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Unser allerbestes Jahr: Roman
 
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Unser allerbestes Jahr: Roman (Gebundene Ausgabe)

von David Gilmour (Autor), Adelheid Zöfel (Übersetzer)
3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (38 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

Leseprobe: Jetzt reinlesen [498kb PDF]
  • Gebundene Ausgabe: 256 Seiten
  • Verlag: Fischer (S.), Frankfurt; Auflage: 5 (6. Februar 2009)
  • Sprache: Deutsch
  • ISBN-10: 3100278194
  • ISBN-13: 978-3100278197
  • Originaltitel: The Film Club
  • Größe und/oder Gewicht: 20,8 x 13,6 x 2,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 3.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (38 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 12.818 in Bücher (Die Bestseller Bücher)

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Produktbeschreibungen

Aus der Amazon.de-Redaktion

David braucht viel Kraft, als sein minderjähriger Sohn Jesse ihm offenbart, dass er die Schule schmeißen will. Ok, so der Papa, selbst Autor, Journalist und Filmkritiker, aber nur wenn Jesse sich die Zeit nimmt, mit ihm drei Filme pro Woche anzusehen. Übrigens: das Buch über David und Jesse ist nicht nur eine sehr warmherzige, sondern zudem wahre Geschichte.

So einen Vater kann sich jeder junge Mann nur wünschen! Von Verständnis, Toleranz und Geduld können sich viele eine Scheibe abschneiden, aber am Ende des Buches lernen wir alle: es lohnt sich so sehr. David Gilmour hat Liebe, Sorge und Bindung zu seinem Sohn aus Herz und Seele geschrieben, die Liebeserklärung eines Papas an seinen Filius, voller Eingeständnisse, Unsicherheiten, voller Abwägen und Grübeln: ist jeder Schritt, jede Entscheidung, ist alles Tun das richtige? „Was ist, wenn ich falsch liege?“ Wird alles ‚schon irgendwie klappen’ und ‚gut ausgehen’?

Die Filme, die dem Buch auch seinen Originaltitel „The Film Club“ geben, sind für Vater und Sohn Gelegenheit, miteinander im Gespräch zu bleiben, sich auszutauschen, „Zeit miteinander zu verbringen, Hunderte von Stunden“ und auf dem Umweg über Filmgeschichten ihre eigene weiter zu schreiben, den Faden nie abreissen zu lassen: Jesses Liebeskummer, Davids vorübergehende Arbeitslosigkeit, Jesses Zukunftsgedanken, Davids Erinnerungen. So erwacht langsam Interesse am anderen, aus dem Austausch wird neugieriges Zuhören und aus der Offenbarung von Schwächen und Fehlschlägen wird Vertrauen und Bindung.

Mit Kindern die Pubertät erleben, in der sie „genauso viel Zuwendung wie Neugeborene“ benötigen, das ist es nicht, was dieses Buch auszeichnet, es ist vielmehr die überaus sympathische, gradlinige und sehr ehrliche und arglose Art Gedanken zu Gefühle zu artikulieren, zwar Unsicherheiten angesichts eigener Entscheidungen zu haben, aber keine Ängste sie zu benennen. David weiß, dass man irgendwann „nicht mehr viel für seine Kinder tun kann, „aber man hat immer noch diesen Impuls.“

Wer kein Filmkenner und Kinogänger ist, mag es zwischendurch ermüdend finden, die ausgiebigen Kommentare zu Filmen, Regisseuren oder Drehbüchern, zu Schauspielern oder Drehorten zu lesen, aber irgendwie fügt sich alles zu einem Ganzen: und außerdem: vielleicht steckt es ja den einen oder anderen an, das Leben einmal aus cineastischer Sicht zu sehen.

Jesse nimmt Filme und väterliche Weisheiten begierig und bereitwillig wie eine zweite Muttermilch auf, entdeckt sein Leben für sich und David fühlt, dass Kindererziehung „eine endlose Serie von Abschieden ist, einer nach dem anderen, Abschied von den Windeln, und dann von den Schneeanzügen und schließlich vom Kind selbst.“ Und letztlich dann auch von einem sehr, sehr liebenswerten und lebensklugen Buch--Barbara Wegmann

kulturnews.de

Ein Vater erlaubt seinem 16-jährigen Sohn, die verhasste Schule zu schmeißen. Einzige Bedingung: Gemeinsam mit dem Vater muss der Sohn jede Woche drei Filme schauen. Natürlich bleiben die Gespräche nach den Filmen nicht nur cineastische Diskussionen, sondern münden in Themen, die dem Sohn das Leben zur Qual machen: Verliebtsein, Trennungen, die Suche nach einer Aufgabe im Leben. Der kanadische Journalist und Filmkritiker ist in seiner Heimat bereits ein Bestsellerautor, und mit dem autobiografischen Roman "Unser allerbestes Jahr" liegt jetzt sein erstes Buch in deutscher Übersetzung vor. Doch auch wenn sich Gilmour immer wieder kritisch hinterfragt, nervt der selbstverliebte Bericht seiner DVD-Pädagogik. Aus Filmen lernen heißt fürs Leben lernen: Ganz im Stil des verständnisvollen Altlinken schält Gilmour aus seinem Filmseminar abgestandene Moralvorstellungen und Dogmen. Schade, denn eigentlich hat er ein beachtliches Wissen und kann seine Filmbegeisterung mit der Doziererei vermitteln. Und so macht "Unser allerbestes Jahr" doch Lust: Nicht auf einen weiteren Roman von David Gilmour, aber auf Filme von Fassbinder, Wong Kar-Wai und Woody Allen. (cs)

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28 von 31 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Pflichtlektüre für Eltern, 22. Februar 2009
Von nw "nw" - Alle meine Rezensionen ansehen
(TOP 1000 REVIEWER)   
David Gilmour erzählt in "unser allerbestes Jahr" wie sein Sohn Jesse die Schule geschmissen hat und Vater und Sohn eine Vereinbarung getroffen haben: Sie sehen sich pro Woche drei Filme zusammen an.
So verbringen sie viel Zeit miteinander, reden, diskutieren, sind sich nahe.
Jeder, der Kinder im Teenageralter hat, kann nachvollziehen, welche Ängste der Vater um seinen Sohn hat, er könne abrutschen und in schlechte Gesellschaft kommen, sich seine Zukunft verbauen, wenn er keinen Schulabschluss vorweisen kann.
Ich bewundere die Geduld, die Davod Gilmour mit seinem Sohn hatte, weil es sich nicht nur um ein Jahr gehandelt hat, in dem sein Sohn teilweise perspektivlos war. Auch Jesse, der Sohn, ist etwas besonderes, weil er sich seinem Vater in Dingen wie u.a. Liebeskummer öffnet, ihm vertraut und sich größtenteils an die Vereinbarungen hält, die zu Beginn des Filmclubs getroffen wurden.
Anfangs hat mir Gilmours Stil nicht besonders gefallen. Vor allem deshalb, weil in der ersten Hälfte des Buches zu viele Klammern mit Text gefüllt sind, was ich als störend empfunden habe, aber man gewöhnt sich daran, zumal es gegen Ende nachlässt.
Unser allerbestes Jahr ist wahrscheinlich sehr viel besser verständlich, wenn man ein ebensolcher Cineast ist wie Gilmour, was ich leider nicht bin. Ich muss jede Menge Filmwissen nachholen.
Für die knapp 250 Seiten habe ich keine 24 Stunden gebraucht, und gegen Ende des Buches war ich wirklich berührt und habe die etwas negative Meinung, die ich zu Beginn hatte, geändert.
Es ist kein Roman und keine erfundene Geschichte, sondern ein Bericht über die Zeit Gilmours mit seinem Sohn - über Unterstützung und Halt, die der Vater dem Heranwachsenden gibt, in der der Junge ebensoviel lernt wie der Vater. Genauso kann ich mich in Jesse hineinversetzen, der die Schule geschmissen hat und erst später darauf kommt, wie wichtig Bildung ist.
Den Kids auf der ganzen Welt wäre ein solcher Vater zu wünschen. Leider hat aber nicht jeder die Möglichkeit, sich so zeitintensiv um sein Kind zu kümmern.
Unser allerbestes Jahr könnte ich mir gut als Pflichtlektüre für Eltern vorstellen.
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen Ein Vater und ein Sohn: wie sie zu einander finden und später von einander lassen können!, 18. Juni 2009
Pubertierende Jugendliche sind eine stete Herausforderung für Eltern, ganz gleich, welchen Idealen oder Vorstellungen über Erziehung sie anhängen.

David Gilmour sieht sich eines schönen Tages mit den Problemen seines Sohnes konfrontiert, und man darf annehmen, dass er über seine eigene Lebensgeschichte berichtet. Jesse wird zum dauerhaften Schulverweigerer. Was tun in der Not?
David fällt als letzte Lösung ein, dem Jungen den Schulabbruch zu erlauben unter der Bedingung, dreimal wöchentlich mit ihm einen Film anzuschauen.

Man muss wissen, dass David Gilmour Filmkritiker ist.
Er kennt sich aus im Filmgeschäft, und sein Wissen ist der Fundus, aus dem er seine Sicherheit gegenüber dem renitenten Sohn schöpft. Über das Medium Film versucht Gilmour, dem Sohn aus seinen Beziehungskrisen und Ratlosigkeiten herauszuhelfen. Indem er sich dreimal wöchentlich mit ihm zusammensetzt, ergeben sich Gelegenheiten für Gespräche über Gott und die Welt, über Liebe, Sex und das Erwachsenwerden.
Gilmour selber lebt zu dieser Zeit auf ungewissem Terrain mit seiner beruflichen Zukunft. Nichts will so recht klappen, seine Freiberuflichkeit hat ihn an den Rand seiner Existenz geführt.

Die Identifikation mit den Nöten des Sohnes veranlasst Gilmour, mit ihm zusammen Zukunftsperspektiven zu entwickeln. Herausgekommen ist Teil einer Lebensbiographie, in der jeder seinen Weg sucht, und ein Vater mit zögernden und tastenden Schritten seinen Sohn bei der Selbstfindung begleitet. Er zeigt bei der erzieherischen Hilfestellung den Willen, sich Problemen zu stellen und dem Sohn die eigenen Unzulänglichkeiten nicht zu verschweigen. Auf diese Weise kommt er Jesse menschlich näher und schafft Vertrauen, das als Basis für das Gelingen des unwägbaren Erziehungsunterfangens angesehen werden kann. Der Vater weiß Grenzen zu ziehen, und Jesse behält sein Vertrauen. Ganz allmählich lernt er, seine Dinge alleine zu regeln, und sein Vater merkt, dass ein Ende ihrer kumpelhaften Beziehung naht.
Vater und Sohn befinden sich nach einer eindrucksvollen Phase der Nähe in einem langen gegenseitigen Abnabelungsgeschehen.

Dass David Gilmuor bei seiner Aufgabe eigene Erinnerungen kommen, dass er sich als verletzlicher Mensch zeigt, der mit ausnehmend feinem Gespür für die Interessen und Gefühlslagen seines Sohnes handelt, macht den Roman zu einer sympathischen und anrührenden Lektüre. Nebenbei kann man einen Spaziergang durch die Filmgeschichte der letzten fünfzig Jahre antreten, der sicher den einen oder anderen Filmfan begeistern wird.
Witzig, einsichtig und sehr gegenwärtig erlebt man die Entwicklung zwischen Vater und Sohn. Das gemeinsame Bier in einer Nacht in Havanna und die Ehrlichkeit auf beiden Seiten bieten Anlass zum Nachdenken, wie denn nun Erziehung funktioniert!
Der Leser mag selber seine Schlüsse ziehen!

Mit leiser Melancholie schaut David Gilmour zuletzt auf drei schöne Jahre mit seinem Sohn zurück. Der Sohn ist erwachsen geworden und geht seiner Wege, denn das ist der Lauf der Welt! Erinnerungen aber verbinden und bleiben für immer im Gedächtnis!
Weise, klug und unsentimental, dabei liebevoll und warmherzig wird die Geschichte erzählt, die man sich nicht entgehen lassen sollte!
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13 von 15 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Viele Wege führen nach Rom, 22. Mai 2009
Von Christian Bleis (Hannover, Deutschland) - Alle meine Rezensionen ansehen
(REAL NAME)   
Eine Hommage an eine innige Beziehung zwischen Vater und Sohn. Der Sohn ist in der Findungszeit (16 Jahre), der Vater verbringt aufgrund spärlicher Auftragslage sehr viel Zeit zu Hause und hat den Mut, dem Sohn die Freiheit zu geben, sich Zeit zum (ganz normalen) "Sich-Finden" zu nehmen. Seine Bedingungen: Keine Drogen und jede Woche gemeinsam 3 Filme anschauen und darüber reden.

Diese rührende und wahre Story wird mit einem Streifzug durch die Kinofilme der letzten 50 Jahre garniert, die gekonnt mit nicht alltäglichem Hintergrundwissen angereichert sind. Wenn Sie dieses Buch beginnen und sich an Filmen erfreuen können, werden Sie es in einem Rutsch lesen.
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4.0 von 5 Sternen anregend
ich habe jede Seite des Buches genossen - wahrscheinlich kann man das nur, wenn man aus der selben generation stammt und Kinder in dem Alter hat. Lesen Sie weiter...
Vor 28 Tagen von emubonn veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Kaum zu glauben...
... das dies eigentlich ein Tatsachenbericht ist. Dieses Buch spaltet ja in zwei Lager. Ich gehöre zu denen die es toll fanden. Lesen Sie weiter...
Vor 4 Monaten von Bücherjunkie veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Unser allerbester Erziehungsratgeber
David Gilmour beschreibt die Zeit, in der sein Sohn die Schule abbricht und die einzige Verbindlichkeit darin besteht, pro Woche gemeinsam mit dem Vater mindestens einen Film... Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Carmen Knorz veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Humorvoll, weise und realistisch zugleich
Was tun, wenn der eigene Sohn die Schule schmeißen will? Die meisten Väter würden sich wohl entnervt die Haare raufen, oder völlig verzweifeln. Nicht so David Gilmour. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von Stefanie Leo veröffentlicht

4.0 von 5 Sternen Tolles Buch,wenn man die Hintergründe kennt
Wieder einmal ein Buch, bei dem die ein oder andere Vorabinformation nicht schlecht gewesen wäre. Nicht, dass es diese Information nicht gegeben hätte. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von silverincu veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Etwas zu viel Analyse...
Ich bin ziemlich ratlos, wie ich dieses Buch bewerten soll. Einerseits hat mir die einfach gehaltene - und oft mit Humor gespickte - Sprache Gilmours gefallen. Lesen Sie weiter...
Vor 5 Monaten von variety veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Absolute Enttäuschung!!!
Auch ich habe mich von der positiven Presse und meinem Buchhändler zu diesem Buch "überreden" lassen und war mich sicher, dass es mir gefällt, zumal ich nicht nur Bücher, sondern... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Sandra Garbe veröffentlicht

5.0 von 5 Sternen Vater und Sohn
Die Liebeserklärung eines Vaters an seinen Sohn.
Anders kann man dieses Meisterwerk fast gar nicht betiteln. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Flake7885 veröffentlicht

3.0 von 5 Sternen Wenn der Vater mit dem Sohn Filme schaut ...
Während David Gilmour seine Filmsessions stets einleitet und von kleineren Anekdoten der Filmbeteiligten und anderem mehr oder minder Wissenswertem zu berichten weiß, stets bemüht... Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Media-Mania.de veröffentlicht

1.0 von 5 Sternen Langweilig und flach - leider
Zum Inhalt wurde hier bereits alles gesagt, daher nur kurz meine Meinung zum Buch...

Der Titel als auch die Einleitung klingen viel versprechend. Lesen Sie weiter...
Vor 6 Monaten von Kmity veröffentlicht

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