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The Looming Tower: Al Qaeda's Road to 9/11
 
 

The Looming Tower: Al Qaeda's Road to 9/11 (Taschenbuch)

von Lawrence Wright (Autor)
4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
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Produktinformation

  • Taschenbuch: 488 Seiten
  • Verlag: Penguin (6. September 2007)
  • Sprache: Englisch
  • ISBN-10: 0141029358
  • ISBN-13: 978-0141029351
  • Größe und/oder Gewicht: 19,6 x 12,8 x 3 cm
  • Durchschnittliche Kundenbewertung: 4.3 von 5 Sternen  Alle Rezensionen anzeigen (3 Kundenrezensionen)
  • Amazon.de Verkaufsrang: Nr. 62.170 in Englische Bücher (Die Bestseller Englische Bücher)

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Produktbeschreibungen

From Publishers Weekly

Starred Review. Wright, a New Yorker writer, brings exhaustive research and delightful prose to one of the best books yet on the history of terrorism. He begins with the observation that, despite an impressive record of terror and assassination, post–WWarII, Islamic militants failed to establish theocracies in any Arab country. Many helped Afghanistan resist the Russian invasion of 1979 before their unemployed warriors stepped up efforts at home. Al-Qaeda, formed in Afghanistan in 1988 and led by Osama bin Laden, pursued a different agenda, blaming America for Islam's problems. Less wealthy than believed, bin Laden's talents lay in organization and PR, Wright asserts. Ten years later, bin Laden blew up U.S. embassies in Africa and the destroyer Cole, opening the floodgates of money and recruits. Wright's step-by-step description of these attacks reveals that planning terror is a sloppy business, leaving a trail of clues that, in the case of 9/11, raised many suspicions among individuals in the FBI, CIA and NSA. Wright shows that 9/11 could have been prevented if those agencies had worked together. As a fugitive, bin Ladin's days as a terror mastermind may be past, but his success has spawned swarms of imitators. This is an important, gripping and profoundly disheartening book. (Aug.)
Copyright © Reed Business Information, a division of Reed Elsevier Inc. All rights reserved. -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

From Booklist

Wright, a talented New Yorker staff writer with a diverse portfolio and a long-standing personal interest in the Middle East, was on the al-Qaeda beat within hours of the 9/11 attacks. The product of his efforts is more deeply researched and engagingly narrated than nearly all of the looming stack of books on Osama bin Laden and his cohorts published in the past five years. The events are familiar: this account begins with theorist Sayid Qutb, covers the trajectories of bin Laden and Ayman al-Zawahiri, and culminates with Mohammed Atta and the collapsing Trade Center. But Wright's interview--fueled, character-driven approach captures both the complexity of individual actors--Qutb's alienation, for example, and bin Laden's struggle for legitimacy--as well as the fluid internal dynamics of the often covert terrorist organization. The tragic centerpiece of the book, familiar to New Yorker readers, is Wright's sensitive portrayal of John O'Neill, the deeply flawed working-class FBI gumshoe from New Jersey who may have been the only American to fully understand the al-Qaeda threat before 9/11. Wright seems to have found his calling: a perceptive and intense page-turner, this selection and Peter Bergen's The Osama bin Laden I Know (2006) should be considered the definitive works on the topic. Brendan Driscoll
Copyright © American Library Association. All rights reserved -- Dieser Text bezieht sich auf eine andere Ausgabe: Gebundene Ausgabe .

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10 von 11 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Jetzt schon ein Klassiker!, 27. Januar 2007
Mit der Bewertung eines Buches als "Klassiker" muß man vorsichtig sein, ganz besonders, wenn das Buch gerade einmal ein Jahr auf dem Markt ist. Aber das Urteil eines amerikanischen Rezensenten, der die Hälfte der zum Thema "11. September" produzierten Literatur gelesen haben will, er habe bei diesem Buch einen Aha-Effekt nach dem anderen erlebt, bewahrheitet sich bereits durch die eigene Erfahrung, wenn man nur das erste Kapitel gelesen hat.

Mit großer erzählerischer Eleganz, profundem historischen Wissen und einem nüchternen Urteil entfaltet Lawrence Wright den großen unbekannten Kosmos "Islamismus". Angefangen bei dem Ägypter Sayyid Qutb, dem geistigen Vater des Islamismus, macht er die Wurzeln der Gewalt aus erlittener Schmach (Israels Sieg über Ägypten) und vermeintlicher Demütigung (Beistand der USA für Israel, säkulare Tendenzen in Ägypten unter Nasser und Sadat, Bekämpfung der Moslembruderschaft) bereits in den dreißiger und vierziger Jahren des letzten Jahrhunderts aus. Über Ayman al-Zawahiri und Osama bin Laden (dessen Vater er ein nicht unkritisches, aber dennoch anrührendes Kapitel widmet) verfolgt Wright die weitere Entwicklung des radikalen Islamismus bis nach Afghanistan, dem Wendepunkt in der Geschichte des Selbstverständnisses der radikalen Muslime, um von dort aus auf die Ereignisse, sprich: Attentate, in Kenia und Tansania und auf den Angriff auf die USS Cole zu schauen.

Das große Verdienst Wrights ist es, verständlich zu machen, daß das, was wir im Westen (zu Recht) als mörderischen Wahnsinn wahrnehmen, eine Logik besitzt, die auch für einen westlichen Blick nachvollziehbar wird in dem Sinne, daß das System aus persönlichen Motivationen, weltanschaulichen Deutungen, religiösen Eiferertums und politischer Willenskraft sichtbar und benennbar wird. Es läßt sich nach der Lektüre besser verstehen, was denn "genau" zum 11. September 2001 geführt hat. Wright taucht in diesen Hintergrund tief ein und vermag mit einer gewaltigen systematischen Leistung eben diesen Hintergrund seinen Lesern zu vermitteln.

Dabei wartet er gleich mit einer ganzen Reihe von Überraschungen auf und zerstört einige bequeme Mythen des Westens nachhaltig. Zum Beispiel den Mythos, zur Gewalt seien nur solche Muslime bereit, die sich in ihrer gesellschaftlichen und politischen Stellung als "Underdogs" erleben. Das war noch nicht einmal in den Anfängen der Gewalt unter Qutb der Fall. Und das ist es bis heute nicht. Diese Menschen haben Gründe für das, was sie tun, und für die Verbrechen, die sie verüben. Sie in unsere politische Vorstellungswelt eingerückt zu haben, bedeutet daher auch, Felder politischen Handelns eröffnet zu haben, der Gewalt kenntnisreich und zielgenau entgegenzutreten. Das ist wahrhaftig kein geringes Verdienst!

Wie wenig von all dem bis zum 11. September 2001 begriffen gewesen ist und wie langsam sich danach ein gründliches Wissen im politischen Handeln durchsetzt, kann sich vor Augen führen, wer nach "The Looming Tower" das Buch "The One Percent Doctrine" von Ron Suskind liest. Wie anders wäre die Geschichte verlaufen, wenn westliche Regierungen (Plural!) früher gewußt und begriffen hätten, was man nach der Lektüre dieses Buches weiß und begreift...
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4 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
5.0 von 5 Sternen Essential Reading for Those Who Want to Understand 9/11, 29. Januar 2007
Let me also take this moment to ask all those who read this review to say a prayer for the victims of 9/11.

The roots of 9/11 trace back far into history, arguably to the 7th century when Islam was born. The Looming Tower takes up the story in November 1948 when Sayyid Qutb, an important Egyptian figure in the development of Islamic extremism, sailed for the United States where he was appalled by what he saw and experienced. Mr. Wright then nicely makes the connection to the Muslim Brothers movement which aimed at Egyptian nationalism. These twin roots developed a strain of Islam that was anti-modern and which dictated that all others must be violently conquered.

The book next picks up the thread of Ayman Al-Zawahiri, the key al-Qaeda leader, and how he became an Islamic radical through being tortured in Egyptian prison.

The story then turns to Saudi Arabia where the legendary Mohammed bin Awahd bin Laden, Osama bin Laden's father, is described. From his long shadow (even after death), Osama emerged slowly through his attraction to the Muslim Brothers movement. Sheikh Abdullah Azzam provided the radical model that further involved Osama into opposition.

You'll be amazed, I'm sure, by seeing how ineffective Osama bin Laden and his colleagues were during the Afghan war. The story has a Keystone Kops quality at this point.

Because of his family connections, Osama is kept under the eye of Saudi intelligence . . . but is treated like someone who doesn't present much of a threat.

By 1992, Osama sets up operations in the Sudan. By then, he sees Christianity as the arch-enemy of Islam and the U.S. as the stronghold of Christianity that must be brought down.

Matters turned serious, however, when Abu Hajer issued a Fatwa that permitted attacks on U.S. troops and murder of innocent people. Although many Muslims would see such as Fatwa as inconsistent with their faith, the radicals seized on the opportunity to start planning attacks. Although al-Zawahiri preferred to fight on in Egypt, he was hampered by a lack of funds and found himself drawn towards Osama and his ability to spend his own money and raise more from others.

The strategy was set. Osama felt that the U.S. would withdraw from the Islamic world if it took enough casualties (as he saw Vietnam).

But Osama had problems in 1994. His fourth wife divorced him and left. His family denounced him and withdrew financial support. Saudi Arabia withdrew his citizenship.

By 1995, his business interests were in trouble and the Saudis offered him a fortune to stop pursuing Jihad. Osama rejected the offer. Osama was tied indirectly to the World Trade Center bombings and the U.S. insisted that Osama be expelled in 1996. Only Afghanistan would take him. Whatever money he had left was then gone. Osama blamed the U.S. for his misfortunes. From a cave in Afghanistan, Osama declared war on the U.S. in 1996.

Osama's new role was as a financier, someone who helped find money for those with attack plans. The first real Al-Qaeda attacks came in 1998 on the American embassies in Nairobi and Dar es Salaam. The CIA had been warned and ignored the warnings.

The U.S. responded by sending cruise missiles into Sudan and Afghanistan. This made Osama into a symbol of resistance, and allowed him to raise millions. According to some reports, he even sold an unexploded cruise missile from Afghanistan to the Chinese for several million dollars so they could make their own missiles.

From there, the bulk of the story focuses on the FBI's John O'Neill and his efforts to track down al-Qaeda. This story has a bittersweet quality as O'Neill's personal problems complicated the quest . . . and he was ironically killed in the 9/11 attack after taking over the security for the Twin Towers.

You'll be appalled at how the CIA, NSA and FBI took turns hiding critical facts from one another that could have avoided the 9/11 attack.

So what does it all mean? Powerful forces were set in motion that threaten the United States by misunderstandings, treating the threat too seriously in public and too casually in private. We are still paying the price for those mistakes . . . and perhaps building up more powerful enemies by our acts today.

Whether you are a Christian or a Muslim, an American or a Saudi, a Democrat or Republican, or just someone who loves peace, read this book. It'll open your eyes to how we got to this fifth anniversary of a day that will live in infamy.
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1 von 5 Kunden fanden die folgende Rezension hilfreich:
3.0 von 5 Sternen Analytisch schwach, 21. Februar 2008
Pulitzerpreis, exzellente Rezensionen, hymnische Leserberwertungen, wenn man sich für Terrorismus interessiert, kann man mit diesem Buch nichts falsch machen, denke ich mir. Falsch gedacht.
Das Buch behandelt die Vorgeschichte von 9/11 als eine Geschichte diverser Personen. Das mag geeignet sein, menschliche Dramen in den Vordergrund zu rücken und eine spannende Geschichte zu erzählen, zur Erhellung des Themas Terrorismus ist es kaum geeignet. Dabei kann man über den etwas kurzatmigen Reportagestil vielleicht noch hinwegsehen. Völlig alleingelassen wird der Leser allerdings bei den grundlegenden Fragen. Natürlich fallen gelegentlich einige Häppchen, in denen dann die islamistische Ideologie oder der erbärmliche Zustand der US-Sicherheitscommunity behandelt wird, in die Tiefe dringt davon aber nichts. Denn schon  hoppladihopp - geht es weiter, die nächsten Entwicklungen aus dem Leben von Zawahiri oder O'Neill in epischer Breite nachzuerzählen. Und selbst hier bleibt Wright an der Oberfläche kleben, wirklich nahegekommen sind mir diese Personen nicht. Aber dafür müsste man auch mal in die Interpretation und Analyse einsteigen.
Wer eine interessante Geschichte mit zeitgeschichtlichem Kolorit möchte, sollte zu diesem Buch greifen, wer etwas über den islamistischen Terrorismus lernen will, verschwendet damit seine Zeit.
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