er ist geheimnisvoll, cool und verletzlich zugleich. Die Liebesgeschichte ist herrlich geworden, man spürt sie durch und durch und findet es nur schade, dass Vera so lange zögert. Aber das muss sein, und es sind gerade die kleinen Dinge, mal ein Blick hier, ein paar heimliche Sätze dort, die die Magie ihrer Liebe ausmacht.
Die Spannung des Romans baut sich langsam, unentrinnbar immer weiter auf. Bis die Figuren schließlich ganz auf sich allein gestellt sind, keine Hilfe in Sicht, spätestens dann hat man dieses klaustrophobische Gefühl der Ausweglosigkeit und bangt sehr um die verbliebenen Personen! Die Erforschungen der Insel, das Spiel, die Beziehungen zwischen den Figuren, die sich langsam entwickeln, und dann, als absolutes Highlight, die Höhlenszene. Genial fand ich die vielen überraschenden Wendungen in der Geschichte - so lässt die Spannung nie nach und man giert danach, dass all die Geheimnisse gelüftet werden. Auch der wunderbare, ruhige Schluss hat mir sehr gut gefallen.
Wer psychologisch ausgefeilte Romane mag, der sollte Isola unbedingt lesen es ist der würdige Nachfolge von Whisper!
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18 von 21 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Läßt einen nicht so schnell wieder los, 26. September 2007
"Isola" verknüpft viele Ebenen. Eine zart beginnende Liebesgeschichte, ein Familiendrama, das auf der Insel seinem Höhepunkt entgegenstrebt, die verschiedenen Charaktere der Jugendlichen und ihre Art, auf die Überwachung zu reagieren. All dies wäre schon sehr interessant, doch dann scheint auch noch ein echter Mörder ins Spiel zu kommen. Das setzt dem ganzen die Krone auf und aus dem psychologischen Spiel wird blutiger Ernst.
Die zwölf Jugendlichen vertreten ganz unterschiedliche Charaktere: die blonde Zicke Darling, die ruhige und zurückgezogene Moon, Solo, der Einzelgänger, die liebenswerte Elfe, der Machotyp Alpha, Lung, der Zirkusjunge, Joker, der Spaßvogel alle spielen sie die Rolle, die sie sich ausgesucht haben und vertreten dabei jeweils einen Charakterzug ganz extrem, den jeder Mensch in sich trägt. So kann man als Leser alle irgendwie verstehen, wenn man auch den einen mehr als den anderen mag. Am nächsten kommt man aber natürlich Vera. Die Beschreibung ihrer Angst, ihrer Schuldgefühle und ihrer Gedanken ist eindringlich und stellenweise beklemmend, da man wirklich mit der stillen und zurückgezogenen Person, die doch so viel von ihrer Umgebung mitkriegt, mitfühlen kann.
Allein schon das Zusammenspiel dieser Charaktere wäre furchtbar spannend, doch Isabel Abedi begnügt sich nicht mit ein bisschen Spannung, sondern treibt den Leser mit der Wendung vom Spiel zum alptraumhaften Krimi immer weiter in der Spannungsspirale. Man wird das Buch nicht aus der Hand legen können und sich auch danach noch lange gedanklich damit beschäftigen. Wie hätte man selbst reagiert? Hätte man den tragischen Höhepunkt verhindern können? Solche und andere Fragen beschäftigen Vera immer wieder und auch den Leser wird "Isola" nicht so schnell loslassen.
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