Theres a keenness in the storytelling, and an excitement for pure adventure and magic, that will ensure fans of Paolinis Eragon will find its much-anticipated sequel every bit as readable and captivating. This young author, who wrote that debut (very long) novel aged fifteen, has shed some his earlier less convincing turns of phrase and tendancies to homage other inspirational works, to come up with a deeper second novel that is more assured, better balanced and distinctly original.
Picking up from the exact point where its predecessor gave way, Eldest begins with dragon rider and now shade slayer, Eragon, on the battlefield of his greatest triumph. He is saddened by the death and carnage before him, and fearful for the future. King Galbatorix is, despite this battle won, still the cruel ruler of the Empire and must be defeated. Together with the beautiful and elegant dragon, Saphira, with whom he can communicate without speech, they must travel to Ellesmera fabled land of the Elves to undergo further training in magic, swordsmanship and other worldly necessities.
Meanwhile, in his homeland, in the village of Carvahall, Eragons cousin Roran faces challenges of his own. The kings men, and the dark creature that instructs them, lay siege to the tiny mountain community in the hope of finding Roran, and thus lead them to Eragon. After fierce resistance, Roran leads the villagers on a long, arduous journey to salvation (hopefully) with the community known as the Varden.
Told in alternate chapters, the stories of both young men on separate missions give this difficult second novel a refreshing feel. Eragon is still the star, but has a substantial second cast to make this novel a worthy sequel to the first book and a tantalising bridge to the final chapter in volume three.
(Age 12 and over) --John McLay-- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe:
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Surpassing its popular prequel Eragon, this second volume in the Inheritance trilogy shows growing maturity and skill on the part of its very young author, who was only seventeen when the first volume was published in 2003. The story is solidly in the tradition (some might say derivative) of the classic heroic quest fantasy, with the predictable cast of dwarves, elves, and dragons--but also including some imaginatively creepy creatures of evil.
The land of Alagaesia is suffering under the Empire of the wicked Galbatorix, and Eragon and his dragon Saphira, last of the Riders, are the only hope. But Eragon is young and has much to learn, and so he is sent off to the elven forest city of Ellesmera, where he and Saphira are tutored in magic, battle skills, and the ancient language by the wise former Rider Oromis and his elderly dragon Glaedr. Meanwhile, back at Carvahall, Eragon's home, his cousin Roran is the target of a siege by the hideous Ra'zac, and he must lead the villagers on a desperate escape over the mountains. The two narratives move toward a massive battle with the forces of Galbatorix, where Eragon learns a shocking secret about his parentage and commits himself to saving his people.
The sheer size of the novel, as well as its many characters, places with difficult names, and its use of imaginary languages make this a challenging read, even for experienced fantasy readers. It is essential to have the plot threads of the first volume well in mind before beginning--the publisher has provided not only a map, but a helpful synopsis of the first book and a much-needed Language Guide. But no obstacles will deter the many fans of Eragon from diving headfirst into this highly-awaited fantasy. (Ages 12 and up) --Patty Campbell
Meet Author Christopher Paolini Christopher Paolinis abiding love of fantasy and science fiction inspired him to begin writing his debut novel, Eragon, when he graduated from high school at age 15.
"Writing is the heart and soul of my being. It is the means through which I bring my stories to life. There is nothing like putting words on a page and knowing that they will summon certain emotions and reactions from the reader. In my writing, I strive for a lyrical beauty somewhere between Tolkien at his best and Seamus Heaneys translation of Beowulf." --Christopher Paolini
Want to learn more about the series? Check out our review of Eragon: Here's a great big fantasy that you can pull over your head like a comfy old sweater and disappear into for a whole weekend. Christopher Paolini began Eragon when he was just 15, and the book shows the influence of Tolkien, of course, but also Terry Brooks, Anne McCaffrey, and perhaps even Wagner in its traditional quest structure and the generally agreed-upon nature of dwarves, elves, dragons, and heroic warfare with magic swords. Read more
Detaillierter, komplexer und hintergründiger legt "Eldest" mehr Wert auf die Persönlichkeit und die Entwicklung der Charaktere Eragon und Saphira als der erste Teil, dafür tritt die Handlung "Eragon bewegt sich von A nach B, trifft x andere Charaktere etc." etwas in den Hintergrund. Auch die Umgebung und andere bereits in Teil 1 vorgestellte Charaktere werden näher beleuchtet, ohne die meisten Figuren dabei aber wie in "Eragon" von links nach rechts und von oben nach unten quer durch die Lande zu jagen. "Eldest" gibt der ganzen Geschichte Tiefe. Ich kann den dritten Teil kaum erwarten!
Da ist er nun der lang erwartete zweite Teil - der Nachfolger zu „Eragon" - „Eldest" (oder „Der Auftrag des Ältesten" wie er in Deutsch heißt). Vorweg muss ich sagen, dass ich den ersten Teil als wahre (Lese-)Offenbarung empfunden habe, als eines der besten Fantasy-Bücher seit Jahren wenn nicht Jahrzehnten.
Leider kann der zweite Teil nicht an den außergewöhnlichen Überraschungserfolg des ersten Teils anknüpfen. War „Eragon" noch geradezu leichtfüßig und unbeschwert, wirkt „Eldest" an vielen Stellen bemüht und langatmig. Paolini schafft es auf großen Strecken nicht den Zauber seines Erstlings erneut zu entfachen. Das liegt zum einen daran, dass zu Beginn kaum Spannung aufkommen will und Paolini es lange Zeit verpasst, die im ersten Teil gekonnt eingesetzten Andeutungen und Prophezeiungen weiterzuverfolgen. Auch hat man den Eindruck, dass die ausufernden Beschreibungen nicht recht zum bisherigen Stil von Paolini passen wollen. Sie scheinen mehr dem (in meinen Augen fehlgeleitetem) Bemühen in Richtung „anspruchsvoller" Buch-Kritikerlobungen entsprungen zu sein.
Nichtsdestotrotz ist auch „Eldest" ein Leuchtfeuer im fast unüberschaubaren Fantasy-Meer und absolut lesenswert, nur leider nicht ganz so erfüllend wie der erste Teil.
Einstimmig und unter tosendem Applaus geht der Preis für die hohlste Nuss im gesamten Fantasy-Genre an:
- ERAGON, den jungen Drachenhüpfling. - Gratulation.
Um Eragon II adäquat würdigen zu können, bedarf es allerdings eines kurzes Eingehens auf den Vorband, denn Eragon Band I hat mir tatsächlich gefallen. Der Autor hat hierbei ein anspruchsloses und harmloses Fantasywerk aus dem Erbe vieler, vieler und noch mehr Autoren kreiert und damit fast durchweg solide Unterhaltung erschaffen. Eine einfache schnörkellose Handlung, handwerklich solide Ausführung, erstklassige Nebenfiguren und ein Hauptheld, der erst in der zweiten Hälfte den ganz großen Fauxpas des Autors zeigte: Charakterentwicklung.
Band II weiß nun zwei Helden aufzubieten, die in zwei parallelen Handlungsfäden münden. Da ist einerseits Eragon, der auf den Spuren von Luke Skywalker zu seinem künftigen Lehrmeister bei den Elfen aufbricht, und anderseits sein Cousin Roran, der ebenso wie Han Solo vom Imperium gejagt wird.
Bedauerlicherweise versucht sich Paolini an beiden Charakteren mit der Charakterentwicklung und zeigt sich in jeglicher Hinsicht als begnadeter Dilettant und unfähiger Anfänger.
In noch keinem Werk des nicht gerade für anspruchsvolle Charakterzeichnungen bekannten Fantasygenres ist mir so ein grenzenlos naiver, kindischer und dummer Heldenbub wie Eragon begegnet. Was sich bereits ab der zweiten Hälfte des Erstwerks abzeichnete, läuft in der Fortsetzung im Seitentakt nach dem gleichen Schema ab:
1. Eragon wird darauf hingewiesen, bloß nur keinen Mist zu bauen.
2. Eragon baut Mist oder redet groben Unsinn.
3. Eragon wird von einem anderen klipp und klar darauf hingewiesen, dass er fürchterlichen Mist gebaut hat.
4. Eragon schämt sich ganz doll und jammert entsetzlich über seine eigene Dummheit.
5. Eragon geht sich entschuldigen und bezeichnet sich als den größten Esel des Universums.
Exakt dieses Schema findet immer und immer und immer wieder Platz. Ich habe alle Augen zugedrückt und um Gelassenheit gefleht, aber dieser selbstmitleidige Knilch ist so unfähig und handelt nicht ein einziges Mal mit ein bißchen Reife oder Entschiedenheit. Selten ist mir ein jämmerlicherer und kindischerer Charakter begegnet. Wäre es bei Eragon nur die Pubertät. Aber die erfordert Entwicklung. Die existiert bei Eragon einfach nicht. Es ist mir ein Rätsel, wie Paolini seinen Charakter dermaßen entmündigen konnte. Beim gelungenen Erstband war er immerhin erst 15, bei der Fortsetzung schon ca. 22 Jahre alt. Ergo hat er die Entwicklung vom Jugendlichen zum Erwachsenen hautnah miterlebt - und doch liefert er so einen jämmerlichen Waschlappen an Helden ab, der nichts auf die Reihe bekommt und nicht EIN einziges Mal auf den Tisch haut und sich durchsetzt. Das kann weder sein Mangel an Lebenserfahrung entschuldigen, noch die Einordnung des Buches als Kinder- bzw. Jugendfantasy. Das ist einfach nur hundsmiserabel.
Wenn ich micht recht erinnere, dann soll Paolini auch heute noch bei seinen Eltern wohnen. Da ist was dran.
Auch Roran macht sich nicht besser, als er von den Ra'zak und königlichen Soldaten bedrängt wird. Die Ra'zak entpuppen sich als die gleichen jämmerlichen Versager wie im Band I und lassen sich von Roran und einem Haufen von Bauerntrotteln nach Lust und Laune verprügeln. Kein Wunder, dass sich Roran zum gnadenlosen Berserker wandelt, an dessen Entwicklungssprünge jedesmal die Phrase steht: "Jetzt habe ich 2 (4, 6,8, nicht mehr zählbare) Soldaten getötet." Guter Junge.
Paolini spreche ich jegliche Fähigkeit in Sachen Charakterentwicklung rundweg ab. Ihm fehlt jegliche Empathie und Nachvollziehbarkeit bei den Handlungen seiner Helden, die fürchterlich an den Haaren herbeigezogen werden, mal gnadenlos meuchern, um zwei Seiten später fürchterlich gegen das Böse zu jammern und sich in Selbstmitleid zu suhlen. Keine Authentizität, keine echten Emotionen, nur banales dummes Geplänkel und hohles Geschwätz.
Ansonsten ist auch das Werk sehr mittelmäßig. Keine große Spannung, viele gruselige Plotlöcher, keine Dramatik, nur der lang ausgewalzte Pfad zweier dummer Jungen, die nicht erwachsen werden können und dürfen.
Der eine große Pluspunkt ist und bleibt Paolinis Nebenfiguren, die nevertheless erstklassig gelungen sind. Allein Arya und der alte Meister sind ein Fest. Sicher sind die Charaktere fertig aus dem Supermarktregal geordert, und wer Arwen und Galadriel kennt, weiß, woher die Züge der Elfen kommen. Aber trotzdem sind sämtliche Nebenfiguren hochsympathisch, werden konsequent fortgeführt und sind unheimlich interessant. Umso rätselhafter, wie Paolini seine Hauptcharaktere so verpfuschen konnte. Ohne Saphira, Arya und all die anderen wäre ich schon längst am Wegesrand von Alagäisia kollabiert.
Fazit:
So wie sich Eragon keinen Deut weiterentwickelt hat, so hat sich auch ein erwachsener Paolini schriftstellerisch über alle Maßen nicht- bzw. rückentwickelt. Offenbar scheint die jugendliche Intensität verloren gegangen und von dem Streben nach profitabler Seitenkleckserei ersetzt worden zu sein. Schade.
1,5 Sterne für die Nebenfiguren und einige gute wenn auch sehr rare Ideen.