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5 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
an entertaining reading..., 15. November 2007
Als 1170 in Cambridge mehrere grausam zugerichtete Kinderleichen gefunden werden, deren Tötung den Juden der Stadt zur Last gelegt wird, fordert König Henry II. durch den sizilianischen König nicht nur einen fähigen Mann zur Aufklärung der Taten an, sondern auch einen "Totenarzt", der durch die Begutachtung der Kinderleichen Hinweise auf den Täter liefern soll. Neben dem überaus fähigen Juden Simon, der die Ermittlungen übernehmen soll, wird daraufhin die Totenärztin Adelia ausgesandt, zur damaligen Zeit eine unliebsame Sensation. In Cambridge angekommen, nimmt das Ermillertrio, bestehend aus Simon, Adelia und dem Sarazenen Mansur, mehr oder weniger "undercover" die Ermittlungen auf, um den Klerus nicht auf sich aufmerksam zu machen, der das Sezieren von Leichen verbietet. Schnell gewinnen sie vor Ort Freunde und entdecken die ersten Hinweise auf einen möglichen Mörder. Welche Verbindung besteht zwischen den Kreuzrittern und den Kinderleichen? Welche Rolle spielt die Cam, der Fluss, an dem alle getöteten Kinder verschwanden? Und welches Interesse hat der königliche Steuereintreiber Sir Rowley Picot an dem Fall? Adelia gelingt es nicht nur, mit einer gehörigen Portion Tatkraft und Durchsetzungsvermögen die Fäden auf dem Weg zum Täter zu entwirren, sondern sie gewinnt auch im Sturm die Herzen eines jeden Lesers.
Ariana Franklin ist mit der "Totenleserin" ein farbenfroher und unterhaltsamer historischer Roman gelungen, der neben seinen schön gezeichneten Charakteren und seinem stringenten und spannenden Plot auch durch die erfrischende Erzählweise der Autorin besticht.
Bitte mehr davon!!!
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1 von 1 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen
Einfach brilliant, 9. Juni 2008
Hier ist eine neue Heldin, wenn auch eine ungewohnte, zumindest für die Zeit, in der sie lebt, oder zumindest für den Teil der Welt, den sie besucht, eine Pathologin im England des 12. Jahrhunderts. Mit grosser Fachkenntnis, Detailreichtum, genauster Recherche, und dennoch das Menschliche nicht vergessend, wird hier eine Geschichte erzählt, wie sie aktueller kaum sein könnte. Die Charaktere sind sehr plastisch, die Geschichte glaubhaft und nachvollziehbar, alle Verwirrungen lösen sich am Ende auf, mit einer doch überraschenden Erkenntnis. Ich habe dieses Buch fast nicht mehr weglegen können, war es doch so packend, und freue mich schon ganz enorm auf den nächsten Band. Bitte weiter so!!!
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4.0 von 5 Sternen
Spannender Mittelalterkrimi, 12. September 2009
The year is 1170. Vesuvia Adelia Rachel Ortese Aguilar is a young doctor who studied in Salerno in Italy, one of the few places in the world where, in that time, women were allowed to study. One of her skills, apart from healing people, is deducting the cause of a person's death from the condition of the body. For this reason, she is ordered to travel to England. Several children have been murdered cruelly in Cambridge, and the townsfolk think the Jews did it. King Henry II, however, wants the the real culprit to be found, since he needs the Jews as taxpayers and creditors. Adelia and her colleagues, a Jew and an Arab, are met with distrust by most townsfolk and church officials, but slowly they find more and more clues as to what happened to the murdered children. But the killer knows that Adelia, her colleagues, and the new friends they have made in Cambridge are after him, and starts to attack them...I really liked this book. The mystery is suspenseful and its solution plausible. The characters, as far as I can tell, are portrayed realistically. Some of them are likable, some of them aren't, but none of them are flat; each of them has good and bad traits, preferences and aversions. This is very important to make fictional characters interesting! However, I don't understand Adelia very well at all. She's very empathic about what happened to the murdered children and their relatives; but she's astonishingly unperturbed by what happens to herself. Consider this: Adelia is a young woman forced to leave her beloved foster parents to travel to England. This is a very dangerous journey and takes not weeks, but months. On the way to England, her best friend dies. When she arrives, hardly anyone thinks that she, as a woman, could do anything useful beyond cooking food and bearing children. Then she falls in love with a good man, but...well, it would be a spoiler to say more about this last topic. Anyway, at the end of the book, King Henry forces Adelia to stay in England, and she accepts it with hardly more than an indifferent shrug of her shoulders. In her place, I would have screamed and shouted and tried to flee!
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