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Reclam Universal-Bibliothek, Nr.12, Wilhelm Tell
 
 

Reclam Universal-Bibliothek, Nr.12, Wilhelm Tell (Taschenbuch)

von Friedrich von Schiller (Autor)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 160 Seiten
  • Verlag: Reclam, Ditzingen; Auflage: Erg. Aufl. (2000)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3150000122
  • ISBN-13: 978-3150000120
  • Größe und/oder Gewicht: 14,6 x 9,6 x 0,8 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.7 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (19 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 2.512 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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Produktbeschreibungen

Pressestimmen

Dieser Wilhelm Tell ist unsterblich - auch, weil er wahrscheinlich nie gelebt hat. Friedrich Schillers Drama vom Schweizer Freiheitshelden, vor 200 Jahren in Weimar unter Leitung Goethes uraufgeführt, ist heute aktueller denn je. Das liegt nicht nur am Thema - ein Mann und seine Freunde lehnen sich auf gegen eine verhasste Herrschaft und schrecken vor dem Tyrannenmord nicht zurück - es liegt auch am Text. Nur bei Goethes Faust findet sich eine ähnliche Fülle von Zitaten, die in den deutschen Sprachschatz eingegangen sind. Und es liegt an den vitalen Figuren, an denen sich heute wie damals Diskussionen entzünden. Den starken Frauen etwa wie Gertrud Stauffacher (Sieh vorwärts, Werner, und nicht hinter dich) und natürlich am Tell. Ist der Schütze Freiheitsheld oder Terrorist? Es lohnt sich, Schillers Drama wieder zu lesen. 'Augsburger Allgemeine'


Klappentext

TELL. Mach deine Rechnung mit dem Himmel, Vogt, / Fort mußt du, deine Uhr ist abgelaufen. Ich lebte still und harmlos - Das Geschoß / War auf des Waldes Tiere nur gerichtet, / Meine Gedanken waren rein von Mord - / Du hast aus meinem Frieden mich heraus / Geschreckt, in gärend Drachengift hast du / Die Milch der frommen Denkart mir verwandelt, / Zum Ungeheuren hast du mich gewöhnt - / Wer sich des Kindes Haupt zum Ziele setzte, / Der kann auch treffen in das Herz des Feinds.

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11 von 13 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen sehr hilfreich!, 18. Mai 2004
ich fand dieses heftchten sehr hilfreich,da wir wilhelm tell in der schule lasen und ich die schwierige sprache kaum verstand und so den inhalt nicht genau wieder geben konnte,doch als ich zu den jeweiligen szenen die in diesem heftchen enthaltenen zusammenfassungen las konnte man alles verstehen und man versteht auch den inhalt ohne die texte im buch immer und immer wieder durchlesen zu müssen.
also falls ihr dieses buch auch in der schule lesen müsst,dann kann ich dieses heft nur bestens empfelen!
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10 von 12 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Hohle Gasse, 13. Januar 2006
Von Haardtattack "Nur Bücher" (Pfalz) - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)   
Der Schwabe Friedrich Schiller, der in seinem ganzen Leben nie in der Schweiz war, hat mit diesem Drama den Eidgenossen „das“ Werk über ihren Unabhängigkeitskampf geschrieben. Um was geht es in diesem Theaterstück? Der Schwyzer Baumgarten wird von kaiserlichen Reitern verfolgt, weil er den Burgvogt, der seine Frau vergewaltigen wollte, getötet hat. Er bittet den Fischer Ruodi, ihn über den Vierwaldstätter See zu rudern, doch weigert dieser sich wegen eines drohenden Gewitters. Nun erscheint Tell als Retter und traut sich, was sich die Fischer nicht getraut haben - er rudert Baumgarten über den See. Die Kaiserlichen sind jetzt erbost und setzen die Hütten der Seeanwohner in Brand. Dieses Ereignis führt zum Aufruhr gegen die habsburgische Besatzungsmacht. So treffen sich Vertreter der Urkantone nachts auf dem Rütli und schwören sich gegenseitigen Beistand. Tell wird erneut in das Geschehen hineingezogen, als er sich weigert, dem Hut des Reichsvogtes Geßler die Ehre zu erweisen. Geßler lässt ihn verhaften und denkt sich ein besonders perfides Verfahren gegen Tell aus: dieser muss mit einem Pfeilschuss aus seiner Armbrust einen Apfel auf dem Kopf des eigenen Sohnes treffen. Es gelingt ihm, doch Gessler hat bemerkt, dass Tell einen zweiten Pfeil für den Fall eines Fehlschusses für ihn reserviert hatte. So bleibt Tell in Haft. Er entflieht allerdings seinen Bewachern bei einer Fahrt über den See. Nun will er Rache und Geßler töten: er lauert ihm in einer hohlen Gasse bei Küßnacht auf und erschießt ihn mit seiner Armbrust. Schillers Drama weist eine sehr verwickelte Handlung und teilweise auch eine sperrige Sprache auf. So ist die Tell-Handlung einerseits das Herzstück der Geschichte. Vor allem die Hauptfigur bietet Anlass zu genaueren Betrachtungen: einerseits sein Altruismus, seine Hilfsbereitschaft (Baumgarten), andererseits der Mörder aus verletztem Stolz (in der Hohlen Gasse schießt er hinterrücks auf Geßler). Allerdings nimmt auch der Rütli-Schwur eine herausragende Stellung ein. Die Berta-Rudenz-Handlung hingegen und auch das Auftauchen Parricidas am Schluss weiten das Geschehensgeflecht aus und werden bei vielen moderneren Inszenierungen auch vernachlässigt. Bemerkenswert ist noch die Tatsache, dass der „Tell“ ein Steinbruch für berühmte Zitate ist. Nur zwei seien hier genannt: „Die Axt im Haus erspart den Zimmermann“ und „Durch diese hohle Gasse muss er kommen“.
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17 von 22 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Freiheit und Humanität, 6. Dezember 2000
Von Ein Kunde
Friedrich Schiller (1759-1805) hat mit seinem WILHELM TELL (1804) ein Ideendrama konzipiert. Im Konflikt zwischen Schicksal und freier Selbstbestimmung wird hier ein Konflikt dramatisch geschildert.

Mit WILHELM TELL wird Schillers Ideal von einer humanen Freiheitsidee deutlich: Die Freiheit, die sich Tell gegen die unmenschliche Gewalttat und die Tyrannei erschießt, zeigt, daß es einem Volk wie jedem einzeln gestattet sei, so zu leben, wie es die Natur gewollt hat und wie es seiner humanen Bestimmung gemäß ist.

Es sei daran erinnert, dass dieses humane Freiheitsdrama zur Zeit des Nationalsozialismus (1933-1945) verboten war und auf einem Index stand.

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5.0 von 5 Sternen Hohle Gasse
Der Schwabe Friedrich Schiller, der in seinem ganzen Leben nie in der Schweiz war, hat mit diesem Drama den Eidgenossen „das“ Werk über ihren... Lesen Sie weiter...
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Ich habe dieses Buch im Deutschunterricht gelesen. Ich habe mir viel erwartet, da dieses Buch von vielen Seiten mit Lob überschüttet wird. Lesen Sie weiter...
Am 7. Juni 2005 veröffentlicht

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Also zunächst einmal war das eine Schullektüre, die wir lesen mussten. Ich hab mich sogar noch dafür gemeldet! Im Endeffekt bereu ich das aber sehr! Lesen Sie weiter...
Am 9. Mai 2005 veröffentlicht

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