Die hilfreichsten Kundenrezensionen
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45 von 51 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
2.0 von 5 Sternen
Der Zweifellachs, 24. Mai 2002
The Salmon of Doubt, so hieß der Roman, an dem Douglas Adams als letztes arbeitete. Leider wird dieser nie vollendet werden. In diesem Buch finden sich 80 Seiten, zusammengesetzt aus den Versionen, die sich auf der Festplatte seines Computers befanden.Jedoch ist es nicht richtig, dass das Buch hauptsächlich aus Texten besteht, die auf seinem Mac gefunden wurden (über 2.500 Text-Dateien). Vielmehr enthält es Interviews und Artikel, die Adams für Magazinen geschrieben hat - stets mit Angaben, wo und wann sie veröffentlicht wurden. Bei einigen wenigen (immer sehr kurzen) Texten fehlt diese Angabe - vermutlich stammen diese direkt von seiner Festplatte. Die Artikel sind so ausgewählt, dass sie eine Art Biografie von Douglas Adams ergeben. Sie zeigen sein Engagement für bedrohte Tierarten, seine Liebe zu moderner Technologie und vor allem, seine Einstellung zu Computer und Medien. Enttäuschend ist, dass nur sehr wenige Texte seinen genialen Humor widerspiegeln. Die meisten sind ernst gehalten. Das Buch beginnt mit einer kurzen, aber sehr guten Biografie (von Nicholas Wroe). Highlights bilden ein Leserbrief von Douglas Adams an ein Magazin, als er 12 war, ein Artikel über die Schwierigkeiten die er als Schüler mit seinen Hosen hatte, weil er so groß war, oder einfach über den Buchstaben Y. Auch die Geschichte „Cookie", über einen Kaffe, eine Zeitung und eine Packung Kekse zählt zu meinen Favoriten. Doch diese Geschichte findet sich fast 1:1 in „So long, and thanks for all the fish" (So weit, und danke für den Fisch). Als richtige Geschichten gibt es „The Private Life of Ghengis Khan", „Young Zaphod plays it safe" (auch im Anhalter „Sammelband" enthalten) und die „ersten 80 Seiten" von „The Salmon of Doubt". Doch letzteres ist wiederum mit Vorsicht zu genießen. Man merkt, dass diese Seiten aus verschiedenen Versionen zusammengestückelt ist. Zwei Kapitel haben eine ganz andere Erzählperspektive. Vieles wirkt unfertig. Die ersten 7 Kapitel sind noch recht gut, aber die letzten 4, na ja. So würde ich das Buch nur den richtigen Douglas Adams Fans empfehlen, die mit seinen letzten Texten ihre Sammlung vervollständigen und mehr über die mehr über Douglas Adams erfahren möchten. Als Biografie würde ich jedoch „Don't Panic" von Neil Gaiman empfehlen, in der die besten Episoden - wie die mit seinen Hosen in der Schule - ebenfalls behandelt werden. In „The Salmon of Doubt" gibt es zwar aktuellere Beiträge, doch in „Don't Panic" ist das Material (natürlich) besser, nein, genial aufgearbeitet und hervorragend geschrieben (Man erkennt sogar Adams' Humor darin wider!). Und letzten Endes ist es auch wesentlich umfassender. Wer hofft, in „The Salmon of Doubt" noch einmal in den Genuss Douglas Adams einzigartigen Humor zu gelangen, der wird wahrscheinlich enttäuscht werden. Es gibt zwar auch solche Beiträge, doch diese stehen nicht im Vordergrund. Der Schwerpunkt wurde auf die Artikel gelegt, die den Charakter von Douglas Adams zeigen. Zwar auch ein interessanter Ansatz. Doch meine Erwartungen an das Buch wurden enttäuscht.
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16 von 18 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Unvollendet, 26. August 2008
Salmon of Doubt hätte wahrscheinlich Douglas Adams dritter Dirk Gently Roman gehießen, doch als er am 11. Mai 2001 aus dem Leben schied, waren die Hoffnungen vieler Fans seiner The Hitchhikers Guide to the Galaxy-Trilogie in fünf Teilen und der Dirk Gently Romane auf einen weiteren Roman aus der Feder des designierten Meisters kurioser Science Fiction dahin. Zu Douglas Noel Adams findet jedes Jahr am 25. Mai, der inoffizielle Towel Day (Handtuchtag) statt, denn nichts ist so wichtig wie ein Handtuch und Adams selbst hatte angeblich seines selbst in den letzten Stunden bei sich.
Der Nachlassband Salmon of Doubt enthält das Fragment des dritten Dirk Gently Abenteuers und eine ganze Reihe von Artikeln, Interviews, Briefen und Vorträgen des legendären Autors, sowie eine Kurzgeschichte mit dem jungen Zahpod Beeblebrox. In Summe erlaubt das Buch dadurch einen tieferen Einblick in das Leben und die Philosophie des Meisters. Doch zusätzlich sollte man sich auch die Douglas Adams-Biografie "Don't Panic" von Neil Gaiman zu Gemüte führen, welche sogar noch mehr Biografisches aus dem Leben und Werken DNAs zu berichten.
In den 3 Kapiteln Life, the Universe und Everything, die gleichsam nach Douglas Adams dritten Hitchhiker-Roman benannt wurden, findet man vor allem jene Texte die er selbst verfasst und Interviews in denen er wichtige Bereiche seines Lebens und Schaffens angesprochen hat. Everything" enthält schließlich die Zaphod-Kurzgeschichte und die fertig gestellten Kapitel von Salmon of Doubt". Prolog, Einleitung und Epilog wurden allesamt von Freunden des großen Geschichtenerzählers verfasst und bieten einen Blick auf das Leben, des Douglas Noel Adams (kurz DNA) aus der Sicht jener Leute die ihn wirklich gut kannten.
Wenn man zunächst hofft hier ein übermäßig langes Buch mit Kurzgeschichten und einen unfertigen Roman zu erhalten, so wird man wohl enttäuscht sein, da DNA wirklich viele Artikel für verschiedenste Zeitschriften verfasst hat, sowie eine Rede über die Frage, ob es einen künstlichen Gott geben kann. Es wird klar, dass sich der Schöpfer von "The Hitchhikers Guide to the Galaxy" für viel mehr interessiert hat als man zunächst wahrscheinlich annimmt. Die posthumen Betrachtungen der Person Douglas Adams öffnen die Augen für neue Betrachtungen des Hitchhikers. Auch erfährt man, von welchen Problemen und Hindernissen der Weg des Hörspiels zum Buch, auf die Bühne und erst nach Adams Tod, auf die Leinwand und DVD gezeichnet war.
Fazit:
Ein Pflichtkauf für alle Fans von Douglas Adams Werken, denn "Salmon of Doubt" bietet einen noch nie dagewesenen Einblick in das breite Interessensfeld und Schaffenswerk des Autors, sein Leben, sein Universum und den ganzen Rest.
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15 von 17 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
4.0 von 5 Sternen
Das letzte (unvollendete) Werk eines genialen Autors, 25. August 2002
"The Salmon of Doubt" ist nicht so sehr eine fertige Geschichte (eigentlch ist das namensgebende Manuskript eben ziemlich unfertig), sondern eine Sammlung von Texten, die den Bogen über Douglas' Leben spannen. Teils Werke, die in Magazinen veröffentlicht wurden, Essays und Kolumnen und eben auch die (aus den Entwürfen auf seiner Festplatte zusammengesetzten) ersten Kapitel eines Buchs, das vielleicht einmal "The Salmon of Doubt" geworden wäre, falls Douglas seine berühmte Schreibblockade überwunden hätte und nicht so früh aus unserem Leben verschwunden wäre. Für mich war das Buch eigentlich nicht wegen der paar Kapitel zum "Salmon" interessant, eher war ich enttäuscht, daß plötzlich Schluß war, noch bevor die Geschichte ins Rollen kam. Interessant fand ich die aus verschiedensten Quellen zusammengetragenen Texte von über und mit Douglas, die seine weiten Interessen, seinen sprachlichen Humor und seine Liebe zu ganz ungewöhnlichen Themen widerspiegeln.Ein Buch, daß dem Erstleser sicher nichts sagen wird, sondern nur Verwirrung stiftet. Für den ernsthaften Fan aber mit Sicherheit eine Bereicherung der Sammlung und ein schönes Werk, um sich an einen der brillanten und witzigen Beobachter und Beschreiber der Gegenwartsliteratur zu erinnern.
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