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Disappointment Artist
 
 

Disappointment Artist (Taschenbuch)

von Jonathan Lethem (Autor)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 149 Seiten
  • Verlag: Faber & Faber, London (7. Juli 2005)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 0571227740
  • ISBN-13: 978-0571227747
  • Größe und/oder Gewicht: 19,4 x 12,4 x 1,6 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.0 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (1 Kundenrezension)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 323.976 in Englische Bücher (Die Bestseller Englische Bücher)

Produktbeschreibungen

From Publishers Weekly

Novelist Lethem's new collection of essays starts with an intriguing, if emotionally distant, consideration of his lifelong relationship with popular culture and develops into a moving memoir that transcends those references altogether. As the essays make clear, Lethem (The Fortress of Solitude) has always been obsessive: he watched Star Wars 21 times the summer it was released, then followed that with 21 viewings of 2001 a few years later; the novels of Philip K. Dick played as large a role in his growing artistic vision as did the canvases of his father, painter Richard Lethem. But the collection doesn't find its purpose until the author strips away the pop culture references to get at what really drives him: the childhood his hippie parents provided for him, his father's artistic influence on him, his mother's early death. The book picks up steam especially in the essay "Lives of the Bohemians," a simple and direct family history in which, for the first time here, Lethem's depiction of himself as a child feels genuine rather than theorized, lived rather than considered. By the end, Lethem fully and beautifully bares himself, admitting that he, like so many, is driven by loss. Only then does he write the truest sentence possible: "I find myself speaking about my mother's death everywhere I go in this world."
Copyright © Reed Business Information, a division of Reed Elsevier Inc. All rights reserved. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

From Booklist

Lethem, the author of such inventive and sensitive novels and short story collections as The Fortress of Solitude (2003) and Men and Cartoons (2004), is also a skilled and winning essayist. Here he shares pivotal passages in his creative life in remembrances of his rough Brooklyn childhood, and his early attempts at writing. But as is his wont, Lethem sneaks up on key themes from oblique angles, portraying his bohemian household via descriptions of his father's paintings, and broaching his mother's early death in an essay about his going to see Star Wars 21 times the summer he turned 13. He considers creativity in a frank and funny account of his obsession with the film The Searchers; raves about comics, Philip K. Dick, and a favorite subway station; and offers a hilarious response to a letter from his aunt Billie, a children's author, recounting her experience with the famously misanthropic writer Edward Dahlberg, whom Lethem shrewdly pegs as a "disappointment artist." Lethem succeeds in granting readers insights not only into his passions but also into their own. Donna Seaman
Copyright © American Library Association. All rights reserved -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

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4.0 von 5 Sternen Lesenswerte Medienbiographie, 6. Januar 2007
Jonathan Lethem, der Autor des PK Dick-meets Raymond Chandler-inspirierten Gun with Occasional Music, sammelt in The Disappointment Artist kurze autobiographische Essays. Etwa über John Fords Western The Searchers, die Subwaystation in seinem alten Wohnviertel, Jack Kirby im besonderen und Comics im allgemeinen, warum er einundzwanzigmal Star Wars und Kubricks 2001 sah, über Dylan, Eno, Woody Allen und natürlich Philip K. Dick. Lethem versucht  mitunter gelungen  insofern die Annäherung an seine Jugend, an seine Eltern, an seine eigene künstlerische Arbeit, über die kulturellen und medialen Erinnerungsfragmente seines Erwachsenwerdens. Das liest sich für jemanden, der etwa aus der gleichen «Ära» kommt und  obwohl aus einem anderen Kulturkreis kommend  bestimmte Erfahrungen teilt, größtenteils ganz schnurrig weg und wiewohl der autobiographische Aspekt (an dem ich bei Lethem nun nicht so sehr interessiert bin) etwas anstrengend ist und die Kindheit eines New Yorker Bohemian-Sohns auch beileibe nicht zu neu und «anders» auf mich wirkt, sondern eher allzu vertraut  sind die Gedanken zu Dick, Cassavetes, insbesondere auch zu Jack Kirby, aber auch zur Musik- und Pop-Kultur als Ganzes meist lesenswert. Aus den Versatzstücken und Fragmenten eben dieser Popkultur melkt Lethem seine indirekte Autobiographie und entblößt zugleich, wie sehr der moderne Mensch das Ergebnis seines medialen Nurturing geworden ist. Was und wer wir sind, prägen nicht mehr so sehr die eigenen Erfahrungen aus erster Hand, sondern (für urbane Mittelstandskinder zumindest) mehr und mehr die Erfahrungen zweiter Hand via Medien. Bücher, die man gelesen hat; Filme, die man gesehen hat; Musik, mit der man aufwuchs. Identität als Ergebnis kultureller Sozialisation. Und tatsächlich merkt man Lethems anderen Büchern solche Einflüsse ja deutlich an. Er ist  wie so viele von uns  ein kulturell durchcodierter Mensch, aufgeladen mit einem ganzen Array verschiedener medialer Impulse und aus der individuellen Konstellation dieser Medienmatrix entsteht dann eben die «eigene» Persönlichkeit. Die insofern aus prefabrizierten Angeboten gepatchworkt ist was zunächst negativ klingt (und vielleicht auch ist), aber tatsächlich zunehmend wichtig für den sozialen Zusammenhalt wird, der sich nicht ja mehr aus ökonomischer Not ergibt, sondern aus der Kongruenz bestimmter «medialprogrammierter» Characterzüge. Nicht nur ganz banal, ob Film- Buch- oder Musikgeschmack kompatibel sind, sondern vor allem, ob die gemeinsam geteilten medialen Erinnerungen zusammenpassen. Wobei die Idee der «Big Love», der Beziehung aus Gemeinsamkeit nicht aus wirtschaftlicher Notwenigkeit, ja partiell ebenfalls eine (notwendige) mediale Konstruiktion ist.

Lethems Buchs wirft, gewollt oder ungewollt, die Frage nach dem modernen Mensch als Ergebnis einer komplexen Matrix kultureller Einflüsse auf und ist dafür  ebenso wie für seine cleveren Betrachtungen der amerikanischen Popkultur der 60er bis 80er Jahre  absolut lesenswert, wenn auch mitunter etwas zäh.
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